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Vanilla 1.1.4 Forum von Lussumo. Weitere Informationen: Dokumentation, Community.
Ich habe eine Link zu einem Zeitungsartikel im Usenet gefunden, wo ein ein Tolkienfan seinen Eindruck vom Film schreibt.
http://www.sonntagszeitung.ch/sz/szArtikel?artikelid=147340
— schnipp —
Wie «The Lord of the Rings» souverän die Film-Fettnäpfe umschifft - grosses Lob eines grossen Tolkien-Fans
Der dreistündige Fantasy-Oper bringt alle Schlüsselszenen und die Substanz des Buches «Der Herr der Ringe» intelligent auf die Leinwand: Szenen aus «The Lord of the Rings» von Peter Jackson
Herr der Ringe
VON OLIVER ZIHLMANN
Dumpfe Vorahnungen nagten an mir in der monatelangen «Befürchtungsphase»: Es gibt einen bunten Kitschfilm wie «Star Wars, The Phantom Menace»! Oder gar einen Totalflop wie die erste Trick-Verfilmung von 1978! Als Verehrer von J. R. R. Tolkien, dem Schöpfer von Mittelerde und Autor des Bestsellers «Der Herr der Ringe», sitze ich verkrampft im Kinosessel, als die ersten Szenen von Peter Jacksons Monumental-Verfilmung «The Lord of the Rings» über die Leinwand flirren.
«Das muss er unbedingt bringen, und diese Szene darf er nicht vergessen, und jene muss er gut rüberbringen, sonst …», ja sonst ist der Film beim Buchfan leider, leider durchgefallen. Was eigentlich eine Erleichterung wäre, könnte man doch sofort gönnerhaft abwinken und erklären, dass auch diese Buchverfilmung selbstverständlich weit hinter dem Originalwerk zurückbleiben musste. Es kommt anders.
Der Tolkien-Fan hat sich im Hinterhalt vor dem Kino sieben Fettnäpfchen notiert, in die ein nichts ahnender Hollywoodregisseur eigentlich reintrampen muss, wenn er sich erdreistet, Tolkiens 1500-seitige Romantrilogie zu verfilmen. Doch zum grossen Erstaunen des Buchfans hat Regisseur Peter Jackson mit einer Ausnahme alle Fettnäpfchen umgangen.
Er hat das Buch weder falsch gekürzt noch verkitscht noch die peinliche Hollywood-Romanze mit Liv Tyler eingebaut. Sogar die wirklich kniffligen Details wie die Elbensprache, die Macht des Ringes und die geschrumpften Hobbit-Schauspieler hat er irgendwie rübergebracht. Nur bei der Einführung des Kinozuschauers in Tolkiens Welt hat er den Fettnapf voll getroffen. Ein Wunder? Nein, solides Handwerk. Und das geht so:
- Fettnapf eins: Zu viel Kitsch. Wider Erwarten hat der Film durchgehend einen dunklen, zum Teil tragischen Ton. Der Zuschauer spürt den kalten Atem von Frodos Verfolger dauernd im Nacken. Die Filmmusik von Howard Shore und der irischen Komponistin Enya wirkt bedrückend. Jackson zeigt keinen niedlichen Kinderfilm mit süssen Hobbits und schönen Elfen, sondern das, was Tolkien beschreibt: eine kopflose Flucht vor Folter und Tod. Eine Hetzjagd der Gefahr entgegen.
- Fettnapf zwei: Zu viel gekürzt. Auch hier Entwarnung. Drehbuchautor Frances Walsh bot eine Meisterleistung. Der dreistündige Film bringt alle Schlüsselszenen und die Substanz des Buches intelligent gekürzt auf die Leinwand. Die Bedrohung und Hetzjagd der Gefährten in den unterirdischen Minen von Moria gehören zu den besten Interpretationen von Tolkiens Buch überhaupt. Walsh ist es gelungen, komplizierte Buchkapitel wie das Konzil der Freien Völker in Bruchtal in gebotener Kürze zu vermitteln. Trotzdem zeigt es sich, dass gewisse Fantasien Tolkiens, so etwa das Elbenreich Lotholorien, trotz behutsamen Umgangs mit der Vorlage im Kino nicht zu vermitteln sind.
Der Regisseur baute die Elbensprache gekonnt in den Film ein
- Fettnapf drei: Die Hollywood-Romanze. Tolkiens Vorlage verzichtet weitgehend auf Amor und Minne. Doch heutzutage erhält kein Produzent 700 Millionen Franken für einen Film ohne Beziehungskiste. Also räumte Regisseur Jackson der Liebesbeziehung von Aragorn, König im Exil, mit der Elbenprinzessin Arwen mehr Raum im Film ein als im Buch. Mehr - aber nicht zu viel! Trotz Starbesetzung in den weiblichen Hauptrollen mit Liv Tyler (Arwen) und Cate Blanchett (Elbenkönigin Galadriel) widerstand Jackson der Versuchung, die grosse Romanze einzubauen, und blieb dem Abenteuercharakter von Tolkiens Werk treu. Wieder eine Klippe umschifft.
- Fettnapf vier: Die Elbensprache. Tolkien erschuf im Laufe seines Lebens das Elbische, eine eigenständige Sprache samt Wortschatz, Grammatik und Alphabet. Die Sprache baute er an vielen Schlüsselstellen in sein Buch ein. Ein besonderes Verdienst von Jackson ist es, dieses Detail, das Tolkien stets am Herzen lag, auch in den Film einzubauen. So gehören die Szenen, in denen Aragorn seine Liebe Arwen in Elbisch erklärt, zu den eindringlichsten Momenten im Film.
- Fettnapf fünf: Geschrumpfte Hobbits. Die Hauptcharaktere des Buches, die Hobbits, sind kaum einen Meter gross. Zu den Hauptbefürchtungen vor Filmstart gehörte, dass die Effektespezialisten die Hobbit-Darsteller im Computer schrumpfen liessen. Nichts dergleichen geschah. Die Grössenunterschiede wirken natürlich und unaufdringlich.
Keine Mantel-und-Degen-Romantik, dafür eine dunkle Fantasy-Oper
- Fettnapf sechs: Der Ring kommt zu kurz. Die Hauptfigur in Tolkiens Roman ist der Ring. Um ihn dreht sich die gesamte Handlung. Viele Interpretationen von «Der Herr der Ringe» vergessen, dass nicht Sauron, der Dunkle Herrscher, das Böse verkörpert, sondern der kleine Ring, der Frodo und seine Gefährten ständig begleitet. Es gehört zu den schwierigsten Aufgaben einer Verfilmung, dies umzusetzen. Der Film stellt die Macht des Ringes dar, in dem er ausgiebig zeigt, welches Verlangen er bei Freund und Feind auslöst. Bedrohung und Versuchung werden mit einem eigenen Ring-Thema in der Musik gebührend untermalt.
- Fettnapf sieben: Der falsche Einstieg. Sprachwissenschaftler Tolkien machte sich in seinen Büchern nicht viel Mühe, die Leser in seine Welt einzuführen. Viele brechen die Lektüre von «Der Herr der Ringe» bereits nach wenigen Seiten verwirrt ab. Aus diesem Fehler hat Jackson nichts gelernt. Der Zuschauer, der das Buch nicht kennt, wird im Film mit einem epischen Vorspann überfordert, bevor die eigentliche Handlung beginnt.
Fazit: Die These, «Der Herr der Ringe» sei nicht verfilmbar, ist widerlegt. Jackson hat es fertig gebracht, zumindest das erste der drei Bücher von Tolkiens gewaltiger Romantrilogie ohne grosse Verbrechen am Originalwerk auf Zelluloid zu bannen.
Der Preis, den er für seine Werktreue bezahlt, könnte hoch sein. Wer das Buch nicht kennt und einen gängigen Fantasy-Schinken wie «Willow» oder «Robin Hood» erwartet, wird vor den Kopf gestossen. Der Neuling in Tolkiens Welt muss sich gefasst machen auf eine Fülle von Figuren und Schauplätzen in einer komplett fremden Welt. Der Film zeigt keine Schwertduelle und flotten Sprüche, sondern Flucht, Verrat und Tod. Keine Mantel-und-Degen-Romantik, sondern eine dreistündige dunkle Fantasy-Oper, die mitten in der Geschichte, mitten im Desaster abbricht und den Zuschauer atemlos in die Winternacht entlässt.
— schnapp —
Hört sich ja wirklich gut an
*freu*
Tiran
–
http://www.ithiluin.de/ - Homepage über Elfen in LARP uvm.
stimmt, hört sich gut an..
und ich hab ne Karte für die Vorpremiere ;o)
Landor
Das hört sich wirklich aufmunternd an, auch wenn ich LivTyler seit dem Interview hasse, in welchem sie meinte, sie verstehe die Fans des Buches nicht. Die sollten sich nicht so haben, eine Lovestory gehöre dazu und so…
Aber ich werde mir, wie ungefähr 3 Millionen andere in den 32768 Premierenkinos in Deutschland am Dienstag Abend ein Bild machen können…
Gruß
ANDY
>>>>>>>>
Nebel Im Winter
Ein mystisches Abenteuer in Spandowe
31.01.02 - 03.02.02
Fort Gorgast in Brandenburg
HIC SUNT LEONES
http://www.spandowe.de
Die Homepage des Herzogtums Spandowe
Wir sind so 25 Mann alle in Siegburg am 19ten…
Lustig ist nur: ich ‚könnte‘ ihn jetzt schon gesehen haben, auf CD, DVD Version. Nur da lasse ich diesmal die Finger von, den Film werde ich genießen!
*lechtz*
Und danach…auf CD in Englisch! Hui!
Hi hi…
passend zum Start des Films ein Strip aus „Reallife“
http://www.reallifecomics.com/d/20011214.html
Aber uns könnte sowas doch nicht passieren, oder?
8-)
Gruß,
NC
Schatten-Symphonie
http://www.primogen.de/
Vampire LIVE in München
*heul* und ich kann net in die Premiere 
Moin,
hatte eigentlich jemand Karten für eine Vorpremiere?
http://www.pvp-online.com/archive.php3?archive=20011217
Viel Spaß 
NC
Schatten-Symphonie
http://www.primogen.de/
Vampire LIVE in München
Hallo,
also ich war gestern in der Premiere und sitze nun nach zwei stunden schlaf auf der Arbeit.
Aber es hat sich voll und ganz gelohnt 
Mit dem Artikel, den Tiran hier gepostet hat stimme ich voll und ganz überein.
Ich denke mal besser hätte man den stoff in dieser Zeit nicht rüberbringen können.
„Harry Potter???? Das is doch Kinderfasching.“
aufgeschnapptes Zitat nach dem Film.
Hiho!
Ich sitzt auch gerade, nch immerhin 3 Stunden Schlaf auf der Arbeit rum *gähn*, und kann nur zustimmen: Klar, es fehlt einiges, den Charakteren fehlt es bei weitem an der tiefe, die sie ihm Buch haben, aber der Film ist alles ihn allem, eine sehr gelunge Adaption des Stoffes! Ich kann den Film nur empfehlen, und war echt angenehm überrascht von ihm!
Tschüß
8-) Marcus (aka
)
—
Die Sprache ist die Quelle der Miszverstaendnisse.
— Antoine de Saint-Exupery, Der Kleine Prinz
Ich mußte leider heute morgen um 8:15 in der Uni sein und hätte dann morgens früh mit dem Zug von Köln nach Aachen gemußt. Also sehe ich mir den heute abend an. *grummel* *mecker* *sch… Numerische Mathematik*
Wer heute auch in der Sondervorstellung in Köln ab 19:00 Beginn Rahmenprogramm ist, der sollte sich mal nach 1,75cm mit längeren Haaren, Brille, roten Beinlingen, grüner Tunika und gelb/blauer Gugel mit sehr langem Zipfel umsehen. Ihr findet dann einen Tiran - aber nicht als Tiran, sondern als Irgendwas.
Christian
–
http://www.ithiluin.de/ - Homepage über Elfen in LARP uvm.
Hi,
Ich war auch drin, aber dass ich den Film nicht so toll fand, lag nicht bei der Geschichte an sich, sondern an der Teilweise doch mangelnden Umsetzung. Mein erster Kritikpunkt geht an das Auenland. Die ersten Szenen dadrin, die Hobitwohnhöhle, und jeder wusste sofort, wir sind im Teletubbi Land. Ich finde es kam keine Natur rüber, sondern eine Alice im Wunderland Rollrasenumgebung, was ich ziemlich Schade fand. Insgesamt ist diese „saubere“ Umwelt dann in geringerer Form durch den ganze n Film durchgezogen. Ich fordere mehr Dreck und einen Mischrasen für jeden Hobit!
Die zweite Stelle die ich überhaupt nicht gemocht habe war dann die Elbenstadt. Dass man aus Kostengründen keine gesamte Stadt bauen möchte ist schon klar, aber ein bisschen besser hätte man die 2D Tapeten doch schon in die Fenster einpassen können, so dass nicht gleich der Eindruck erweckt wird Elben würden sich Bilder Ihrer Stadt und in die Fenster kleben bei denen nur der Wasserfall leicht zuckt.
Auch dir Orks hatte ich irgendwie anderst in meinem Kopf, hier waren es eklige, stinkende, klebrige, erdversaute Bestien ohne soziales Umfeld. Während des lesen sind die Orks mir ehr wie eine Art böser, hässlicher Mensch vorgekommen. Mit teilweise übelebenswille, streben nach mehr Macht, einfach als individualisten, die aber dennoch böse gegen die Menschen und alles andere stehen. Ich finde Orks sollten ordentliche Gegener sein und nicht hirnloses Kanonenfutter mit Larptechnisch ausgedrückt, 0,5 LP.
Ansonsten positive Kritik, die Kampfszenen am Anfang haben mir wurderbar gefallen, die Atmosphäre auf der Seite der Mensch/Elb Armee war super(besondern als die die Klingen hochgerissen haben). Der gesammte Film hat meine erwartungen trotz der o.g. Mängel sehr gut erfüllt und man muss einfach reingehn 
- Achtung -
Ich waren vor dem Wormser Kino!
LotR wurde dort aufgeführt, es kam ca. 60 Tonausfälle mit jeweils 1 sec. dauer und nach der Pause kamen sogar Bildfehler kurz dazu
Gruß
Markus
- Achtung -
- Nervbacke -
Auch ich habe mich nach insgesamt ungefähr fünf Stunden im Kino und anderthalb Stunden Schlaf wieder in die Schule gequält. Aber was soll man sagen: Es hat sich gelohnt! Sicher, es fehlt viel, und einige Sachen hat man sich in seiner eigenen Fantasie ganz anders vorgestellt. (wobei ich sagen muss, dass der Film sehr wenig von meinen Vorstellungenn abweicht). Aber eins hat der Film trotz allem: eine wunderschöne Atmosphäre. Und das ist doch fast am wichtigsten, oder?
Yakira
P.S.: In unserer Vorstellung gabs spontanen Applaus, als Aragorn den Anführer der Uruk-hai köpfte…
Hallo!
Zunächst muß ich sagen, daß wir es, wie es zu erwarten war, mit dem besten Fantasyfilm seid Jahren zu tun haben.
! Diejenigen, die den Film noch nicht gesehen haben sollten lieber nicht weiterlesen!
Dennoch muß auch ich ein wenig Kritik äußern. Ich finde die Charaktere ein wenig zu ängstlich, vor allem vor sich selbst! Die einzigen, die diesen Fehler nicht haben sind Merry und Pippin, und die sind dafür billige Strauchdiebe…na, ja. Außerdem sind die Gefährten zu flach. Legolas wird zum billigen Scout degradiert und Gimli wird zur Nebenfigur (obwohl alle seine Szenen gut rüber kommen, leider kann man die halt an einer Hand abzählen). Boromir hätte man den Triumph über die Orks allein lassen können, aber dafür wird Aragorn ein wenig zu viel ins Rampenlicht gerückt, wodurch er zur Hauptrolle des Filmes avanciert( Er als einziger ist in der Lage der Versuchung durch den Ring zu widerstehen, mäht im Alleingang 5 Ringgeister um und erhält auch noch besagten Triumph über die Uruk-hai, dafür aber einen Komplex, was das zerbrochene Schwert angeht)
Die Annäherung der Zwerge an die Elfen durch Legolas und Gimli und vor allem Galadriel fällt besonders durch völliges Fehlen auf.
Das mag jetzt ziemlich kritisch klingen, tatsächlich muß ich aber sagen, daß mir, nicht zuletzt durch den genialen Soundtrack (Enya eher weniger!) an vielen Stellen, vor allem in Moria eine Gänsehaut runtergelaufen ist.
Fazit: Der Film ist ein Knüller, auch wenn er nicht 100% mit meiner Interpretation von LotR übereinstimmt!
Tschüßi!
Juvienne
[snip]P.S.: In unserer Vorstellung gabs spontanen Applaus, als Aragorn den Anführer der Uruk-hai köpfte…[snip]
Da gab‘s von einem unserer Orks, nachdem unsere Reihe auch so schöne Kommentare abgab wie „genau so muss das sein“ ein:
‚Das find ich gar nicht nett‘ *schluchz*
P.S. Super Film. Ja, es hat einiges gefehlt, ja das mit dem Spiegel war auch falsch, aber es ging mir dabei um ‚so nah wie möglich und super umsetzung von Atmosphere‘…und das hatte der Film.
Film des Jahres, absolut!
Ich war auch bei der Vorpremiere und vollends begeistert!
Ich finde es gut, dass P. Jackson nicht versucht hat das Buch zu kopieren sondern einige Szenen abgeändert hat. Im großen und ganzen stimme ich mit der Kritik überein und bin schon sehr gespannt auf die „Zwei Türme“
Tobi aka Anolis
Ich bin gerade in meiner CD Sammlung auf „Frodos Reise“ von Windstill gestossen, mir ist beim hören aufgefallen, dass die dort verwendete Melodie von „Die strasse geleitet fort und fort“ welches im Film einmal Gandalf und einmal Bilbo ansingen offenbar auch im Film vorkommt.
Kann mir da drausen jemand weiterhelfen?
Wüste gerne, ob ich einer Täuschung aufgessen bin, oder nicht.
Für alle die weitere informatonen zu dieser CD wollen hab ich einmal einen Link zu einer Rezension: http://www.tolkiengesellschaft.de/rezis/windstill.shtml
und einmal zur Website auf der man die CD bestellen kann http://www.jeca.de/frodo.htm (übernehme keine Haftung für Augenschäden
)
Mit dieser plakativen Zeile habe ich jetzt hoffentlich ein paar Leser hergelockt.
Gemach, gemacht, Kollegen! Ich werde mir den Film doch ansehen(müssen), weil ich es meiner Freundin versprochen habe (Dafür muß ich dann nicht in StarWars EPISODE?, obwohl da doch eine soooo tolle Liebensgeschichte bei sein soll).
Aber was ich hier mal deutlich sagen muß:
Mich nerven an HDR und dem Film zwei Dinge:
1) Das Merchandising!
Gottseidank nicht wie StarWars EP1 oder Karre Schotter/Hasso Popper (oder wie der Knilch heißt), aber trotzdem wird jedes Tolkien-Primär/Sekundär-Schrott-Buch, das in den letzten Jahrzehnten irgendwann einmal eine Auflage erlebte erneut gedruckt und auf den Markt geschmissen.
2) Die mit LotR einhergehende Einschränkung der Fantasy auf die High Fantasy
Bereits mehrere Zeitungen, Zeitschriften, Heftchen und Sonderalben bezeichnen HDR und Tolkien als Schöpfer der Fantasy und bezeichnen alles andere Nicht-Tolkieneske schön pauschal als Schrott (auch wenn das auf die meisten REH-Epigonen v.a. in der Conan-Reihe zutrifft und dort insb. Herrn Jordan).
Ich habe den Eindruck, daß jetzt jeder, der HDR gelesen oder gesehen hat, meint, er wisse, was Fantasy ist.
Wo aber bleiben William Morris, Abraham Merrit, Mervyn Peake („Gormenghast“
, James Branch Cabell (von dem gesagt wird, er schreibe in einer Zeile mehr als Tolkien auf zehn Seiten), die zB schon vor Tolkien da waren, und REH und Henry Kuttner, die schon vor den Hobbits Fantasy schrieben und bis in die 70er Jahre prägender waren als Tolkien?
Elric von Melnibone und Poul Andersons „Geborstenes Schwert“ waren nicht Tolkien-inspiriert.
Tolkien wurde für die Fantasy erst mit D&D und Terry Brooks‘ Shannara prägend.
Und alle diese, die vorher da waren, und die, die später nicht von Tolkien abschrieben, sollen auf einmal keine oder nur minderwertige Fantasy sein, weil Tolkien die Fantasy begründet hat und am HDR zu messen ist, was Fantasy ist? *HEUL*
Aber so ist das eben. Wer das hellste Feuer (300 mio Dollar!!) ist, den sehen alle als den ersten und besten an. Das er sich aber die Zündhölzer („Mittelerde“
von anderen lieh, das sieht man nicht.
Sic transit gloria mundi!!
Und jetzt muß ich aufhören und beim Kino Karten reservieren lassen!
Ein frohes Fest, Euer Joseph (ach wie passend!)
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