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Vanilla 1.1.4 Forum von Lussumo. Weitere Informationen: Dokumentation, Community.

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      CommentAuthorSemper
    • CommentTimeSep 28th 2005
     permalink

    Hallo,

    ich würde 2 Katanas oder Wakizashi (oder ähnliche Kurzschwerter die sich schnell führen lassen) suchen.

    Wer von euch weiß zufällig wo ich solche günstig und in guter Qualität herbekomme? Nehme auch gern gut erhaltene Gebrauchte.

    Danke

    •  
      CommentAuthorNount
    • CommentTimeSep 28th 2005
     permalink

    Du suchst Waffen, die du schnell führen kannst? So eine gibt es nicht.

    Du musst mit jeder Waffe ausholen und natürlich abstoppen. Du kannst damit nicht wild in der Gegend rumfuchteln.

    Wenn du Katana (ohne s!)/Wkizashi (Plural weiß ich nicht) verwendest und auch noch damit rumfuchtelst, wirst du als Pappnase angesehen - zu Recht.

    Nimm lieber ein kurzes Schwertchen und eine Axt. Zwei Schwerter (egal ob japanisch oder nicht, japanische sind aber noch viel verrufener) sehen meistens scheiße aus, weil von 100 Personen höchstens eine damit umgehen kann - und das bist dann garantiert NICHT du.

    Am besten beschränkst du dich auf eine Waffe oder Waffe plus Schild. Sonst machst du dich eher lächerlich, als dass du „kewl“ aussiehst.

    dayvs GE-ve
    Stefanie

    •  
      CommentAuthorTanor
    • CommentTimeSep 28th 2005
     permalink

    Hallo,
    ansich mal wider absolut nutzloses wissen, den Plural, wie wir ihn kenne gibt es in der japanischen Sprache nicht dadurch hat sich wohl eingebürgert dass man auch im deutschen kein Plural-s an japanische Begriffe anhängt.

    So, und nu lasst euch nicht weiter stören ;)

    •  
      CommentAuthorSemper
    • CommentTimeSep 29th 2005
     permalink

    Mit dem „schnell“ führen war nicht gemeint das ich damit ungebremst auf Leute eindresche. Es war vielmehr damit gemeint wenn ich sie realistisch ausspiele kann ich mit einem Katana/Wakizashi auch Finten wie z.B. ne plötzliche Änderung der „Schlagbahn“ machen was mit einem Langschwert das realistisch ausgespielt wird nicht möglich ist (wegen dem Gewicht und der Gravitationskraft auch Trägheit der Masse genannt)

    Ausserdem finde ich interessant wie du zu wissen glaubst ob/das ich mich bei der Handhabung nur lächerlich mache und es nicht kann. Glaube nicht das wir uns schonmal über den Weg gelaufen sind bzw. du mich beim Training gesehen hast oder? Und selbst wenn ichs net 100%ig kann. Man kann lernen. Zumindest die meisten.

    •  
      CommentAuthorSemper
    • CommentTimeSep 29th 2005
     permalink

    Ok ok. Geb mich geschlagen. Das S hinter Katana gehört nicht da hin :)

    •  
      CommentAuthorTanor
    • CommentTimeSep 29th 2005
     permalink

    Hallo,
    die Antworten, die du hier auf deinen beschrieben Kampfstil bekommst sind nun mal eben Erfahrungswerte von Leuten die schon länger spielen und langsam wissen, was damit gemeint ist, wenn man schreibt dass man eine Waffe schnell führen will und wie das am Schluss im Kampf aussieht.

    Mal davon ab ist es auch mit einem Katana nicht so einfach möglich aus dem Handgelenk zu schlagen oder die Richtung zu ändern.

    Gruss
    T.

    •  
      CommentAuthorAnonymous
    • CommentTimeSep 29th 2005
     permalink

    Bitte bitte… bitte

    Ich lade dich gerne mal ein und du kannst mir zeigen wie du mit einem echten Katana mehr Finten(bzw. was du glaubst was das ist) machen kannst als mit einem Langschwert.

    Katana sind gute Schwerter, es sind aber keine Zauberklingen die Leicht wie Holz oder Papier sind, und vergiss alle Japanischen Kampffilme!!!

    Bzw. wenn du meinst das du sie schneller führen dürftest, welche Nachteile räumst du deiner Klinge ein?

    Pendark

    •  
      CommentAuthorDaelen
    • CommentTimeSep 29th 2005
     permalink

    Hallo,

    wenn du realistisch kämpfen willst, dann paßt deine Waffenwahl überhaupt nicht.
    Das Verhalten und die Möglichkeiten von Langschwert und Katana sind genau gegenteilig wie von dir angenommen.

    Ein Katana gehört auch in zwei Hände, die „zwei Himmel“ (Katana und Wakidingsbums) sind nicht ästhetisch darstellbar im Larp (empirische Feststellung).

    Desweiteren sind diese Waffen vorbelastet. Sie werden fast ausschlieslich (mEn zu 100%) von Leuten gewählt, die coole Superkämpfer sein wollen. Daher machen sich viele Spieler nicht mehr die Mühe, da zu unterscheiden (das Ergebnis steht ja so gut wie fest) und meiden die Träger gleich.
    Leute mit zwei Katanen (mal ne andere Variante) fallen z.B. unter „sofort ignorieren, hat keinen Sinn“ bei mir.

    Daelen

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      CommentAuthorSemper
    • CommentTimeOct 4th 2005
     permalink

    Sorry aber umgekehrt?

    Also entweder hab ich mich verlesen oder wir beide reden nicht von der selben Waffe.

    Das spezifische Gewicht eines Katana´s (hoffe das s passt jetzt) ist geringer als das eines Langschwert´s.
    Die logische Schlussfolgerung die ich daraus ziehe ist, dass ich das Katana besser handhaben lässt.

    Wg. Gewicht eine Kopie einer HP(http://de.wikipedia.org/wiki/Katana):

    Das Katana im engeren Sinne ist ein zum Rücken hin gebogenes anderthalbhändiges Schwert mit einer Klinge von zwei bis drei Shaku Länge (das heißt 60,6 - 91cm) und einem Griff von circa 23 - 30cm Länge. Es wiegt ungefähr 750g.

    So und jetzt zeig mir mal ein Langschwert welches 750g leicht ist.

    Zum Thema 2-Händig: Es ist ein anderthalbhändiges Schwert. Für alle dies net wissen. Das heist das man es mit 2Händen als auch mit einer führen kann. (schon allein wg. dem Gewicht)

    Und noch was zur Handhabung dann bin ich ruhig. Zugegeben habe ich kaum Erfahrung mit der Handhabung von 2 Schwertern. Aber es spricht ja nix dagegen mich darin zu üben. Und wenn ich mich lächerlich mache damit ist es ja so gesehen mein Problem.

    Greetz Semper

    •  
      CommentAuthorAnonymous
    • CommentTimeOct 4th 2005
     permalink

    >Das spezifische Gewicht eines Katana´s (hoffe das s passt jetzt) ist geringer als das eines Langschwert´s.
    >Die logische Schlussfolgerung die ich daraus ziehe ist, dass ich das Katana besser handhaben lässt.

    Wenn du so argumentierst dürfte ich mit einem Stöckchen, ja noch bessere handhabung erlangen?

    >Das Katana im engeren Sinne ist ein zum Rücken hin gebogenes anderthalbhändiges Schwert mit einer Klinge von zwei bis drei Shaku Länge (das heißt 60,6 - 91cm) und einem Griff von circa 23 - 30cm Länge. Es wiegt ungefähr 750g.

    2kg für ein Langschwert sind nicht unüblich, und sind die logische Konsequenz auf einem Kampf gegen Gerüstete Menschen.
    Das Katana konnte und brauchte nur 750g wiegen da es ausschliesslich gegen Ungerüstete Menschen eingesetzt wurde.(Du kannst zwei drei Schläge gegen Rüstung ausführen sogar manche wircklich zerstören, danach kannst müsstest du es aber entweder reparieren oder nachschärfen!)

    Und auch mit einem 1kg Schwert kannst du keine wirckungsvolle Schläge durch fuchteln erreichen, dazu empfehle ich dir ein wenig Kendo: (http://de.wikipedia.org/wiki/Kendo) du wirst dort keine fuchtel bewegungen finden sondern nur gradlinige Schläge.

    >Und noch was zur Handhabung dann bin ich ruhig. Zugegeben habe ich kaum Erfahrung mit der Handhabung von 2 Schwertern. Aber es spricht ja nix dagegen mich darin zu üben. Und wenn ich mich lächerlich mache damit ist es ja so gesehen mein Problem.

    1. Wenn es zu deinem Charakter passt darf er sich gerne lächerlich machen, ABER er du als Spieler darfst nicht erwarten das andere sich von Tätschel/Fuchtel Schläge eines ungeübten Zweihandkämpfers treffen(also regeltechnisches Ausspielen!) lassen.

    2. Vergleichemal die Ausbildungszeitspanne die ein Samurai brauchte um überhaupt Kämpfen zu lernen, der Zwei Händigekampf mit zwei Schwertern war eine Eliten Disziplin die bei weiten nicht jeder Samurai beherschte!(Der Grund wird nicht sein, weil es so leicht ist!)

    — — — — — — — — — — –

    Davon abgesehen:

    Wir spielen hier Rollenspiel, gebe es „das Überschwert“ wäre das Spielgleichgewicht gestört und nach 7 Cons müsste jeder mit einem Katana oder sonst was herum laufen.
    Damit aber RollenspielSysteme Attraktiv für alle Klassen und Spielarten zu machen wird versucht alle Vorteile durch Nachteile auszugleichen.(Z.b. langsame aber wirckungsvolle Zweihänder, schnelle aber wirckungsschwache Dolche etc.).

    Falls nun jemand meint er hätte das Recht die regeltechnisch Optimierte Rüstung zutragen, so führt das automatisch dazu das dieser jemand sehr schnell in den Verdacht gerät ein Egozentriker zu sein der sich gerne gewinnen sieht.

    Also nochmal:
    Welche Nachteile hat dein Katana, wenn es schneller ist als Normale Schwerter?
    Zerbricht es an schweren Rüstungen etc.?

    Pendark

    •  
      CommentAuthorSemper
    • CommentTimeOct 4th 2005
     permalink

    Wie du bereits gesagt hast, mit nem Stöckchen könnte man eine noch bessere Handhabung erzielen. Nur kommt ein Stöckchen eben nicht mal durch nen Wams :).

    Die Nachteile hast du ja schon gesagt. Nach einem Kampf gegen einen mit Ketten bewährten Feind muss mein Charakter nachschleifen/reparieren. Gegen Platte hat ein Katana keine Chance.

    Leder dagegen macht dem Katana (genauso wie jedem anderen Schwert) nichts aus.

    Das mit dem rumfuchteln ist schon klar. Wirst mich jetzt auch nicht auf dem nächsten Con mit 2 Schwertern in den Händen ala Bruce Lee rumfuchteln sehen.

    Bin eh am überlegen ob ichs net auf ein Kurzschwert (Wakazashidingsbums) und ein Katana abändere. Die Nachteile sind wie oben genannt.

    Aber ich hoffe das mein Charakter nicht allzuoft gegen gepanzerte Gegner kämpfen muss.

    •  
      CommentAuthorAnonymous
    • CommentTimeOct 4th 2005
     permalink

    Wunderbar, und nun stellt sich mir die Frage, wie willst du die nachteile ausspielen?

    Ich persönlich gehe erstmal davon aus das wenn mich ein Katana Träger trifft, auch meine Platte zerstört wird.
    Willst du bei jedem Schlag „Macht deine Platte nicht kaputt“ rufen?

    Das Nachschleifen, müsste sich von selbst verstehen, wie sieht das bei dir aus? 10 Minuten schleifen oder du kannst es nicht mehr benutzten?

    Pendark

    P.S.: Gehärtetes Leder oder auch nur mehrere Lagen Stoff machen Schwertern sehr wohl was aus, sie sind keine 100% sicheren Rüstungen aber gerade Kombination aus Wams und Leder können schon einen Recht guten Schutz bieten.

    •  
      CommentAuthorDaelen
    • CommentTimeOct 4th 2005
     permalink

    >Also entweder hab ich mich verlesen oder wir beide reden nicht von der selben Waffe.

    Doch tun wir. Schau dir mal die Bewegungen an, die notwendig sind, um mit einem Katana seine volle Wirkung zu entwickeln: Sehr sehr lange geradlinige Bahnen (Schneidbewegung, beidhändig geführt), oder es wird nix mit dem Reismattendurchhaun.
    Da ist kein Spielraum für schnelle Finten o.ä.

    >Das spezifische Gewicht eines Katana´s (hoffe das s passt jetzt) ist geringer als das eines Langschwert´s.
    >Die logische Schlussfolgerung die ich daraus ziehe ist, dass ich das Katana besser handhaben lässt.

    Sorry, diese Schlussfolgerung ist nicht logisch.
    Desweiteren sind die mir bekannten Katanarepliken sind deutlich schwerer als das hier angegebene, sie sind eigentlich in etwa gleichschwer mit europäischen langen Schwertern (1,2kg), dabei allerdings etwas länger (15-20%).

    >Zum Thema 2-Händig: Es ist ein anderthalbhändiges Schwert. Für alle dies net wissen. Das heist das man es mit 2Händen als auch mit einer führen kann. (schon allein wg. dem Gewicht)

    Diese Aussage ist Mumpitz. Der Begriff Anderthalbhändig ist ein Fantasybegriff. Diese Waffen sind immer dazu gedacht, zweihändig geführt zu werden.
    Das Katana bildet hier in soweit eine Ausnahme, dass die einhändige Führung anhand von Schriftquellen nachgewiesen ist, aber eine absolute Randerscheinung ist. Das funktioniert auch nur, weil Entwaffnen in diesem Kulturkreis nicht angewandt wurde. Desweiteren macht diese Führungsweises diese sowieso schon uneffektive Waffe noch uneffektiver.

    >Und noch was zur Handhabung dann bin ich ruhig. Zugegeben habe ich kaum Erfahrung mit der Handhabung von 2 Schwertern. Aber es spricht ja nix dagegen mich darin zu üben.

    Natürlich kannst du es üben, nur wirklich können wirst dus nie können, das hat biologische (neurologische) Gründe.

    Wenn du es unbedingt aber mit Realität im Larp versuchen willst: Lass dein Katana nach jeder zweiten oder dritten heftigen Berührung mit einem Schwert in mittelalterlich-europäischem Stil zerbrechen. Das wär realistisch.

    Daelen

    •  
      CommentAuthorDaelen
    • CommentTimeOct 4th 2005
     permalink

    …spielt er in einem punktelosen System, bei dem Waffen und Rüstungen, soweit möglich, nach ihren realen Eigenschaften bewertet werden.

    Das geht natürlich nur, wenn alle Beteiligten etwas Ahnung haben.

    Daelen

    •  
      CommentAuthorAnonymous
    • CommentTimeOct 4th 2005
     permalink

    Es geht dabei weniger um Ahnung sondern eher um Satzungen.

    Es müsste ein Konsens über Waffen geben, Wissen ist dabei zu einseitig da es davon ausgeht das es die Wahrheit gibt. Aber z.b. beim Thema Katana könnte ich jetzt spotan 2 Menschen nennen wobei der eine mir 3Bücher auf den Tisch knallt die besagen das Katanas die Wunderwaffe sind und einen anderer Fanatiker legt mir ein Buch vor die Nase wo drin steht das ein Katana bei dem ersten Kontakt mit einer Plattenrüstung zerspringt.(das sind nun Bilder!!!)

    Solch Konsens wird einfacher geregelt durch Regelwerke…

    Pendark

    •  
      CommentAuthorDaelen
    • CommentTimeOct 4th 2005
     permalink

    >Solch Konsens wird einfacher geregelt durch Regelwerke…

    Und es gibt Menschen, die spielen ohne solche Regelwerke, ds sie den Konsens am derzeitigen wissenschaftlichen Stand festmachen.

    Dieses Spiel macht allerdings nur Sinn, wenn es einen einheitlichen technischen Hintergrund für alle Charaktere und ihre Ausrüstung gibt. Deshalb wird dieses Prinzip fast nur auf Veranstaltungen gespielt, auf denen ein historischer Hintergrund herrscht, da sich Zeitepochen sehr gut eignen um einen einheitlichen Stand festzulegen.
    Außerdem brauchen die Teilnehmer Informationen, die über Galileo u.ä. hinausgehen.

    Schon allein aus diesem Grund ist das „Katana vs. Sonstwas“ Blödsinn, beim Punktelarp außer für den Heiler uninteressant (weil gleicher Schaden für alle(s)), beim realorientierten kaum anzutreffen.

    Daelen

    •  
      CommentAuthorDaelen
    • CommentTimeOct 4th 2005
     permalink

    Hallo,

    Wie wäre es mit Scimitar o.ä. für seinen Charakter. Das ist stimmiger als eine Waffe aus einem Kulturkreis mit dem dein Charakter eigentlich keinen Kontakt haben kann.
    Desweiteren ist diese Waffe weniger Vorurteilsbeladen.

    Daelen

    •  
      CommentAuthorAnonymous
    • CommentTimeOct 4th 2005
     permalink

    Wie du selbst sagtest, es ist nicht für eine Larp Fantasy Welt sinnvoll wo Hunderte von Menschen aufeinander treffen die leider meist Rollenspiel Regelwerke auswendigkönnen aber weder Kampfsport noch Historisches wissen besitzten.(Das ist weder Abwertend , noch verallgemeinert auf ALLE zu beziehen!!!)

    Es werden Alle Epochen bespielt die irgendwie in eine Fantasy Welt passen und es wird dazu noch Phantasie herein gebracht, daher ist die einzige Möglichkeit die es gibt es halbwegs Gesittet zu gestallten ein Fundamentales Regelwerk und natürlich darüberhinaus DKWDK.

    Pendark

    •  
      CommentAuthorAnonymous
    • CommentTimeOct 4th 2005
     permalink

    At 04.10.0508:08, Semper wrote:

    >Also entweder hab ich mich verlesen oder wir beide reden nicht von der selben Waffe.

    Ich muss dich leider enttäuschen, Du hast leider keinen blassen Schimmer von Katanas noch vom Schwertkampf an sich.

    >Das spezifische Gewicht eines Katana´s (hoffe das s passt jetzt) ist geringer als das eines Langschwert´s.
    >Die logische Schlussfolgerung die ich daraus ziehe ist, dass ich das Katana besser handhaben lässt.

    Quark! Das eigentliche Gewicht eines Schwertes sagt gar nichts über dessen Händelbarkeit aus, sonst muesste das Florett die Waffe überhaupt sein. Jede Schwertart hatte Vorteile in der Epoche und Kulturkreis wo es genutzt wurde. Waren die Vorteile nicht mehr da, wurde die Waffe geändert.

    Ein Katana ist im mitteleuropäischen Raum eine sehr dämliche Waffe. Sie zerbricht zu schnell, kommt durch kaum eine Rüstung (bei beschlagenem Leder hört es schon wieder fast auf mit der Durchdringung) und hat kaum bis keine Wucht.

    Das Katana ist eine Waffe welche hauptächlich gegen ungerüstete verwendet wurde. Dabei wurde diese fast immer 2Händig geführt alleine schon deswegen um genug Druck und Kraft auf die Klinge zu führen.

    >Das Katana im engeren Sinne ist ein zum Rücken hin gebogenes anderthalbhändiges Schwert mit einer Klinge von zwei bis drei Shaku Länge (das heißt 60,6 - 91cm) und einem Griff von circa 23 - 30cm Länge. Es wiegt ungefähr 750g.
    >So und jetzt zeig mir mal ein Langschwert welches 750g leicht ist.
    >
    Ein Langschwert muss auch nicht so leicht sein, sollte es auch nicht. Es musste schliesslich Rüstung durchdringen…und Wuchtschaden austeilen. Desweiteren wurde es zum Stechen benutzt.

    >Zum Thema 2-Händig: Es ist ein anderthalbhändiges Schwert. Für alle dies net wissen. Das heist das man es mit 2Händen als auch mit einer führen kann. (schon allein wg. dem Gewicht)
    >
    QUARK! Du hast leider wenig Ahnung. Es gibt keine 1,5händigen Waffen. Sondern nur Techniken die einhändig oder beidhändig ausgeführt werden. Musashi (einer der wohl besten Katana Kämpfer) beschrieb selber in seinem Buch, das ein guter Kämpfer möglichst beide Hände an der Waffe zu führen habe. Allerdings hat Musashi auch zur Reichweiten Erhöhung mit 2 Waffen gekämpft, meistens einem Katana und einem Wazikashi. Er soll eventuell auch mal mit Katanas gekämpft haben, aber er war auch ein Überkämpfer. Historisch definitiv belegt ist aber nichts was überhaupt darauf schließen lässt das 2 Langwaffen im Kampf benutzt wurden (man ist viel zu sehr behindert…ausser natürlich im Larpkampf)

    >Und noch was zur Handhabung dann bin ich ruhig. Zugegeben habe ich kaum Erfahrung mit der Handhabung von 2 Schwertern. Aber es spricht ja nix dagegen mich darin zu üben. Und wenn ich mich lächerlich mache damit ist es ja so gesehen mein Problem.

    Du hast noch nicht mal Ahnung vom Kampf mit EINEM Schwert scheint mir. Mein Spielumfeld geht mittlerweile zum Teil dazu über diese 2Langschwertfuchtler einfach zu ignorieren. Mehr aber auch nicht.

    Stephan

    •  
      CommentAuthorSemper
    • CommentTimeOct 5th 2005
     permalink

    Ist ne gute Idee. Werd mich mal bei den Läden umkucken.

    Danke.

    •  
      CommentAuthorAnonymous
    • CommentTimeOct 5th 2005
     permalink

    At 04.10.0514:27, Pendark wrote:
    > daher ist die einzige Möglichkeit die es gibt es halbwegs Gesittet
    > zu gestallten ein Fundamentales Regelwerk

    Mit Bestürzung stelle ich fest, daß die Art von LARP, die ich bevorzugt spiele nicht „gesittet“ ist :-O

    MfG Ralf

    •  
      CommentAuthorAnonymous
    • CommentTimeOct 5th 2005
     permalink

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil:

    DKWDK ohne Probleme ist möglich, aber nicht zu jetztigen allgemeinen Larp bedingungen.

    Daher wäre es nett wenn du nächstemal nicht nur das zitierst was dir hilft deine Position und dich zu profilieren.

    Pendark

    P.S.: Wie wären beiträge mit Inhalt?

    •  
      CommentAuthorAnonymous
    • CommentTimeOct 6th 2005
     permalink

    At 05.10.0518:50, Pendark wrote:
    >DKWDK ohne Probleme ist möglich, aber nicht zu jetztigen allgemeinen
    > Larp bedingungen.

    Das ist ein Postulat ohne erkennbare Grundlage.

    >Daher wäre es nett wenn du nächstemal nicht nur das zitierst was dir
    >hilft deine Position und dich zu profilieren.

    Überlasse bitte mir, auf welchen Teil Deines Beitrags ich antworte. Und unterlasse bitte die polemischen Unterstellungen über meine Absichten.

    >P.S.: Wie wären beiträge mit Inhalt?

    Na gut, holen wir nochmal etwas aus. Ich bezweifle bereits Daelens These, daß ein Spiel ohne detaillierte Regeln für Waffenwirkungen nur dann möglich sei, wenn alle Spieler den gleichen Wissensstand über reale Waffenwirkungen haben und die Spielwelt einer einheitlichen realen Kultur und Epoche angelehnt ist. Ihr impliziert beide, daß ein Spiel nur dann sinnvoll und fair ist, wenn eine Waffe grundsätzlich eine wohldefinierte bestimmte Wirkung hat. Das ist aber nicht zwingend notwendig.

    MfGR

    •  
      CommentAuthorAnonymous
    • CommentTimeOct 6th 2005
     permalink

    >Überlasse bitte mir, auf welchen Teil Deines Beitrags ich antworte. Und unterlasse bitte die polemischen Unterstellungen über meine Absichten.

    Du kannst auf jeden Teil eines Postings antworten, das ist dir ungenommen, ABER ich verbitte mir das du Sinnfremd zitierst.
    Ich habe nähmlich nicht gesagt das DKWDK ungesittet oder schlecht wäre, sondern habe ganz klar Prämissen gegeben unter dennen DKWDK funktionieren kann.

    >Na gut, holen wir nochmal etwas aus. Ich bezweifle bereits Daelens These, daß ein Spiel ohne detaillierte Regeln für Waffenwirkungen nur dann möglich sei, wenn alle Spieler den gleichen Wissensstand über reale Waffenwirkungen haben und die Spielwelt einer einheitlichen realen Kultur und Epoche angelehnt ist. Ihr impliziert beide, daß ein Spiel nur dann sinnvoll und fair ist, wenn eine Waffe grundsätzlich eine wohldefinierte bestimmte Wirkung hat. Das ist aber nicht zwingend notwendig.

    Was ist dann der Massstab für Kämpfe und deren Ausgang?
    Maximal könntest du jetzt den Wohlwollen des Gegners nennen, dies ist aber nach meiner Erfahrung bei vielen Larp spielern nicht vorhanden.
    Mit Freunden, Bekannten und Gleichgesinnten kann ich DKWDK spielen, weil ich weiss sie wollen nicht gewinnen.
    Dieser Thread zeugt aber davon das es manche Spieler gibt die gewinnen wollen, die bewusst darauf setzten Besser zu sein als andere(nicht in der Darstellung, sondern im Gewinnen).

    Mit solchen Spielern kann ich mir bei besten Willen kein DKWDK vorstellen, da schützten mich Regeln vor diesen Menschen.

    Pendark

    •  
      CommentAuthorAnonymous
    • CommentTimeOct 6th 2005
     permalink

    DKWDK ohne Probleme ist möglich, aber nicht zu jetztigen allgemeinen Larp bedingungen.

    Du verallgemeinerst. Nur weil du anscheinend nicht nach DKWDDK spielen willst (kannst?), scheint

    http://www.section32.de/fantasy/regelwerke.html

    dennoch zu belegen dass sich das für eine Menge Leute (und Orgas) doch etwas anders darstellt.

    •  
      CommentAuthorAnonymous
    • CommentTimeOct 6th 2005
     permalink

    Mit solchen Spielern kann ich mir bei besten Willen kein DKWDK vorstellen, da schützten mich Regeln vor diesen Menschen.

    Regeln schützen nicht dich vor denen, sondern lediglich die davor gar nicht erst nicht mit dir spielen zu können.

    •  
      CommentAuthorGaensekiel
    • CommentTimeOct 6th 2005
     permalink

    At 06.10.0511:06, Pendark wrote:
    >Ich habe nähmlich nicht gesagt das DKWDK ungesittet oder schlecht
    >wäre, sondern habe ganz klar Prämissen gegeben unter dennen DKWDK
    > funktionieren kann.

    Prämissen, deren Notwendigkeit ich für nicht gegeben halte und die für mein Spielumfeld so IMHO nicht gelten. Damit trifft Deine Aussage dieses Umfeld und mein Zitat war nicht sinnentstellend.

    MfG Ralf

    •  
      CommentAuthorUmbracor
    • CommentTimeOct 21st 2005
     permalink

    At 28.09.0515:11, Nount wrote:
    >Nimm lieber ein kurzes Schwertchen und eine Axt.

    Nunja, aber sieht es nicht noch viel komischer aus, wenn man mit einer Axt schnell zuschlägt? Ok, der erste Schlag mag ja noch schnell gehen, aber so richtig schnell wieder ausholen läßt sich doch (wenn man es mal real betrachtet) mit so einem kopflastigen Teil auch nicht, oder?

    •  
      CommentAuthorUmbracor
    • CommentTimeOct 21st 2005
     permalink

    At 04.10.0512:52, Daelen wrote:
    >>>Solch Konsens wird einfacher geregelt durch Regelwerke…
    >
    >Und es gibt Menschen, die spielen ohne solche Regelwerke, ds sie den Konsens am derzeitigen wissenschaftlichen Stand festmachen.
    >
    >Dieses Spiel macht allerdings nur Sinn, wenn es einen einheitlichen technischen Hintergrund für alle Charaktere und ihre Ausrüstung gibt. Deshalb wird dieses Prinzip fast nur auf Veranstaltungen gespielt, auf denen ein historischer Hintergrund herrscht, da sich Zeitepochen sehr gut eignen um einen einheitlichen Stand festzulegen.
    >Außerdem brauchen die Teilnehmer Informationen, die über Galileo u.ä. hinausgehen.

    Letztlich aber doch dieser Konsens und „einheitliche technische Hintergrund“ auch nichts anderes als ein Regelwerk, daß dann für diese Veranstaltungen verbindlich gilt, zumindest läuft es in der Praxis darauf hinaus.

    •  
      CommentAuthorNount
    • CommentTimeOct 23rd 2005
     permalink

    … liest du auch mal den ganzen Post? Der war doch bloß so kurz …

    Meine ersten beiden Sätze waren:

    „Du suchst Waffen, die du schnell führen kannst? So eine gibt es nicht.
    Du musst mit jeder Waffe ausholen und natürlich abstoppen. Du kannst damit nicht wild in der Gegend rumfuchteln.“

    Später habe ich dann die Axt empfohlen. Ich habe niemals behauptet, mit einer Axt könne man schnell zuschlagen. Ich habe lediglich gesagt, dass sie eine schönere Zweitwaffe ist als ein Schwert.

    dayvs GE-ve
    Stefanie