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So Hier geht das Abenteuer weiter. Die Wartezeiten vor meinem 56k Modem dauern mittlerweile einfach viel zu lange…
Also hier nun das 7. Kapitel:
Dialae wartete nicht ab, bis jemand das Seil herunterklettern würde, und dann erneut Kampf und Tod ausbrechen würden. Mit einem Satz war sie bei Ariane und zog das Mädchen hoch. Ihren Arm über der Schulter hastete die Elfe mit Ariane an der Gestalt der Zwergin vorbei in den Gang dahinter. Auch wenn sie sich in diesem Stollen verirren sollten, so war das doch noch deutlich besser, als unter dem Loch in der Decke zu warten, was Arulatus ihnen diesmal entgegenwerfen würde. Mit einem kurzen Blick über die Schulter sah sie sich nach Tagros um. Mit dem Schwert in der Hand blickte er argwöhnisch das Seil hinauf.
Shaniqua stieß Tagros kurz an, als sie an ihm vorbeihastete, und deutete auf Dialae. Der Zwergin warf sie nur: Ihr könnt hier stehen bleiben und darauf warten, dass sie auch Euch töten, oder Ihr helft uns. Wir sind mehrere und konnten sie nicht besiegen. Aber Ihr seid allein. Entscheidet Euch! im Vorbeieilen zu. Dann half sie Dialae, Ariane zu stützen. Chre´wad und Ito folgten den Frauen mit Fackeln. Schon war von oben lautes Rufen zu hören und es bröckelte noch mehr Gestein vom Rand des Kraters herab.
Diese Worte beunruhigten Nount. Einerseits wunderte es sie gar nicht, dass zwei Menschenfrauen und eine Elfe schlechte Kämpfer waren. Andererseits konnte sie den Ordenskriegern ihre Fähigkeiten nicht absprechen; außerdem besaß die Gruppe gemeinsam eine größere Stärke als eine einzelne Zwergin und verfügte zudem über Magie. Aber vor einer Gefahr wegzulaufen, noch dazu aus der eigenen Wohnung, war einer Zwergin einfach nicht würdig!
Eigensinn und Vernunft rangen miteinander, bis ihr Verstand gewann: Sie kannte die Anzahl ihrer Gegner nicht, und wenn ihr jene Gruppe nicht beistand, sanken ihre Gewinnchancen gen Null. Widerstrebend folgte sie ihren Gästen, darauf bedacht, sich ihre Unruhe nicht anmerken zu lassen. Ihr verlauft euch ohne mich in diesen Tunneln!, beeilte sie sich zu sagen nicht, dass ihr jemand Feigheit vorwarf! Doch eine Frage brannte ihr auf der Seele: Wer sind eure Widersacher, dass ihr solche Angst vor ihnen habt?
Doch keiner wollte sich umdrehen, um jetzt der Zwergin ihre Lage auseinanderzusetzen. Eilig hasteten die Gefährten durch die Gänge, sich ein ums andere Mal nach auftauchenden Gegnern umblickend, als ein lautes Getöse die Stollen erschütterte. Der Lärm kam eindeutig aus der Richtung des Raumes, in den sie gestürtzt waren. Ihr Weg führte sie weiter abwärts, tiefer hinein in die düsteren Gänge, die aus dem kalten Stein des Berges geschlagen worden waren. Dabei passierten sie enge, steile Treppen und Torbögen, deren kunstvolle Verzierungen nur kurz im Schein der Fackeln zu sehen waren. Schließlich blieben sie stehen, als sie sich in einem etwas größeren Raum wiederfanden, in den der Gang saie geführt hatte, und der an jeder Seite eine schwere verschlossene Tür aufwies. Nur der Tunnel, aus dem sie gekommen waren, besaß keinerlei Tür. Shaniqua und Dialae lehnten Ariane behutsam an eine Wand, während der Rest der Gruppe sich in dem Raum umzusehen begann.
Doch keiner wollte sich umdrehen, um jetzt der Zwergin ihre Lage auseinanderzusetzen. Eilig hasteten die Gefährten durch die Gänge, sich ein ums andere Mal nach auftauchenden Gegnern umblickend, als ein lautes Getöse die Stollen erschütterte. Der Lärm kam eindeutig aus der Richtung des Raumes, in den sie gestürtzt waren. Ihr Weg führte sie weiter abwärts, tiefer hinein in die düsteren Gänge, die aus dem kalten Stein des Berges geschlagen worden waren. Dabei passierten sie enge, steile Treppen und Torbögen, deren kunstvolle Verzierungen nur kurz im Schein der Fackeln zu sehen waren. Schließlich blieben sie stehen, als sie sich in einem etwas größeren Raum wiederfanden, in den der Gang sie geführt hatte, und der an jeder Seite eine schwere verschlossene Tür aufwies. Nur der Tunnel, aus dem sie gekommen waren, besaß keinerlei Tür. Shaniqua und Dialae lehnten Ariane behutsam an eine Wand, während der Rest der Gruppe sich in dem Raum umzusehen begann.
Shaniqau wandte sich an Nount Ich glaube kaum das Ihr hier unten den Schurken Arulatus mit seinen finsteren Getreuen kennt. Sie lassen keine Schurkerei aus. Sie nahmen sogar einem Stamm ihre Kinder, um die Eltern zu zwingen auf der Hatz nach uns mitzuhelfen. keuchte Shaniqua, Ariane war für den langen Weg doch recht schwer gewesen. Doch sagt, wo sind wir jetzt hier? Warum sind dort Türen?
Shaniqua wandte sich an Nount. Ich glaube kaum, dass Ihr hier unten den Schurken Arulatus mit seinen finsteren Getreuen kennt. Sie lassen keine Schurkerei aus. Sie nahmen sogar einem Stamm ihre Kinder, um die Eltern zu zwingen, auf der Hatz nach uns mitzuhelfen!, entgegnete Shaniqua keuchend. Ariane war für den langen Weg doch recht schwer gewesen. Doch sagt, wo sind wir jetzt hier? Warum sind dort Türen?
Nount blickte ehrfürchtig auf die massiven Eisentüren, in die allerlei Runen und Symbole graviert waren. Fast sanft strich sie mit den Fingern darüber. Bei näherem Betrachten waren auch an den Wänden Runen zu erkennen. Ich bin nicht oft hier, begann die Zwergin vorsichtig. Denn ihr müsst wissen … nicht mein Stamm war es, der diese Tunnel erbaut hat. Es waren die, die vor ihnen waren. Sie lebten lange Zeit in diesen Tunneln, sehr lange. Viel mehr als vierhundert Jahre. Doch dann geschah etwas Unerwartetes, etwas Furchtbares. Ich weiß nicht, was es war, aber die meisten Zwerge hier wurden niemals wieder gesehen, nur einige entkamen und suchten sich eine neue Heimat. Aber sie sprachen nie über das, was hier geschehen ist. Die Runen an den Wänden ist das Einzige, was sie hinterlassen haben. Sie warnen vor etwas, das hinter diesen Türen steckt. Nount zögerte, las die Schriftzeichen, dann fuhr sie fort: Die Runen beschreiben es, aber sie sind sehr alt, ich kann nicht alle entziffern. Hinter den Türen erwartet uns entweder etwas sehr Heiliges oder etwas sehr Gefährliches. Nochmals hielt sie inne, machte eine feierliche Pause, deutete auf eine Rune. Ich glaube, ich kann euch sagen, was hinter diesen Türen verborgen ist: Es ist eine … ein … Sie kniff die Augen zusammen. Diese Rune sieht so ähnlich aus wie die für … Bart?
Die anderen starrten sie entgeistert an.
Äh?, machte jemand.
Ich habe mich geirrt, ich kenne die Rune nicht, brummte die Zwergin entschuldigend, sie kam mir nur bekannt vor. Ich will ehrlich sein, ich habe kein gutes Gefühl. Ich gehe ungern hierhin, es ist ein absonderlicher Ort. Aber ihr seid in eine Sackgasse gelaufen, wir müssen da jetzt durch. Ich hätte euch zum Ausgang gebracht, wenn ihr es nicht so eilig gehabt hättet!, beschwerte sie sich.
Ich gehe nicht als erste da durch! Die da geht zuerst! Sie zeigte auf die Elfe. Vielleicht ist es nur für Zwerge gefährlich, und die ist nicht sehr zwergisch. Falls nicht … Sie zuckte mit den Schultern. Dann gibt es eine Elfe weniger auf dieser Welt. Auch kein Verlust.
Sie blickte die Gruppe auffordernd an, der Elfe schenkte sie ein breites Lächeln.
Shaniqua wandte sich an Nount. Ich glaube kaum, dass Ihr hier unten den Schurken Arulatus mit seinen finsteren Getreuen kennt. Sie lassen keine Schurkerei aus. Sie nahmen sogar einem Stamm ihre Kinder, um die Eltern zu zwingen, auf der Hatz nach uns mitzuhelfen!, entgegnete Shaniqua keuchend. Ariane war für den langen Weg doch recht schwer gewesen. Doch sagt, wo sind wir jetzt hier? Warum sind dort Türen?
Nount blickte ehrfürchtig auf die massiven Eisentüren, in die allerlei Runen und Symbole graviert waren. Fast sanft strich sie mit den Fingern darüber. Bei näherem Betrachten waren auch an den Wänden Runen zu erkennen. Ich bin nicht oft hier, begann die Zwergin vorsichtig. Denn ihr müsst wissen … nicht mein Stamm war es, der diese Tunnel erbaut hat. Es waren die, die vor ihnen waren. Sie lebten lange Zeit in diesen Tunneln, sehr lange. Viel mehr als vierhundert Jahre. Doch dann geschah etwas Unerwartetes, etwas Furchtbares. Ich weiß nicht, was es war, aber die meisten Zwerge hier wurden niemals wieder gesehen, nur einige entkamen und suchten sich eine neue Heimat. Aber sie sprachen nie über das, was hier geschehen ist. Die Runen an den Wänden ist das Einzige, was sie hinterlassen haben. Sie warnen vor etwas, das hinter diesen Türen steckt. Nount zögerte, las die Schriftzeichen, dann fuhr sie fort: Die Runen beschreiben es, aber sie sind sehr alt, ich kann nicht alle entziffern. Hinter den Türen erwartet uns entweder etwas sehr Heiliges oder etwas sehr Gefährliches. Nochmals hielt sie inne, machte eine feierliche Pause, deutete auf eine Rune. Ich glaube, ich kann euch sagen, was hinter diesen Türen verborgen ist: Es ist eine … ein … Sie kniff die Augen zusammen. Diese Rune sieht so ähnlich aus wie die für … Bart?
Die anderen starrten sie entgeistert an.
Äh?, machte jemand.
Ich habe mich geirrt, ich kenne die Rune nicht, brummte die Zwergin entschuldigend, sie kam mir nur bekannt vor. Ich will ehrlich sein, ich habe kein gutes Gefühl. Ich gehe ungern hierhin, es ist ein absonderlicher Ort. Aber ihr seid in eine Sackgasse gelaufen, wir müssen da jetzt durch. Ich hätte euch zum Ausgang gebracht, wenn ihr es nicht so eilig gehabt hättet!, beschwerte sie sich.
Ich gehe nicht als erste da durch! Die da geht zuerst! Sie zeigte auf die Elfe. Vielleicht ist es nur für Zwerge gefährlich, und die ist nicht sehr zwergisch. Falls nicht … Sie zuckte mit den Schultern. Dann gibt es eine Elfe weniger auf dieser Welt. Auch kein Verlust.
Sie blickte die Gruppe auffordernd an, der Elfe schenkte sie ein breites Lächeln.
Dialae grinste zurück. „Wenn es eine Elfe braucht, damit eine Zwergin ihr Häuflein Mut findet, will ich meinen Teil tun.“ Mit diesen Worten öffnete sie eine der Türen, die mit einem lauten Knarren aufschwang und dabei Furchen in die Staubschicht dahinter zog. Ein Schwall abgestandener, leicht modriger Luft erfüllte den Raum. Hinter der Tür konnte man nun Wände aus grob behauenem Stein erkennen, die einen Gang säumten, der weiter in die Dunkelheit führte. Schwere Säulen trugen eine Decke, von der eiserne Transportkörbe herabhingen, die an einer Art Schiene angebracht waren, um sie zu bewegen. In den Wänden waren Fackelhalterungen angeschlagen, doch nicht eine Fackel hatte dem Zahn der Zeit widerstanden. Dialae trat vorsichtig aber entschlossen in den Gang. Jetzt spürte sie einen leichten Windzug, der von oben blies und die Ketten der Transportkörbe zum quietschen brachte. Langsam ging sie weiter vor, so daß sie sehen konnte, daß der Gang in einen etwas verbreiterten Raum mündete, indem merkwürdige Gerätschaften und Werkzeuge standen.
Dialae grinste zurück. „Wenn es eine Elfe braucht, damit eine Zwergin ihr Häuflein Mut findet, will ich meinen Teil tun.“ Mit diesen Worten öffnete sie eine der Türen, die mit einem lauten Knarren aufschwang und dabei Furchen in die Staubschicht dahinter zog. Ein Schwall abgestandener, leicht modriger Luft erfüllte den Raum. Hinter der Tür konnte man nun Wände aus grob behauenem Stein erkennen, die einen Gang säumten, der weiter in die Dunkelheit führte. Schwere Säulen trugen eine Decke, von der eiserne Transportkörbe herabhingen, die an einer Art Schiene angebracht waren, um sie zu bewegen. In den Wänden waren Fackelhalterungen angeschlagen, doch nicht eine Fackel hatte dem Zahn der Zeit widerstanden. Dialae trat vorsichtig aber entschlossen in den Gang. Jetzt spürte sie einen leichten Windzug, der von oben blies und die Ketten der Transportkörbe zum quietschen brachte. Langsam ging sie weiter vor, so daß sie sehen konnte, daß der Gang in einen etwas verbreiterten Raum mündete, indem merkwürdige Gerätschaften und Werkzeuge standen.
Derweil hatte sich Ito die andere Tür angeschaut. Andächtig fuhr er die Runen darauf nach. Dabei war er aber bedacht sie nicht zu berühren. Irgendwie kamen sie ihm bekannt vor, aber es wollte ihm einfach nicht einfallen woher. Bestimmt würde es ihm wieder einfallen wenn er geruht hätte. Doch vielleicht würde es dann zu spät sein. So stand er grübelnd vor der Tür, während die anderen ein kratzendes Geräusch aus dem Stollen von Dialae hochschrecken ließ. Es hörte sich an wie eine Kette die beim Hinauf oder Herablassen über eine Vorsprung kratzt. Dialae spähte angestrengt umher, aber keiner der Transportkörbe rührte sich.
Dialae grinste zurück. Wenn es eine Elfe braucht, damit eine Zwergin ihr Häuflein Mut findet, will ich meinen Teil tun.“ Mit diesen Worten öffnete sie eine der Türen, die mit einem lauten Knarren aufschwang und dabei Furchen in die Staubschicht dahinter zog. Ein Schwall abgestandener, leicht modriger Luft erfüllte den Raum. Hinter der Tür konnte man nun Wände aus grob behauenem Stein erkennen, die einen Gang säumten, der weiter in die Dunkelheit führte. Schwere Säulen trugen eine Decke, von der eiserne Transportkörbe herabhingen, die an einer Art Schiene angebracht waren, um sie zu bewegen. In den Wänden waren Fackelhalterungen angeschlagen, doch nicht eine Fackel hatte dem Zahn der Zeit widerstanden. Dialae trat vorsichtig, aber entschlossen in den Gang. Jetzt spürte sie einen leichten Windzug, der von oben blies und die Ketten der Transportkörbe zum Quietschen brachte. Langsam ging sie weiter vor, so dass sie sehen konnte, dass der Gang in einen etwas verbreiterten Raum mündete, in dem merkwürdige Gerätschaften und Werkzeuge standen.
Derweil hatte sich Ito die andere Tür angeschaut. Andächtig fuhr er die Runen darauf nach. Dabei war er aber bedacht, sie nicht zu berühren. Irgendwie kamen sie ihm bekannt vor, aber es wollte ihm einfach nicht einfallen, woher. Bestimmt würde es ihm wieder einfallen, wenn er geruht hatte. Doch vielleicht war es dann zu spät! So stand er grübelnd vor der Tür, während die anderen ein kratzendes Geräusch aus dem Stollen von Dialae hochschrecken ließ. Es hörte sich an wie eine Kette, die beim Hinauf- oder Herablassen über eine Vorsprung kratzte. Dialae spähte angestrengt umher, aber keiner der Transportkörbe rührte sich.
Nount stand vor den Türen und lauschte kurz, ob Todesschreie der Elfe zu hören seien. Weil sie nichts als das leise Knirschen einer Kette vernahm, betrat sie ein bisschen enttäuscht den Raum. Ein tiefes Gefühl der Ehrfurcht durchflutete sie, während ihr der vertraute Duft abgestandener Luft entgegenschlug. Er erinnerte sie an ihre Kindheit, in der sie oft in tiefen, stillgelegten Stollen gespielt hatte. Die Wände waren sorgfältig behauen; ihre Ahnen hatten auf die Felsadern geachtet, als sie den Gang in den Stein getrieben hatten, was den Wänden die natürlich scheinende Oberfläche nur grob bearbeiteten Steins verlieh. Breite Säulen, jede an genau der richtigen Stelle, stützten die Decke. Sie trugen feine, fast filigrane Muster, die von der Kunstfertigkeit der Zwerge zeugten. Nount blieb kurz stehen, um die komplexe Mechanik der Schienen und Kabinen an der Decke zu bewundern, deren dicke Staubschicht die Zahl der Jahrhunderte verriet, die seit der letzten Benutzung vergangen waren. Solch ein System hatte sie noch nie gesehen; auch in ihrer Heimat wurden Kabinen zum Transport gebraucht, jedoch in wesentlich einfacherer Ausführung, die bei Weitem nicht diese Raffinesse erreichte.
Beim Anblick der leeren Fackelhalterungen schüttelte Nount den Kopf Stein war doch das einzige Material, auf das man sich wirklich verlassen konnte. Selbst die Jahrhunderte mussten sich diesem Material beugen, während sie das Holz zu Staub zerfallen ließen, den der Windzug aus den Belüftungsschächten in ihre Augen wehte. Blinzelnd blickte sie in die einladende Dunkelheit. Eigentlich hätte sie Vertrautheit spüren müssen, doch der uralte Stollen jagte ihr Unbehagen ein. Etwas war nicht so, wie es sein sollte.
Endlich erreichte sie einen breiteren Raum. Es schien eine Werkstatt zu sein, denn es lagen einige Werkzeuge herum, die jemand nach Gebrauch nicht an ihren Platz zurückgelegt hatte. Einige waren ihr vertraut, den Zweck anderer konnte sie nur erahnen, wieder andere waren ihr völlig fremd. Neugierig nahm sie einige in die Hand, befühlte sie vorsichtig, dann hielt sie inne.
Da!
Hatte sie nicht ein Geräusch gehört?
Das Kratzen kam nicht aus diesem Raum, sondern aus einem Gang dahinter.
Nount dachte an die Fallen, die Zwerge häufig zum Schutz vor Unbefugten in ihre Stollen einließen. Sie griff Dialae hart am Arm und schob sie vor sich her. Wenn es eine Falle gab, würde die Elfe es merken. Wenn nicht, war es gut.
Die Zwergin kam sich sehr schlau vor und verließ nach ihr den Raum, um den Ursprung des Geräusches zu erkunden.
Nount stand vor den Türen und lauschte kurz, ob Todesschreie der Elfe zu hören seien. Weil sie nichts als das leise Knirschen einer Kette vernahm, betrat sie ein bisschen enttäuscht den Raum. Ein tiefes Gefühl der Ehrfurcht durchflutete sie, während ihr der vertraute Duft abgestandener Luft entgegenschlug. Er erinnerte sie an ihre Kindheit, in der sie oft in tiefen, stillgelegten Stollen gespielt hatte. Die Wände waren sorgfältig behauen; ihre Ahnen hatten auf die Felsadern geachtet, als sie den Gang in den Stein getrieben hatten, was den Wänden die natürlich scheinende Oberfläche nur grob bearbeiteten Steins verlieh. Breite Säulen, jede an genau der richtigen Stelle, stützten die Decke. Sie trugen feine, fast filigrane Muster, die von der Kunstfertigkeit der Zwerge zeugten. Nount blieb kurz stehen, um die komplexe Mechanik der Schienen und Kabinen an der Decke zu bewundern, deren dicke Staubschicht die Zahl der Jahrhunderte verriet, die seit der letzten Benutzung vergangen waren. Solch ein System hatte sie noch nie gesehen; auch in ihrer Heimat wurden Kabinen zum Transport gebraucht, jedoch in wesentlich einfacherer Ausführung, die bei Weitem nicht diese Raffinesse erreichte.
Beim Anblick der leeren Fackelhalterungen schüttelte Nount den Kopf Stein war doch das einzige Material, auf das man sich wirklich verlassen konnte. Selbst die Jahrhunderte mussten sich diesem Material beugen, während sie das Holz zu Staub zerfallen ließen, den der Windzug aus den Belüftungsschächten in ihre Augen wehte. Blinzelnd blickte sie in die einladende Dunkelheit. Eigentlich hätte sie Vertrautheit spüren müssen, doch der uralte Stollen jagte ihr Unbehagen ein. Etwas war nicht so, wie es sein sollte.
Endlich erreichte sie einen breiteren Raum. Es schien eine Werkstatt zu sein, denn es lagen einige Werkzeuge herum, die jemand nach Gebrauch nicht an ihren Platz zurückgelegt hatte. Einige waren ihr vertraut, den Zweck anderer konnte sie nur erahnen, wieder andere waren ihr völlig fremd. Neugierig nahm sie einige in die Hand, befühlte sie vorsichtig, dann hielt sie inne.
Da!
Hatte sie nicht ein Geräusch gehört?
Das Kratzen kam nicht aus diesem Raum, sondern aus einem Gang dahinter.
Nount dachte an die Fallen, die Zwerge häufig zum Schutz vor Unbefugten in ihre Stollen einließen. Sie griff Dialae hart am Arm und schob sie vor sich her. Wenn es eine Falle gab, würde die Elfe es merken. Wenn nicht, war es gut.
Die Zwergin kam sich sehr schlau vor und verließ nach ihr den Raum, um den Ursprung des Geräusches zu erkunden.
Dann spürte sie, wie eine schwere Hand sie packte und sie mit der Elfe zusammenprallte als Tagros sie ruckartig wegzog. Aus der Türöffnung schlug heftig ein Gestell auf dem mehrere Schwerter befestigt waren zurück. Ohne abzuwarten was noch passieren könnte zog er die beiden zurück in den großen Raum mit den Runen und schloss die Tür. Dann schautet er beide wütend an, sagte aber kein Wort.
Gothard von Gorefest fluchte laut und klopfte sich den Staub von der Rüstung. Er hatte doch gar nicht in den Krater hinabklettern wollen, sondern nun einen kleinen Blick hineinwerfen. Dabei war leider ein ganzes Stück vom Rand weggebrochen und mitsamt ihm in die Tiefe gestürzt. Zum Glück hatten sie das Seil schon befestigt, so dass er sich daran festhalten konnte. Missmutig blickte er zu seinem Bruder Darius hinüber. Er hatte sich mittlerweile der schweren Rüstungsteile entledigt und prüfte erneut den Halt des Seiles an der Mauer. Dann nickte er ihm aufmunternd zu während er sich langsam am Seil in die Tiefe hinab lies. Kopfschüttelnd trat er noch weiter zurück und behielt die Gegend im Auge. Er mochte nicht so recht glauben, dass ihr Freund dort hinunter gefallen sein sollte. Auf ihr Rufen und Klopfen hatte niemand geantwortet. Aber Darius hatte nicht nachgegeben und wollte lieber selber nachsehen.
Langsam um nicht noch mehr Geröll loszutreten ließ sich Darius hinab. Es dauerte lange bis er den Boden erreicht hatte. Nun zündete er seine Fackel an und schaute sich um. Er schien in einer Halle gelandet zu sein aus der mehrere Gänge führten. Ein leises Stöhnen ließ ihn herumfahren. Dort lag halb verschüttet Balathrus. Schnell räumte er die Erde von ihm herunter. Dann prüfte er kurz ob etwas gebrochen war. Zum Glück nicht, aber das Bewusstsein hatte er anscheinend noch nicht wiedererlangt. Er rollte das zweite Seil was er mitgebracht hatte aus und knüpfte mehrere Schlingen daraus. Damit sicherte er Balathrus bevor er ihn sich über die Schulter festband. Nun machte er sich an den Aufstieg. Eigentlich sah er doch gar nicht so aus, aber irgendwie war er doch ganz schön schwer. Ungeduldig wartete schon Gothard auf ihn. Er deutete nur in die Richtung aus der eine größere Gruppe Reiter mit Fackeln kamen. Ihre Pferde standen bereit, es war zwar schade um das lange Seil, aber sie wollten lieber kein Risiko eingehen. Langsam ritten sie in eine andere Richtung durch die Ruinen fort.
Ariane hatte von all dem nichts mitbekommen. Hatte sie die Pause doch willkommen geheißen und sich gleich eingerollt. Nun schlief sie einen tiefen traumlosen Schlaf.
Derweil sah Tagros weiter auf die beiden nichtmenschlichen Frauen vor ihm herab und schien auf etwas zu warten. Die beiden sahen erst ihn an, dann einander, dann wieder ihn.
Schließlich schüttelte er den Kopf und wandte sich halb ab. „Etwas sehr Heiliges oder etwas sehr Gefährliches…“ brummte er verächtlich. „Welches von beidem uns begegnet, war doch von vornherein klar, oder?“
Er zog eines der geschwärzten Elfenlangschwerter aus seinem Bündel und öffnete die Tür erneut. Dann trat er einmal auf den Boden des Ganges und ließ das Schwertgestell erneut vorschnappen. Als es am weitesten Punkt war, stieß er mit einer schnellen Bewegung das Schwert in den Mechanismus und blockierte ihn so.
Er zog das zweite Schwert und hockte sich hin. Auf ein Knie gestützt, duckte er sich unter die Schwertfalle in den Gang hinein. Von dort schob er das Schwert mit einem scharrenden Geräusch langsam vor sich her. Als er den Arm gerade lang ausgestreckt hatte, gab es einen dumpfen Schlag. Der Boden zitterte kurz, dann war ein lautes Knirschen zu hören. Tagros zog das Schwert zurück. Zwei Handbreit hinter der Spitze war es mit einer gezackten Kante abgebrochen. Tagros erhob sich, klopfte den Staub von seinem Wappenrock und warf das Schwert in den Gang hinein. Er schloß sorgfältig die Tür und drehte sich zu den anderen. „Ich empfehle einen anderen Weg.“ sagte er knapp.
„Und ich habe ihn gefunden.“ klang Itos Stimme auf. Die anderen wandten sich ihm zu. Mit einem leichten Lächeln, das nur Tagros wirklich deuten konnte, ließ Ito seine Hände über die Runen an der anderen Tür wandern. Ohne das er sie wirklich berührte, glänzten die Runen nacheinander auf, als füllten sich die Vertiefungen mit schimmerndem Wasser. Ito vollzog ein kompliziertes Muster. Es rumpelte kurz, dann knackte es. Staub rieselte aus den kaum erkennbaren Fugen der Tür, dann schob der Stein sich scharrend in den Fels zurück und gab eine dunkle Öffnung frei.
Derweil sah Tagros weiter auf die beiden nichtmenschlichen Frauen vor ihm herab und schien auf etwas zu warten. Die beiden sahen erst ihn an, dann einander, dann wieder ihn.
Schließlich schüttelte er den Kopf und wandte sich halb ab. „Etwas sehr Heiliges oder etwas sehr Gefährliches…“ brummte er verächtlich. „Welches von beidem uns begegnet, war doch von vornherein klar, oder?“
Er zog eines der geschwärzten Elfenlangschwerter aus seinem Bündel und öffnete die Tür erneut. Dann trat er einmal auf den Boden des Ganges und ließ das Schwertgestell erneut vorschnappen. Als es am weitesten Punkt war, stieß er mit einer schnellen Bewegung das Schwert in den Mechanismus und blockierte ihn so.
Er zog das zweite Schwert und hockte sich hin. Auf ein Knie gestützt, duckte er sich unter die Schwertfalle in den Gang hinein. Von dort schob er das Schwert mit einem scharrenden Geräusch langsam vor sich her. Als er den Arm gerade lang ausgestreckt hatte, gab es einen dumpfen Schlag. Der Boden zitterte kurz, dann war ein lautes Knirschen zu hören. Tagros zog das Schwert zurück. Zwei Handbreit hinter der Spitze war es mit einer gezackten Kante abgebrochen. Tagros erhob sich, klopfte den Staub von seinem Wappenrock und warf das Schwert in den Gang hinein. Er schloß sorgfältig die Tür und drehte sich zu den anderen. „Ich empfehle einen anderen Weg.“ sagte er knapp.
„Und ich habe ihn gefunden.“ klang Itos Stimme auf. Die anderen wandten sich ihm zu. Mit einem leichten Lächeln, das nur Tagros wirklich deuten konnte, ließ Ito seine Hände über die Runen an der anderen Tür wandern. Ohne das er sie wirklich berührte, glänzten die Runen nacheinander auf, als füllten sich die Vertiefungen mit schimmerndem Wasser. Ito vollzog ein kompliziertes Muster. Es rumpelte kurz, dann knackte es. Staub rieselte aus den kaum erkennbaren Fugen der Tür, dann schob der Stein sich scharrend in den Fels zurück und gab eine dunkle Öffnung frei.
Jetzt war das Maß voll! Erst war diese Zwergin zu feige, ihre eigenen Gänge und Stollen zu betreten und jetzt meinte sie, sie könnte eine Elfe wie eine Puppe vor sich herschieben? Erzürnt wand sich Dialae aus dem Griff der Zwergin. „Wenn Ihr Euch schon so plump und ungeschickt bewegt, wie ein Höhlentroll, dann laßt die Finger von Anderen! Es reicht, wenn Ihr nicht den Mut habt, selbst etwas zu tun, aber jemand anderes zu gefährden, nur wegen Eurer Unfähigkeit, beweist gleichzeitig Eure Einfältigkeit!“ Mit diesen Worten schritt die Elfe an Itos Seite, dabei behielt sie die Zwergin sorgfältig im Auge, denn wenn sie von hinten jemand unversehens in eine Falle stoßen konnte, dann konnte sie auch mit einem Messer zustoßen.
Derweil sah Tagros weiter auf die beiden nichtmenschlichen Frauen vor ihm herab und schien auf etwas zu warten. Die beiden sahen erst ihn an, dann einander, dann wieder ihn.
Schließlich schüttelte er den Kopf und wandte sich halb ab. Etwas sehr Heiliges oder etwas sehr Gefährliches …“, brummte er verächtlich. Welches von beidem uns begegnet, war doch von vornherein klar, oder?“
Er zog eines der geschwärzten Elfenlangschwerter aus seinem Bündel und öffnete die Tür erneut. Dann trat er einmal auf den Boden des Ganges und ließ das Schwertgestell erneut vorschnappen. Als es am weitesten Punkt war, stieß er mit einer schnellen Bewegung das Schwert in den Mechanismus und blockierte ihn so.
Er zog das zweite Schwert und hockte sich hin. Auf ein Knie gestützt, duckte er sich unter die Schwertfalle in den Gang hinein. Von dort schob er das Schwert mit einem scharrenden Geräusch langsam vor sich her. Als er den Arm gerade lang ausgestreckt hatte, gab es einen dumpfen Schlag. Der Boden zitterte kurz, dann war ein lautes Knirschen zu hören. Tagros zog das Schwert zurück. Zwei Handbreit hinter der Spitze war es mit einer gezackten Kante abgebrochen. Tagros erhob sich, klopfte den Staub von seinem Wappenrock und warf das Schwert in den Gang hinein. Er schloss sorgfältig die Tür und drehte sich zu den anderen. Ich empfehle einen anderen Weg,“ sagte er knapp.
Und ich habe ihn gefunden,“ klang Itos Stimme auf. Die anderen wandten sich ihm zu. Mit einem leichten Lächeln, das nur Tagros wirklich deuten konnte, ließ Ito seine Hände über die Runen an der anderen Tür wandern. Ohne dass er sie wirklich berührte, glänzten die Runen nacheinander auf, als füllten sich die Vertiefungen mit schimmerndem Wasser. Ito vollzog ein kompliziertes Muster. Es rumpelte kurz, dann knackte es. Staub rieselte aus den kaum erkennbaren Fugen der Tür, dann schob der Stein sich scharrend in den Fels zurück und gab eine dunkle Öffnung frei.
Jetzt war das Maß voll! Erst war diese Zwergin zu feige, ihre eigenen Gänge und Stollen zu betreten, und jetzt meinte sie, sie könne eine Elfe wie eine Puppe vor sich herschieben? Erzürnt wand sich Dialae aus dem Griff der Zwergin. Wenn Ihr Euch schon so plump und ungeschickt bewegt wie ein Höhlentroll, dann lasst die Finger von anderen! Es reicht, wenn Ihr nicht den Mut habt, selbst etwas zu tun, aber jemand anderes zu gefährden, nur wegen Eurer Unfähigkeit, beweist gleichzeitig Eure Einfältigkeit!“ Mit diesen Worten schritt die Elfe an Itos Seite, dabei behielt sie die Zwergin sorgfältig im Auge, denn wenn sie von hinten jemand unversehens in eine Falle stoßen konnte, dann konnte sie auch mit einem Messer zustoßen.
Du weißt nicht, was vorher diese Höhlen bevölkert hat!, zischte Nount. Ich lebe seit mehr als einem Jahr hier, aber ich hatte meine Gründe, diesen Stollen nie zu betreten! Schulterzuckend wandte sie sich dann ab. Sahen die andren denn nicht, dass hier irgendetwas nicht mit rechten Dingen zuging? Schon die Falle! Weshalb um alles in der Welt sollten Zwerge Schwerter in einer Falle einsetzen? Das waren nicht ihre bevorzugten Waffen. Äxte, Beile, ja, ihretwegen auch Armbrüste, das hätte sie nicht gewundert. Aber Schwerter?
Und dann die magische Öffnung der Tür. Sollten ihre Ahnen nicht irgendwelche Absicherungen vorgenommen haben? Entweder die Zwerge waren sehr schlampig gewesen oder Magie war zu mehr in der Lage, als sie sich vorstellen konnte. Ihr Misstrauen erwachte, aber auch ihr Zorn. Keine verfluchte Magie in diesem Stollen!, brüllte sie. Wer weiß, was du damit für Unheil heraufbeschwörst! Ich habe nicht die geringste Lust, hier drin für deinen faulen Zauber zu verrecken!
Dann warf sie Dialae einen schnippischen Blick zu und spazierte an ihr vorbei, stellte sich an die Spitze des Trupps und marschierte schnurstracks in die schwarze Öffnung hinein. Was auch immer dort auf sie wartete, sie musste verhindern, dass jemand die Geheimnisse der Zwerge mit Magie entweihte!
>Jetzt war das Maß voll! Erst war diese Zwergin zu feige, ihre eigenen Gänge und Stollen zu betreten, und jetzt meinte sie, sie könne eine Elfe wie eine Puppe vor sich herschieben? Erzürnt wand sich Dialae aus dem Griff der Zwergin. Wenn Ihr Euch schon so plump und ungeschickt bewegt wie ein Höhlentroll, dann lasst die Finger von anderen! Es reicht, wenn Ihr nicht den Mut habt, selbst etwas zu tun, aber jemand anderes zu gefährden, nur wegen Eurer Unfähigkeit, beweist gleichzeitig Eure Einfältigkeit!“ Mit diesen Worten schritt die Elfe an Itos Seite, dabei behielt sie die Zwergin sorgfältig im Auge, denn wenn sie von hinten jemand unversehens in eine Falle stoßen konnte, dann konnte sie auch mit einem Messer zustoßen.
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>Du weißt nicht, was vorher diese Höhlen bevölkert hat!, zischte Nount. Ich lebe seit mehr als einem Jahr hier, aber ich hatte meine Gründe, diesen Stollen nie zu betreten! Schulterzuckend wandte sie sich dann ab. Sahen die andren denn nicht, dass hier irgendetwas nicht mit rechten Dingen zuging? Schon die Falle! Weshalb um alles in der Welt sollten Zwerge Schwerter in einer Falle einsetzen? Das waren nicht ihre bevorzugten Waffen. Äxte, Beile, ja, ihretwegen auch Armbrüste, das hätte sie nicht gewundert. Aber Schwerter?
>Und dann die magische Öffnung der Tür. Sollten ihre Ahnen nicht irgendwelche Absicherungen vorgenommen haben? Entweder die Zwerge waren sehr schlampig gewesen oder Magie war zu mehr in der Lage, als sie sich vorstellen konnte. Ihr Misstrauen erwachte, aber auch ihr Zorn. Keine verfluchte Magie in diesem Stollen!, brüllte sie. Wer weiß, was du damit für Unheil heraufbeschwörst! Ich habe nicht die geringste Lust, hier drin für deinen faulen Zauber zu verrecken!
>Dann warf sie Dialae einen schnippischen Blick zu und spazierte an ihr vorbei, stellte sich an die Spitze des Trupps und marschierte schnurstracks in die schwarze Öffnung hinein. Was auch immer dort auf sie wartete, sie musste verhindern, dass jemand die Geheimnisse der Zwerge mit Magie entweihte!
„Und Ihr habt auch nicht den kleinsten Hauch einer Ahnung, was Magie bewirken kann. Daher schweigt endlich oder fangt an zu denken, bevor Ihr Euren Mund aufmacht, Unterirdische. Daß Zwerge nichts von Magie verstehen, ist allseits bekannt, doch daß sie auch das Denken verlernt haben, war noch nicht zu mir vorgedrungen.“ Ruhig und langsam sprach Ito diese Worte und sie wehten wie ein eisiger Wind durch den Stollen hinter der Zwergin her. Er machte sich nicht einmal daran, sich in Nounts Richtung zu wenden, zu sehr hingen seine Augen und sein Geist an den Runen des Eingangs. „Nicht ich habe Magie benutzt, es war der Mechanismus selbst. Man mußte nur das richtige Muster finden. Ich war mir nicht ganz sicher, aber es hat funktioniert.“ Mit einem leichten Seufzer und einem Zucken seiner Augenbrauen flüsterte er zu sich selbst: „Gut geraten, Kathul-Sar.“
Du weißt nicht, was vorher diese Höhlen bevölkert hat!, zischte Nount. Ich lebe seit mehr als einem Jahr hier, aber ich hatte meine Gründe, diesen Stollen nie zu betreten! Schulterzuckend wandte sie sich dann ab. Sahen die andren denn nicht, dass hier irgendetwas nicht mit rechten Dingen zuging? Schon die Falle! Weshalb um alles in der Welt sollten Zwerge Schwerter in einer Falle einsetzen? Das waren nicht ihre bevorzugten Waffen. Äxte, Beile, ja, ihretwegen auch Armbrüste, das hätte sie nicht gewundert. Aber Schwerter?
Und dann die magische Öffnung der Tür. Sollten ihre Ahnen nicht irgendwelche Absicherungen vorgenommen haben? Entweder die Zwerge waren sehr schlampig gewesen oder Magie war zu mehr in der Lage, als sie sich vorstellen konnte. Ihr Misstrauen erwachte, aber auch ihr Zorn. Keine verfluchte Magie in diesem Stollen!, brüllte sie. Wer weiß, was du damit für Unheil heraufbeschwörst! Ich habe nicht die geringste Lust, hier drin für deinen faulen Zauber zu verrecken!
Dann warf sie Dialae einen schnippischen Blick zu und spazierte an ihr vorbei, stellte sich an die Spitze des Trupps und marschierte schnurstracks in die schwarze Öffnung hinein. Was auch immer dort auf sie wartete, sie musste verhindern, dass jemand die Geheimnisse der Zwerge mit Magie entweihte!
Und Ihr habt auch nicht den kleinsten Hauch einer Ahnung, was Magie bewirken kann. Daher schweigt endlich oder fangt an zu denken, bevor Ihr Euren Mund aufmacht, Unterirdische. Dass Zwerge nichts von Magie verstehen, ist allseits bekannt, doch dass sie auch das Denken verlernt haben, war noch nicht zu mir vorgedrungen.“ Ruhig und langsam sprach Ito diese Worte und sie weh-ten wie ein eisiger Wind durch den Stollen hinter der Zwergin her. Er machte sich nicht einmal daran, sich in Nounts Richtung zu wenden, zu sehr hingen seine Augen und sein Geist an den Runen des Eingangs. Nicht ich habe Magie benutzt, es war der Mechanismus selbst. Man musste nur das richtige Muster finden. Ich war mir nicht ganz sicher, aber es hat funktioniert.“ Mit einem leichten Seufzer und einem Zucken seiner Augenbrauen flüsterte er zu sich selbst: Gut geraten, Kathul-Sar.“
Nount hörte Itos Worte wie aus weiter Ferne. Die dunkle Öffnung nahm all ihre Sinne in Anspruch. An das Dunkel war sie gewöhnt, normalerweise bereitete ihr die Sicht im finsteren Stollen wenig Schwierigkeiten, aber hier sah sie die Hand vor Augen nicht. Langsam wurde ihr die Sache unheimlich. Wie konnte es sein, dass Magie in diesem Mechanismus enthalten war? Kein Zwerg, den sie kannte, wollte damit etwas zu tun haben, und hier wurde sie angewandt? Was war hier vorgefallen? Wer hatte all dies bewirkt? War dieser Gang des Rätsels Lösung? In den anderen konnten sie nicht weiter vordringen und sie hoffte sehr, dass Magie in diesem die einzige Sicherung war. Sie wagte es allerdings nicht, sich blindlings voranzutasten. So rief sie laut nach einem Fackelträger.
Du weißt nicht, was vorher diese Höhlen bevölkert hat!, zischte Nount. Ich lebe seit mehr als einem Jahr hier, aber ich hatte meine Gründe, diesen Stollen nie zu betreten! Schulterzuckend wandte sie sich dann ab. Sahen die andren denn nicht, dass hier irgendetwas nicht mit rechten Dingen zuging? Schon die Falle! Weshalb um alles in der Welt sollten Zwerge Schwerter in einer Falle einsetzen? Das waren nicht ihre bevorzugten Waffen. Äxte, Beile, ja, ihretwegen auch Armbrüste, das hätte sie nicht gewundert. Aber Schwerter?
Und dann die magische Öffnung der Tür. Sollten ihre Ahnen nicht irgendwelche Absicherungen vorgenommen haben? Entweder die Zwerge waren sehr schlampig gewesen oder Magie war zu mehr in der Lage, als sie sich vorstellen konnte. Ihr Misstrauen erwachte, aber auch ihr Zorn. Keine verfluchte Magie in diesem Stollen!, brüllte sie. Wer weiß, was du damit für Unheil heraufbeschwörst! Ich habe nicht die geringste Lust, hier drin für deinen faulen Zauber zu verrecken!
Dann warf sie Dialae einen schnippischen Blick zu und spazierte an ihr vorbei, stellte sich an die Spitze des Trupps und marschierte schnurstracks in die schwarze Öffnung hinein. Was auch immer dort auf sie wartete, sie musste verhindern, dass jemand die Geheimnisse der Zwerge mit Magie entweihte!
Und Ihr habt auch nicht den kleinsten Hauch einer Ahnung, was Magie bewirken kann. Daher schweigt endlich oder fangt an zu denken, bevor Ihr Euren Mund aufmacht, Unterirdische. Dass Zwerge nichts von Magie verstehen, ist allseits bekannt, doch dass sie auch das Denken verlernt haben, war noch nicht zu mir vorgedrungen.“ Ruhig und langsam sprach Ito diese Worte und sie weh-ten wie ein eisiger Wind durch den Stollen hinter der Zwergin her. Er machte sich nicht einmal daran, sich in Nounts Richtung zu wenden, zu sehr hingen seine Augen und sein Geist an den Runen des Eingangs. Nicht ich habe Magie benutzt, es war der Mechanismus selbst. Man musste nur das richtige Muster finden. Ich war mir nicht ganz sicher, aber es hat funktioniert.“ Mit einem leichten Seufzer und einem Zucken seiner Augenbrauen flüsterte er zu sich selbst: Gut geraten, Kathul-Sar.“
Nount hörte Itos Worte wie aus weiter Ferne. Die dunkle Öffnung nahm all ihre Sinne in Anspruch. An das Dunkel war sie gewöhnt, normalerweise bereitete ihr die Sicht im finsteren Stollen wenig Schwierigkeiten, aber hier sah sie die Hand vor Augen nicht. Langsam wurde ihr die Sache unheimlich. Wie konnte es sein, dass Magie in diesem Mechanismus enthalten war? Kein Zwerg, den sie kannte, wollte damit etwas zu tun haben, und hier wurde sie angewandt? Was war hier vorgefallen? Wer hatte all dies bewirkt? War dieser Gang des Rätsels Lösung? In den anderen konnten sie nicht weiter vordringen und sie hoffte sehr, dass Magie in diesem die einzige Sicherung war. Sie wagte es allerdings nicht, sich blindlings voranzutasten. So rief sie laut nach einem Fackelträger.
Spätestens jetzt mußten ihre Verfolger wissen, wo sie sich befanden. Doch der Schrei hatte noch einen anderen Effekt. Plötzlich leuchteten vor der Zwergin, dort wo eben noch tiefste Finsternis geherrscht hatte, seltsame Runen und Zeichen auf, die sich wie ein langes Band an den Wänden entlangschlängelten. Jetzt war der Gang ausreichend erleuchtet, so daß Nount keine Fackel mehr brauchte, um sehen zu können, was vor ihr lag. Dennoch gaben die Leuchtzeichen nur ein gedämpftes, fahles und kaltes Licht. Der Gang, der sich vor ihr erstreckte, war dem anderen, indem sie beinahe in eine Falle geraten waren, sehr ähnlich. Allerdings waren die Wände hier glatt und mit Metalleinsätzen verziert, unter denen das leuchtende Schriftband vorbeilief. Auch hier hingen Metallkörbe von der Decke, deren Schienen weiter in den Gang führten. Weiter hinten schien in der Dunkelheit eine matte Lichtquelle zu schweben, die die Zwergin nicht identifizieren konnte.
Fehler
>Du weißt nicht, was vorher diese Höhlen bevölkert hat!, zischte Nount. Ich lebe seit mehr als einem Jahr hier, aber ich hatte meine Gründe, diesen Stollen nie zu betreten! Schulterzuckend wandte sie sich dann ab. Sahen die andren denn nicht, dass hier irgendetwas nicht mit rechten Dingen zuging? Schon die Falle! Weshalb um alles in der Welt sollten Zwerge Schwerter in einer Falle einsetzen? Das waren nicht ihre bevorzugten Waffen. Äxte, Beile, ja, ihretwegen auch Armbrüste, das hätte sie nicht gewundert. Aber Schwerter?
>Und dann die magische Öffnung der Tür. Sollten ihre Ahnen nicht irgendwelche Absicherungen vorgenommen haben? Entweder die Zwerge waren sehr schlampig gewesen oder Magie war zu mehr in der Lage, als sie sich vorstellen konnte. Ihr Misstrauen erwachte, aber auch ihr Zorn. Keine verfluchte Magie in diesem Stollen!, brüllte sie. Wer weiß, was du damit für Unheil heraufbeschwörst! Ich habe nicht die geringste Lust, hier drin für deinen faulen Zauber zu verrecken!
>Dann warf sie Dialae einen schnippischen Blick zu und spazierte an ihr vorbei, stellte sich an die Spitze des Trupps und marschierte schnurstracks in die schwarze Öffnung hinein. Was auch immer dort auf sie wartete, sie musste verhindern, dass jemand die Geheimnisse der Zwerge mit Magie entweihte!
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>Und Ihr habt auch nicht den kleinsten Hauch einer Ahnung, was Magie bewirken kann. Daher schweigt endlich oder fangt an zu denken, bevor Ihr Euren Mund aufmacht, Unterirdische. Dass Zwerge nichts von Magie verstehen, ist allseits bekannt, doch dass sie auch das Denken verlernt haben, war noch nicht zu mir vorgedrungen.“ Ruhig und langsam sprach Ito diese Worte und sie weh-ten wie ein eisiger Wind durch den Stollen hinter der Zwergin her. Er machte sich nicht einmal daran, sich in Nounts Richtung zu wenden, zu sehr hingen seine Augen und sein Geist an den Runen des Eingangs. Nicht ich habe Magie benutzt, es war der Mechanismus selbst. Man musste nur das richtige Muster finden. Ich war mir nicht ganz sicher, aber es hat funktioniert.“ Mit einem leichten Seufzer und einem Zucken seiner Augenbrauen flüsterte er zu sich selbst: Gut geraten, Kathul-Sar.“
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>Nount hörte Itos Worte wie aus weiter Ferne. Die dunkle Öffnung nahm all ihre Sinne in Anspruch. An das Dunkel war sie gewöhnt, normalerweise bereitete ihr die Sicht im finsteren Stollen wenig Schwierigkeiten, aber hier sah sie die Hand vor Augen nicht. Langsam wurde ihr die Sache unheimlich. Wie konnte es sein, dass Magie in diesem Mechanismus enthalten war? Kein Zwerg, den sie kannte, wollte damit etwas zu tun haben, und hier wurde sie angewandt? Was war hier vorgefallen? Wer hatte all dies bewirkt? War dieser Gang des Rätsels Lösung? In den anderen konnten sie nicht weiter vordringen und sie hoffte sehr, dass Magie in diesem die einzige Sicherung war. Sie wagte es allerdings nicht, sich blindlings voranzutasten. So rief sie laut nach einem Fackelträger.
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>Spätestens jetzt mußten ihre Verfolger wissen, wo sie sich befanden. Doch der Schrei hatte noch einen anderen Effekt. Plötzlich leuchteten vor der Zwergin, dort wo eben noch tiefste Finsternis geherrscht hatte, seltsame Runen und Zeichen auf, die sich wie ein langes Band an den Wänden entlangschlängelten. Jetzt war der Gang ausreichend erleuchtet, so daß Nount keine Fackel mehr brauchte, um sehen zu können, was vor ihr lag. Dennoch gaben die Leuchtzeichen nur ein gedämpftes, fahles und kaltes Licht. Der Gang, der sich vor ihr erstreckte, war dem anderen, indem sie beinahe in eine Falle geraten waren, sehr ähnlich. Allerdings waren die Wände hier glatt und mit Metalleinsätzen verziert, unter denen das leuchtende Schriftband vorbeilief. Auch hier hingen Metallkörbe von der Decke, deren Schienen weiter in den Gang führten. Weiter hinten schien in der Dunkelheit eine matte Lichtquelle zu schweben, die die Zwergin nicht identifizieren konnte.
Tagros schob sich an den wartenden anderen vorbei und schritt Schulter an Schulter mit Ito in den Gang hinein. Beide musterten an ihrer Seite des Ganges das leuchtende Band mit den Schriftzeichen. Dann sahen sie einander an. „Das ist keine zwergische Schrift.“ sagte Tagros. Ito fuhr fort: „Das ist… „Alt-Danglar!“ beendeten sie gemeinsam.
Die anderen betrachteten die Schrift mit einer Mischung aus Neugier und Unverständnis.

Es war ein irritierendes Bild, wie Tagros und Ito gleichzeitig auf je einer Tunnelwand mit dem Finger die leuchtenden Schriftzeichen nachfuhren, schließlich innehielten und sich mit großen Augen ansahen. „Wir sollten nicht weitergehen.“ sagte Tagros mit belegter Stimme.
Das Getrappel zahlreicher Schritte hinter ihnen ließ sie herumfahren.
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Ehre dem Erbauer!
Der Orden und das Reich Danglar
Spätestens jetzt mußten ihre Verfolger wissen, wo sie sich befanden. Doch der Schrei hatte noch einen anderen Effekt. Plötzlich leuchteten vor der Zwergin, dort wo eben noch tiefste Finsternis geherrscht hatte, seltsame Runen und Zeichen auf, die sich wie ein langes Band an den Wänden entlangschlängelten. Jetzt war der Gang ausreichend erleuchtet, so daß Nount keine Fackel mehr brauchte, um sehen zu können, was vor ihr lag. Dennoch gaben die Leuchtzeichen nur ein gedämpftes, fahles und kaltes Licht. Der Gang, der sich vor ihr erstreckte, war dem anderen, indem sie beinahe in eine Falle geraten waren, sehr ähnlich. Allerdings waren die Wände hier glatt und mit Metalleinsätzen verziert, unter denen das leuchtende Schriftband vorbeilief. Auch hier hingen Metallkörbe von der Decke, deren Schienen weiter in den Gang führten. Weiter hinten schien in der Dunkelheit eine matte Lichtquelle zu schweben, die die Zwergin nicht identifizieren konnte.
Tagros schob sich an den wartenden anderen vorbei und schritt Schulter an Schulter mit Ito in den Gang hinein. Beide musterten an ihrer Seite des Ganges das leuchtende Band mit den Schriftzeichen. Dann sahen sie einander an. „Das ist keine zwergische Schrift.“ sagte Tagros. Ito fuhr fort: „Das ist… „Alt-Danglar!“ beendeten sie gemeinsam.
Die anderen betrachteten die Schrift mit einer Mischung aus Neugier und Unverständnis.
Es war ein irritierendes Bild, wie Tagros und Ito gleichzeitig auf je einer Tunnelwand mit dem Finger die leuchtenden Schriftzeichen nachfuhren, schließlich innehielten und sich mit großen Augen ansahen. „Wir sollten nicht weitergehen.“ sagte Tagros mit belegter Stimme.
Das Getrappel zahlreicher Schritte hinter ihnen ließ sie herumfahren.
Shaniqua fühlte sich schon vorher unwohl, aber jetzt stand es fest. Sie saßen wirklich in der Falle und sie auch, und nur weil sie wieder ohne nachzudenken in die falsche Richtung gerannt war. Mit Grausen dachte sie an die Erlebnisse in der Ordensburg. Entschlossen schritt sie aus dem Tunnel wieder in den Raum hinaus, in dem Ariane noch schlief und stellte sich schützend vor sie. Faßt hätte sie angriffslustig gefaucht, aber mit einem Blick auf die Zwergin hielt sie sich zurück. Die anderen waren auch aus dem Tunnel zurückgekommen und neben sie getreten.
Es kam zu dem Getrappel ein Geräusch von klirrenden Rüstungen als die Zwerge in die Halle zu ihnen kamen. Sie stoppten sofort als sie Nount unter lauter Fremden stehen sahen und blickten finster um sich. Einige wogen ihre Äxte in den Händen und sie sahen aus als wenn sie gut damit umgehen könnten. Ein älterer Zwerg trat hervor und musterte jeden von ihnen einzeln bis sein Blick auf Nount hängen blieb. Scharf fragte er sie nur „Was?“
Tagros schob sich an den wartenden anderen vorbei und schritt Schulter an Schulter mit Ito in den Gang hinein. Beide musterten an ihrer Seite des Ganges das leuchtende Band mit den Schriftzeichen. Dann sahen sie einander an. Das ist keine zwergische Schrift,“ sagte Tagros. Ito fuhr fort: Das ist …, … Alt-Danglar!“, beendeten sie gemeinsam.
Die anderen betrachteten die Schrift mit einer Mischung aus Neugier und Unverständnis.
Es war ein irritierendes Bild, wie Tagros und Ito gleichzeitig auf je einer Tunnelwand mit dem Finger die leuchtenden Schriftzeichen nachfuhren, schließlich innehielten und sich mit großen Augen ansahen. Wir sollten nicht weitergehen,“ sagte Tagros mit belegter Stimme.
Das Getrappel zahlreicher Schritte hinter ihnen ließ sie herumfahren.
Shaniqua fühlte sich schon vorher unwohl, aber jetzt stand es fest: Sie saßen wirklich in der Falle und sie auch, und nur, weil sie wieder ohne nachzudenken in die falsche Richtung gerannt war. Mit Grausen dachte sie an die Erlebnisse in der Ordensburg. Entschlossen schritt sie aus dem Tunnel wieder in den Raum hinaus, in dem Ariane noch schlief und stellte sich schützend vor sie. Fast hätte sie angriffslustig gefaucht, aber mit einem Blick auf die Zwergin hielt sie sich zurück. Die anderen waren auch aus dem Tunnel zurückgekommen und neben sie getreten.
Es kam zu dem Getrappel ein Geräusch von klirrenden Rüstungen, als die Zwerge in die Halle zu ihnen kamen. Sie stoppten sofort, als sie Nount unter lauter Fremden stehen sahen und blickten finster um sich. Einige wogen ihre Äxte in den Händen und sie sahen aus, als wenn sie gut damit umgehen könnten. Ein älterer Zwerg trat hervor und musterte jeden von ihnen einzeln, bis sein Blick auf Nount hängen blieb. Scharf fragte er sie nur: Was?“
Der Mund der Zwergin stand sperrangelweit offen. Äh?, machte sie. Dann fasste sie sich wieder. Ich kann alles erklären!, begrüßte sie Xagarosch. Dann deutete sie in die Runde. Das sind Fremde, erläuterte sie überflüssigerweise. Sie haben sich mir vorgestellt, aber ich habe ihre Namen vergessen. Sie sind durch meine nun nicht mehr vorhandene Decke gekommen und haben darauf bestanden, sich vor einer ebenfalls nicht vorhandenen Gefahr hierhin zu flüchten, woraufhin sie sich eingeschlossen fühlten und die Türen öffneten. Im linken Gang befindet sich eine nichtzwergische Falle, deswegen hat diese Person dort , sie warf einen scharfen Blick zu Ito, den zweiten geöffnet er war mit einem magischen Schloss versiegelt! Sie unterbrach kurz und knurrte leise: Ich weiß schon, wieso ich mich von diesen Tunneln ferngehalten habe … Sie fuhr fort: Diese beiden , sie deutete erst auf Tagros, dann wieder auf Ito, konnten die Schriftzeichen an den Wänden als Alt-Danglar entziffern, besaßen jedoch nicht die Güte, mir deren Inhalt zu verraten. Stattdessen erteilten sie mir den Ratschlag, diesen Gang nicht zu erkunden. Sie hob die Schultern. Der Inhalt jener Schrift interessiert mich brennend, vielleicht sollten die Betreffenden die Allgemeinheit informieren? Während dieser Worte erhielten die Betreffenden auffordernde Blicke auch seitens der anderen Zwerge. Nur zu gut waren die Gründe bekannt, aus denen die Tunnel nie zuvor geöffnet worden waren, und zu verlockend schien die Aussicht, dem jahrhundertealten Rätsel endlich auf die Spur zu kommen.
Tagros schob sich an den wartenden anderen vorbei und schritt Schulter an Schulter mit Ito in den Gang hinein. Beide musterten an ihrer Seite des Ganges das leuchtende Band mit den Schriftzeichen. Dann sahen sie einander an. Das ist keine zwergische Schrift,“ sagte Tagros. Ito fuhr fort: Das ist …, … Alt-Danglar!“, beendeten sie gemeinsam.
Die anderen betrachteten die Schrift mit einer Mischung aus Neugier und Unverständnis.
Es war ein irritierendes Bild, wie Tagros und Ito gleichzeitig auf je einer Tunnelwand mit dem Finger die leuchtenden Schriftzeichen nachfuhren, schließlich innehielten und sich mit großen Augen ansahen. Wir sollten nicht weitergehen,“ sagte Tagros mit belegter Stimme.
Das Getrappel zahlreicher Schritte hinter ihnen ließ sie herumfahren.
Shaniqua fühlte sich schon vorher unwohl, aber jetzt stand es fest: Sie saßen wirklich in der Falle und sie auch, und nur, weil sie wieder ohne nachzudenken in die falsche Richtung gerannt war. Mit Grausen dachte sie an die Erlebnisse in der Ordensburg. Entschlossen schritt sie aus dem Tunnel wieder in den Raum hinaus, in dem Ariane noch schlief und stellte sich schützend vor sie. Fast hätte sie angriffslustig gefaucht, aber mit einem Blick auf die Zwergin hielt sie sich zurück. Die anderen waren auch aus dem Tunnel zurückgekommen und neben sie getreten.
Es kam zu dem Getrappel ein Geräusch von klirrenden Rüstungen, als die Zwerge in die Halle zu ihnen kamen. Sie stoppten sofort, als sie Nount unter lauter Fremden stehen sahen und blickten finster um sich. Einige wogen ihre Äxte in den Händen und sie sahen aus, als wenn sie gut damit umgehen könnten. Ein älterer Zwerg trat hervor und musterte jeden von ihnen einzeln, bis sein Blick auf Nount hängen blieb. Scharf fragte er sie nur: Was?“
Der Mund der Zwergin stand sperrangelweit offen. Äh?, machte sie. Dann fasste sie sich wieder. Ich kann alles erklären!, begrüßte sie Xagarosch. Dann deutete sie in die Runde. Das sind Fremde, erläuterte sie überflüssigerweise. Sie haben sich mir vorgestellt, aber ich habe ihre Namen vergessen. Sie sind durch meine nun nicht mehr vorhandene Decke gekommen und haben darauf bestanden, sich vor einer ebenfalls nicht vorhandenen Gefahr hierhin zu flüchten, woraufhin sie sich eingeschlossen fühlten und die Türen öffneten. Im linken Gang befindet sich eine nichtzwergische Falle, deswegen hat diese Person dort , sie warf einen scharfen Blick zu Ito, den zweiten geöffnet er war mit einem magischen Schloss versiegelt! Sie unterbrach kurz und knurrte leise: Ich weiß schon, wieso ich mich von diesen Tunneln ferngehalten habe … Sie fuhr fort: Diese beiden , sie deutete erst auf Tagros, dann wieder auf Ito, konnten die Schriftzeichen an den Wänden als Alt-Danglar entziffern, besaßen jedoch nicht die Güte, mir deren Inhalt zu verraten. Stattdessen erteilten sie mir den Ratschlag, diesen Gang nicht zu erkunden. Sie hob die Schultern. Der Inhalt jener Schrift interessiert mich brennend, vielleicht sollten die Betreffenden die Allgemeinheit informieren? Während dieser Worte erhielten die Betreffenden auffordernde Blicke auch seitens der anderen Zwerge. Nur zu gut waren die Gründe bekannt, aus denen die Tunnel nie zuvor geöffnet worden waren, und zu verlockend schien die Aussicht, dem jahrhundertealten Rätsel endlich auf die Spur zu kommen.
Doch dazu sollte es nicht kommen. Ein gurgelnder Laut entrang sich dem hintersten der Zwerge. Blut rann über seine Lippen und färbte seinen Bart, der eben noch braun gewesen war, in einem tiefen Rot. In Sekunden wurde sein Gesicht aschfahl und er verdrehte die Augen. Die Adern in seinem Gesicht verfärbten sich blau und er stürtzte, sich in Krämpfen windend, auf den Boden. Kurz danach rührte er sich nicht mehr. „Nicht vorhandene Gefahr!“ Dialae biss sich auf die Unterlippe. Die Zwerge hatten sich sogleich rechts und links von der Tür postiert und ihre schweren Äxte gezückt. Von oben konnte man ein eigenartiges Schleifen oder Schaben auf dem rauhen Boden des Ganges vernehmen. Dialae wandte sich an den ältesten und ehrwürdigsten der Zwerge mit einer eleganten Verbeugung: „Herr, es ist nicht so, wie Eure Verwandte sagt, was sie wüßte, wenn sie uns einen Augenblick lang zugehört hätte. Ich bitte Euch, sagt uns, wohin der letzte, ungeöffnete Gang hinführt. Können wir alle durch ihn entfliehen?“ Der Alte Zwerg zupfte seinen Bart. Man konnte ihm geradezu ansehen, daß er nachdachte.
Der Mund der Zwergin stand sperrangelweit offen. Äh?, machte sie. Dann fasste sie sich wieder. Ich kann alles erklären!, begrüßte sie Xagarosch. Dann deutete sie in die Runde. Das sind Fremde, erläuterte sie überflüssigerweise. Sie haben sich mir vorgestellt, aber ich habe ihre Namen vergessen. Sie sind durch meine nun nicht mehr vorhandene Decke gekommen und haben darauf bestanden, sich vor einer ebenfalls nicht vorhandenen Gefahr hierhin zu flüchten, woraufhin sie sich eingeschlossen fühlten und die Türen öffneten. Im linken Gang befindet sich eine nichtzwergische Falle, deswegen hat diese Person dort , sie warf einen scharfen Blick zu Ito, den zweiten geöffnet er war mit einem magischen Schloss versiegelt! Sie unterbrach kurz und knurrte leise: Ich weiß schon, wieso ich mich von diesen Tunneln ferngehalten habe … Sie fuhr fort: Diese beiden , sie deutete erst auf Tagros, dann wieder auf Ito, konnten die Schriftzeichen an den Wänden als Alt-Danglar entziffern, besaßen jedoch nicht die Güte, mir deren Inhalt zu verraten. Stattdessen erteilten sie mir den Ratschlag, diesen Gang nicht zu erkunden. Sie hob die Schultern. Der Inhalt jener Schrift interessiert mich brennend, vielleicht sollten die Betreffenden die Allgemeinheit informieren? Während dieser Worte erhielten die Betreffenden auffordernde Blicke auch seitens der anderen Zwerge. Nur zu gut waren die Gründe bekannt, aus denen die Tunnel nie zuvor geöffnet worden waren, und zu verlockend schien die Aussicht, dem jahrhundertealten Rätsel endlich auf die Spur zu kommen.
Doch dazu sollte es nicht kommen. Ein gurgelnder Laut entrang sich dem hintersten der Zwerge. Blut rann über seine Lippen und färbte seinen Bart, der eben noch braun gewesen war, in einem tiefen Rot. In Sekunden wurde sein Gesicht aschfahl und er verdrehte die Augen. Die Adern in seinem Gesicht verfärbten sich blau und er stürzte, sich in Krämpfen windend, auf den Boden. Kurz danach rührte er sich nicht mehr. Nicht vorhandene Gefahr!“ Dialae biss sich auf die Unterlippe. Die Zwerge hatten sich sogleich rechts und links von der Tür postiert und ihre schweren Äxte gezückt. Von oben konnte man ein eigenartiges Schleifen oder Schaben auf dem rauen Boden des Ganges ver-nehmen. Dialae wandte sich an den Ältesten und Ehrwürdigsten der Zwerge mit einer eleganten Verbeugung: Herr, es ist nicht so, wie Eure Verwandte sagt, was sie wüsste, wenn sie uns einen Augenblick lang zugehört hätte. Ich bitte Euch, sagt uns, wohin der letzte, ungeöffnete Gang hinführt. Können wir alle durch ihn entfliehen?“ Der Alte Zwerg zupfte seinen Bart. Man konnte ihm geradezu ansehen, dass er nachdachte.
Xaragosch öffnete den Mund, um zu antworten, aber bevor er etwas sagen konnte, fiel Nount ihm ins Wort. Du hast überhaupt keine Ahnung!, keifte sie die Elfe an, die sich wie immer einmischen musste. Erstens ist er nicht mein Verwandter! Und zweitens weiß er ebenso wenig wie wir, was hinter der Tür steckt! Denn zum ersten Mal seit Langem ist sie heute geöffnet worden! Niemand kennt das Geheimnis. Sie deutete auf Tagros und Ito: Bis auf diese beiden! Aber den hohen Herren ist es ja genehm, uns ihre Erkenntnisse zu verschweigen. Sie schmollte einen Augenblick. Dann kam ihr ein Gedanke. Sie blickte zu Xaragosch. Auch du kennst diese Tunnel nicht! Es ist doch so! Ihre Stimme wurde unsicher. Es ist doch so?
Der Mund der Zwergin stand sperrangelweit offen. Äh?, machte sie. Dann fasste sie sich wieder. Ich kann alles erklären!, begrüßte sie Xagarosch. Dann deutete sie in die Runde. Das sind Fremde, erläuterte sie überflüssigerweise. Sie haben sich mir vorgestellt, aber ich habe ihre Namen vergessen. Sie sind durch meine nun nicht mehr vorhandene Decke gekommen und haben darauf bestanden, sich vor einer ebenfalls nicht vorhandenen Gefahr hierhin zu flüchten, woraufhin sie sich eingeschlossen fühlten und die Türen öffneten. Im linken Gang befindet sich eine nichtzwergische Falle, deswegen hat diese Person dort , sie warf einen scharfen Blick zu Ito, den zweiten geöffnet er war mit einem magischen Schloss versiegelt! Sie unterbrach kurz und knurrte leise: Ich weiß schon, wieso ich mich von diesen Tunneln ferngehalten habe … Sie fuhr fort: Diese beiden , sie deutete erst auf Tagros, dann wieder auf Ito, konnten die Schriftzeichen an den Wänden als Alt-Danglar entziffern, besaßen jedoch nicht die Güte, mir deren Inhalt zu verraten. Stattdessen erteilten sie mir den Ratschlag, diesen Gang nicht zu erkunden. Sie hob die Schultern. Der Inhalt jener Schrift interessiert mich brennend, vielleicht sollten die Betreffenden die Allgemeinheit informieren? Während dieser Worte erhielten die Betreffenden auffordernde Blicke auch seitens der anderen Zwerge. Nur zu gut waren die Gründe bekannt, aus denen die Tunnel nie zuvor geöffnet worden waren, und zu verlockend schien die Aussicht, dem jahrhundertealten Rätsel endlich auf die Spur zu kommen.
Doch dazu sollte es nicht kommen. Ein gurgelnder Laut entrang sich dem hintersten der Zwerge. Blut rann über seine Lippen und färbte seinen Bart, der eben noch braun gewesen war, in einem tiefen Rot. In Sekunden wurde sein Gesicht aschfahl und er verdrehte die Augen. Die Adern in seinem Gesicht verfärbten sich blau und er stürzte, sich in Krämpfen windend, auf den Boden. Kurz danach rührte er sich nicht mehr. Nicht vorhandene Gefahr!“ Dialae biss sich auf die Unterlippe. Die Zwerge hatten sich sogleich rechts und links von der Tür postiert und ihre schweren Äxte gezückt. Von oben konnte man ein eigenartiges Schleifen oder Schaben auf dem rauen Boden des Ganges ver-nehmen. Dialae wandte sich an den Ältesten und Ehrwürdigsten der Zwerge mit einer eleganten Verbeugung: Herr, es ist nicht so, wie Eure Verwandte sagt, was sie wüsste, wenn sie uns einen Augenblick lang zugehört hätte. Ich bitte Euch, sagt uns, wohin der letzte, ungeöffnete Gang hinführt. Können wir alle durch ihn entfliehen?“ Der Alte Zwerg zupfte seinen Bart. Man konnte ihm geradezu ansehen, dass er nachdachte.
Xaragosch öffnete den Mund, um zu antworten, aber bevor er etwas sagen konnte, fiel Nount ihm ins Wort. Du hast überhaupt keine Ahnung!, keifte sie die Elfe an, die sich wie immer einmischen musste. Erstens ist er nicht mein Verwandter! Und zweitens weiß er ebenso wenig wie wir, was hinter der Tür steckt! Denn zum ersten Mal seit Langem ist sie heute geöffnet worden! Niemand kennt das Geheimnis. Sie deutete auf Tagros und Ito: Bis auf diese beiden! Aber den hohen Herren ist es ja genehm, uns ihre Erkenntnisse zu verschweigen. Sie schmollte einen Augenblick. Dann kam ihr ein Gedanke. Sie blickte zu Xaragosch. Auch du kennst diese Tunnel nicht! Es ist doch so! Ihre Stimme wurde unsicher. Es ist doch so?
„Nun ja… Du bist, wie soll ich sagen, einfach zu jung gewesen, um Dir schon früher davon zu erzählen. Zu unerfahren, um die volle Wahrheit zu erfahren, was Dein aufbrausendes Temperament beweist…“ Der Zwerg zupfte sich den langen ergrauten Bart. „Wir haben unser Stollensystem nicht völlig allein gegraben. Wir haben einen bestehenden Gang um ein vielfaches erweitert. Hier gibt es reiche Erzvorkommen, wie Du weißt. Es war daher zu unser aller Nutzen, daß wir zustimmten, den Gang zu bewachen und versiegelt zu lassen, bis jemand mit dem geeigneten Schlüssel käme.“ Sein Blick fiel auf die beiden Ordenskrieger. „Wir haben unsere Pflicht erfüllt… soweit. Wir haben die anderen Gänge mit Fallen versehen, einige wurden damals noch von den Menschen eingebaut…“ Nount mußte unweigerlich an die Falle mit den Schwertern zurückdenken. „Was den letzten und ungeöffneten Gang angeht, so führt auch er unweigerlich in die eine oder andere Falle und letztlich in eine Sackgasse.“ Für einen Moment bedachte er die Elfe mit einem belustigten Blick und murmelte etwas von ausreichenden Umgangsformen in seinen Bart. Dann fügte er mit feierlicher Stimme hinzu: „Seit drei Generationen sind wir die Wächter dieser Grabkammer. Nun ist unser Abkommen erfüllt. Ich Xaragosch, Sohn des Miragosch, übergebe euch nun die Verantwortung und Bürde.“ Mit dem letzten Teil hatte er sich erneut an Tagros und Ito gewandt. Keiner außer den beiden hatte es verstanden, denn der alte Zwerg hatte in Alt-Danglar zu ihnen gesprochen.
Das schabende Geräusch kam indes immer näher und wurde von Augenblick zu Augenblick lauter. „Wir haben nur entweder die Wahl uns zum Kampf zu stellen oder in diesen Gang vorzudringen. Tagros, was steht dort geschrieben?“ Dialae hatte sich an die Seite des Ordenskriegers begeben und blickte ihm nun direkt ihn die gesenkten Augen.
>Der Mund der Zwergin stand sperrangelweit offen. Äh?, machte sie. Dann fasste sie sich wieder. Ich kann alles erklären!, begrüßte sie Xagarosch. Dann deutete sie in die Runde. Das sind Fremde, erläuterte sie überflüssigerweise. Sie haben sich mir vorgestellt, aber ich habe ihre Namen vergessen. Sie sind durch meine nun nicht mehr vorhandene Decke gekommen und haben darauf bestanden, sich vor einer ebenfalls nicht vorhandenen Gefahr hierhin zu flüchten, woraufhin sie sich eingeschlossen fühlten und die Türen öffneten. Im linken Gang befindet sich eine nichtzwergische Falle, deswegen hat diese Person dort , sie warf einen scharfen Blick zu Ito, den zweiten geöffnet er war mit einem magischen Schloss versiegelt! Sie unterbrach kurz und knurrte leise: Ich weiß schon, wieso ich mich von diesen Tunneln ferngehalten habe … Sie fuhr fort: Diese beiden , sie deutete erst auf Tagros, dann wieder auf Ito, konnten die Schriftzeichen an den Wänden als Alt-Danglar entziffern, besaßen jedoch nicht die Güte, mir deren Inhalt zu verraten. Stattdessen erteilten sie mir den Ratschlag, diesen Gang nicht zu erkunden. Sie hob die Schultern. Der Inhalt jener Schrift interessiert mich brennend, vielleicht sollten die Betreffenden die Allgemeinheit informieren? Während dieser Worte erhielten die Betreffenden auffordernde Blicke auch seitens der anderen Zwerge. Nur zu gut waren die Gründe bekannt, aus denen die Tunnel nie zuvor geöffnet worden waren, und zu verlockend schien die Aussicht, dem jahrhundertealten Rätsel endlich auf die Spur zu kommen.
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>Doch dazu sollte es nicht kommen. Ein gurgelnder Laut entrang sich dem hintersten der Zwerge. Blut rann über seine Lippen und färbte seinen Bart, der eben noch braun gewesen war, in einem tiefen Rot. In Sekunden wurde sein Gesicht aschfahl und er verdrehte die Augen. Die Adern in seinem Gesicht verfärbten sich blau und er stürzte, sich in Krämpfen windend, auf den Boden. Kurz danach rührte er sich nicht mehr. Nicht vorhandene Gefahr!“ Dialae biss sich auf die Unterlippe. Die Zwerge hatten sich sogleich rechts und links von der Tür postiert und ihre schweren Äxte gezückt. Von oben konnte man ein eigenartiges Schleifen oder Schaben auf dem rauen Boden des Ganges ver-nehmen. Dialae wandte sich an den Ältesten und Ehrwürdigsten der Zwerge mit einer eleganten Verbeugung: Herr, es ist nicht so, wie Eure Verwandte sagt, was sie wüsste, wenn sie uns einen Augenblick lang zugehört hätte. Ich bitte Euch, sagt uns, wohin der letzte, ungeöffnete Gang hinführt. Können wir alle durch ihn entfliehen?“ Der Alte Zwerg zupfte seinen Bart. Man konnte ihm geradezu ansehen, dass er nachdachte.
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>Xaragosch öffnete den Mund, um zu antworten, aber bevor er etwas sagen konnte, fiel Nount ihm ins Wort. Du hast überhaupt keine Ahnung!, keifte sie die Elfe an, die sich wie immer einmischen musste. Erstens ist er nicht mein Verwandter! Und zweitens weiß er ebenso wenig wie wir, was hinter der Tür steckt! Denn zum ersten Mal seit Langem ist sie heute geöffnet worden! Niemand kennt das Geheimnis. Sie deutete auf Tagros und Ito: Bis auf diese beiden! Aber den hohen Herren ist es ja genehm, uns ihre Erkenntnisse zu verschweigen. Sie schmollte einen Augenblick. Dann kam ihr ein Gedanke. Sie blickte zu Xaragosch. Auch du kennst diese Tunnel nicht! Es ist doch so! Ihre Stimme wurde unsicher. Es ist doch so?
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>“Nun ja… Du bist, wie soll ich sagen, einfach zu jung gewesen, um Dir schon früher davon zu erzählen. Zu unerfahren, um die volle Wahrheit zu erfahren, was Dein aufbrausendes Temperament beweist…“ Der Zwerg zupfte sich den langen ergrauten Bart. „Wir haben unser Stollensystem nicht völlig allein gegraben. Wir haben einen bestehenden Gang um ein vielfaches erweitert. Hier gibt es reiche Erzvorkommen, wie Du weißt. Es war daher zu unser aller Nutzen, daß wir zustimmten, den Gang zu bewachen und versiegelt zu lassen, bis jemand mit dem geeigneten Schlüssel käme.“ Sein Blick fiel auf die beiden Ordenskrieger. „Wir haben unsere Pflicht erfüllt… soweit. Wir haben die anderen Gänge mit Fallen versehen, einige wurden damals noch von den Menschen eingebaut…“ Nount mußte unweigerlich an die Falle mit den Schwertern zurückdenken. „Was den letzten und ungeöffneten Gang angeht, so führt auch er unweigerlich in die eine oder andere Falle und letztlich in eine Sackgasse.“ Für einen Moment bedachte er die Elfe mit einem belustigten Blick und murmelte etwas von ausreichenden Umgangsformen in seinen Bart. Dann fügte er mit feierlicher Stimme hinzu: „Seit drei Generationen sind wir die Wächter dieser Grabkammer. Nun ist unser Abkommen erfüllt. Ich Xaragosch, Sohn des Miragosch, übergebe euch nun die Verantwortung und Bürde.“ Mit dem letzten Teil hatte er sich erneut an Tagros und Ito gewandt. Keiner außer den beiden hatte es verstanden, denn der alte Zwerg hatte in Alt-Danglar zu ihnen gesprochen.
>Das schabende Geräusch kam indes immer näher und wurde von Augenblick zu Augenblick lauter. „Wir haben nur entweder die Wahl uns zum Kampf zu stellen oder in diesen Gang vorzudringen. Tagros, was steht dort geschrieben?“ Dialae hatte sich an die Seite des Ordenskriegers begeben und blickte ihm nun direkt ihn die gesenkten Augen.
Tagros hob den Blick. Ein gequälter Ausdruck huschte über sein Gesicht. „Sind wir nun alle mit den Formalitäten durch? Wenn die Herren Ghezarkha denn nun ihre offizielle Hoheit an uns abgetreten haben, unter Zurschaustellung ihrer beeindruckenden Sprachkenntnisse, dann können sie sich ja jetzt auf den Rückweg machen, durch den Gang, in dem einer der ihren gerade getötet wurde. Oder vielleicht hat das Fräulein Jung-Zwerg, so es denn ein Fräulein ist, noch etwas Patziges zum Thema Magie einzuwerfen? Oder vielleicht wollen sich alle mal ein bißchen auf die tödliche Gefahr hinter uns konzentrieren?“ Die letzten Worte hatte fast geschrien.
Eine Sekunde lang war es sehr still. Dann holten gleich mehrere Anwesende tief Luft, um empört durcheinanderzureden. Tagros aber hob die Hand und schrie donnernd: „RUHE!“ Erstaunlicherweise herrschte schlagartig tatsächlich wieder Stille… die allerdings von einem leisen Rauschen unterbrochen wurde. Mit der Ahnung von Unheil im Blick wandten sich die Blicke aller zur Tür.
Ein schabendes Geräusch erklang, das rasch näher kam. Es wurde dunkel, aber nicht, als ob die Fackeln erloschen, sondern als ob Finsternis wie ein dichter Nebel in den Raum kröche. Die Zwerge nahe der Tür verschwanden hinter dem düsteren Schleier, leichte erschreckte Laute klangen auf. Tagros packte Dialae und zog sie hinter sich, Ito schob sich vor Ariane. Gemeinsam mit den anderen wichen sie halb in den Gang mit den leuchtenden Schriftzeichen zurück. Sie hatten den Eingang fast erreicht, als die Schwärze sie erreichte.
Die Dunkelheit war kalt und klamm, tatsächlich wie dichter Nebel. Erstaunt stellte Tagros fest, das die schimmernden Schriftzeichen als einziges die Finsternis durchdrangen und ein fahles Licht auf die Gruppe warfen. Für einen Moment hielten alle den Atem an, dann passierte alles auf einmal.
In der Finsternis klang ein bestialisches Geschrei auf. Es dauerte eine Sekunde, bis Tagros begriff, das es von keinem angreifenden Tier, sondern von einem der Zwergen kam. Ein schreckliches, berstendes Geräusch erklang, dann prallte etwas Schweres, unförmiges gegen ihn. Im bleichen Licht erkannte er, das es der abgetrennte Oberkörper eines Zwergen war. Tagros hob das Schwert. Aus dem Dunkel klangen weitere Schreie auf, dazwischen das hohle Fauchen von irgendetwas Nichtmenschlichem. Etwas Massiges sprang aus der Finsternis, und Tagros ließ sich nach hinten fallen.
Direkt neben ihm flammte rot Itos Stab auf. Er zog eine funkensprühende Spur durch die Finsternis und traf das Wesen dort, wo bei einem Menschen das Brustbein wäre.
Die Wirkung war durchschlagend. Das Ding flammte auf wie ein Fackel und wurde schreiend gegen die Wand geschleudert. Dort brannte es einige Augenblicke wie Zunder, bevor es erlosch wie eine Kerze im Wind. Nichts blieb zurück.
Tagros erhob sich schwankend auf ein Knie. In einem Reflex stieß er das Großschwert vor, als ein weiterer massiger Schatten aus der Dunkelheit auf ihn zusprang. Die geweihte Klinge erstrahlte als silberner Spiegel, wie damals, als Tagros den Feuerball des Magiers aufgefangen hatte, und der Schatten knickte ein, in der Mitte durchbohrt. Die Wucht des Anpralls warf den Krieger zurück, und im Fallen nutzte er das Schwert als Hebel, um den Schatten über sich inwegzuschleudern. Das Wesen wurde an Ariane vorbei in den Gang geschleudert, wo es sich abrollte. Kreischend sprang es auf und fuhr herum. Trotz des fahlen Lichtes der Schriftzeichen war nur eine schwarze Silhouette wie die eines Bären zu sehen. Das Wesen tat einen Schritt vor, um erneut anzugreifen, dann blieb es abrupt stehen.
Die Schriftzeichen strahlten einen Moment lang heller. Dann flammten sie kurz auf. Für einen Moment waren die Gefährten geblendet, dann sahen sie, das der Gang leer war. Das Wesen war verschwunden.
Ito begriff als erster. „Schnell! In den Gang!“ Er stieß Ariane vor. Die anderen folgten, so schnell sie konnten. Als ein Schatten aus der Dunkelheit trabte, schlug Tagros in Kopfhöhe zu. Die Klinge zischte durch leere Luft und traf die Wand, ein empörter Aufschrei Nounts, über die er hinweggeschlagen hatte, war die Folge. Tagros zischte ärgerlich und zog sie unsanft an sich vorbei, bevor er sich rückwärts in den Gang bewegte. „Parack Ghezarkha!“ war alles, was Nount von seinem Gezische verstand. Geführt von Ito liefen sie zügig den Gang entlang. Die Finsternis folgte ihnen nicht, wohl aber das Gebrüll der Bestien - und die Schreie sterbender Zwerge.
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Ehre dem Erbauer!
Der Orden und das Reich Danglar
>Tagros hob den Blick. Ein gequälter Ausdruck huschte über sein Gesicht. „Sind wir nun alle mit den Formalitäten durch? Wenn die Herren Ghezarkha denn nun ihre offizielle Hoheit an uns abgetreten haben, unter Zurschaustellung ihrer beeindruckenden Sprachkenntnisse, dann können sie sich ja jetzt auf den Rückweg machen, durch den Gang, in dem einer der ihren gerade getötet wurde. Oder vielleicht hat das Fräulein Jung-Zwerg, so es denn ein Fräulein ist, noch etwas Patziges zum Thema Magie einzuwerfen? Oder vielleicht wollen sich alle mal ein bißchen auf die tödliche Gefahr hinter uns konzentrieren?“ Die letzten Worte hatte fast geschrien.
>Eine Sekunde lang war es sehr still. Dann holten gleich mehrere Anwesende tief Luft, um empört durcheinanderzureden. Tagros aber hob die Hand und schrie donnernd: „RUHE!“ Erstaunlicherweise herrschte schlagartig tatsächlich wieder Stille… die allerdings von einem leisen Rauschen unterbrochen wurde. Mit der Ahnung von Unheil im Blick wandten sich die Blicke aller zur Tür.
>Ein schabendes Geräusch erklang, das rasch näher kam. Es wurde dunkel, aber nicht, als ob die Fackeln erloschen, sondern als ob Finsternis wie ein dichter Nebel in den Raum kröche. Die Zwerge nahe der Tür verschwanden hinter dem düsteren Schleier, leichte erschreckte Laute klangen auf. Tagros packte Dialae und zog sie hinter sich, Ito schob sich vor Ariane. Gemeinsam mit den anderen wichen sie halb in den Gang mit den leuchtenden Schriftzeichen zurück. Sie hatten den Eingang fast erreicht, als die Schwärze sie erreichte.
>Die Dunkelheit war kalt und klamm, tatsächlich wie dichter Nebel. Erstaunt stellte Tagros fest, das die schimmernden Schriftzeichen als einziges die Finsternis durchdrangen und ein fahles Licht auf die Gruppe warfen. Für einen Moment hielten alle den Atem an, dann passierte alles auf einmal.
>In der Finsternis klang ein bestialisches Geschrei auf. Es dauerte eine Sekunde, bis Tagros begriff, das es von keinem angreifenden Tier, sondern von einem der Zwergen kam. Ein schreckliches, berstendes Geräusch erklang, dann prallte etwas Schweres, unförmiges gegen ihn. Im bleichen Licht erkannte er, das es der abgetrennte Oberkörper eines Zwergen war. Tagros hob das Schwert. Aus dem Dunkel klangen weitere Schreie auf, dazwischen das hohle Fauchen von irgendetwas Nichtmenschlichem. Etwas Massiges sprang aus der Finsternis, und Tagros ließ sich nach hinten fallen.
>Direkt neben ihm flammte rot Itos Stab auf. Er zog eine funkensprühende Spur durch die Finsternis und traf das Wesen dort, wo bei einem Menschen das Brustbein wäre.
>Die Wirkung war durchschlagend. Das Ding flammte auf wie ein Fackel und wurde schreiend gegen die Wand geschleudert. Dort brannte es einige Augenblicke wie Zunder, bevor es erlosch wie eine Kerze im Wind. Nichts blieb zurück.
>Tagros erhob sich schwankend auf ein Knie. In einem Reflex stieß er das Großschwert vor, als ein weiterer massiger Schatten aus der Dunkelheit auf ihn zusprang. Die geweihte Klinge erstrahlte als silberner Spiegel, wie damals, als Tagros den Feuerball des Magiers aufgefangen hatte, und der Schatten knickte ein, in der Mitte durchbohrt. Die Wucht des Anpralls warf den Krieger zurück, und im Fallen nutzte er das Schwert als Hebel, um den Schatten über sich inwegzuschleudern. Das Wesen wurde an Ariane vorbei in den Gang geschleudert, wo es sich abrollte. Kreischend sprang es auf und fuhr herum. Trotz des fahlen Lichtes der Schriftzeichen war nur eine schwarze Silhouette wie die eines Bären zu sehen. Das Wesen tat einen Schritt vor, um erneut anzugreifen, dann blieb es abrupt stehen.
>Die Schriftzeichen strahlten einen Moment lang heller. Dann flammten sie kurz auf. Für einen Moment waren die Gefährten geblendet, dann sahen sie, das der Gang leer war. Das Wesen war verschwunden.
>Ito begriff als erster. „Schnell! In den Gang!“ Er stieß Ariane vor. Die anderen folgten, so schnell sie konnten. Als ein Schatten aus der Dunkelheit trabte, schlug Tagros in Kopfhöhe zu. Die Klinge zischte durch leere Luft und traf die Wand, ein empörter Aufschrei Nounts, über die er hinweggeschlagen hatte, war die Folge. Tagros zischte ärgerlich und zog sie unsanft an sich vorbei, bevor er sich rückwärts in den Gang bewegte. „Parack Ghezarkha!“ war alles, was Nount von seinem Gezische verstand. Geführt von Ito liefen sie zügig den Gang entlang. Die Finsternis folgte ihnen nicht, wohl aber das Gebrüll der Bestien - und die Schreie sterbender Zwerge.
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„Keine Zeit für Nettigkeiten“, schallte Itos Stimme vor Tagros auf, „Tagros, nimm mit Dialae die Spitze, Waffen voraus! Shaniqua, Zwerg, dahinter! Ariane, wir nehmen die Nachhut!“ Arianes erschrockenes Gesicht ignorierend lies er die anderen laufend vorbei und nahm Ariane bei der Hand, um sofort mit ihr zu folgen. „Das ist etwas, das Du Dir merken solltest!!!“, zischte der junge Magier zu Ariane. Wie schon damals vor der Festung, merkte Ariane, wie sich Ito ihre Kraft bediente. Seine Hand umschloß ihre fester und wurde merklich heißer. Noch im vollen Lauf wandte sich Ito um und aus seiner freien Hand schoß eine Welle magischer Energie, die sich wie eine Wand auf den Eingang des Tunnels zu bewegte. Dort angekommen, begannen die Steine zu bersten und der Tunnel einzustürzen. „Lauft weiter!“ rief er hörbar angestrengt. Das laute Krachen vernahmen die sechs nur noch als entferntes Grollen in dem dunklen Stollen hinter sich. Auch das letzte Licht hinter ihnen war nun geschwunden. Doch weit in der Ferne nahmen Tagros und Dialae als Spitze der Gruppe einen Punkt aus Licht war.
Ariane merkte, wie Ito zusehens mehr Mühe hatte, mit dem Tempo der Gruppe schritt zu halten. Nur noch mit größter Mühe konnte sie seine vage, gehetzte Stimme neben sich wahrnehmen: „Das war mein letzter Zauber für heute. Was auch immer noch hinter uns ist, werdet ihr aufhalten müssen. Hilf ihnen.“ Ariane spürte, wie ein Zucken durch Itos Hand ging, und sah, wie ein roter Funke von seiner zu ihrer Hand übersprang. Dann erschlaffte die Hand des Magiers und sie hörte ihn stolpern und fallen. Sie blickte sich um und sah in der Dunkelheit nur, dass ihre Hand begann, violett zu schimmern.
Tagros hob den Blick. Ein gequälter Ausdruck huschte über sein Gesicht. „Sind wir nun alle mit den Formalitäten durch? Wenn die Herren Ghezarkha denn nun ihre offizielle Hoheit an uns abgetreten haben, unter Zurschaustellung ihrer beeindruckenden Sprachkenntnisse, dann können sie sich ja jetzt auf den Rückweg machen, durch den Gang, in dem einer der ihren gerade getötet wurde. Oder vielleicht hat das Fräulein Jung-Zwerg, so es denn ein Fräulein ist, noch etwas Patziges zum Thema Magie einzuwerfen? Oder vielleicht wollen sich alle mal ein bißchen auf die tödliche Gefahr hinter uns konzentrieren?“ Die letzten Worte hatte fast geschrien.
Eine Sekunde lang war es sehr still. Dann holten gleich mehrere Anwesende tief Luft, um empört durcheinanderzureden. Tagros aber hob die Hand und schrie donnernd: „RUHE!“ Erstaunlicherweise herrschte schlagartig tatsächlich wieder Stille… die allerdings von einem leisen Rauschen unterbrochen wurde. Mit der Ahnung von Unheil im Blick wandten sich die Blicke aller zur Tür.
Ein schabendes Geräusch erklang, das rasch näher kam. Es wurde dunkel, aber nicht, als ob die Fackeln erloschen, sondern als ob Finsternis wie ein dichter Nebel in den Raum kröche. Die Zwerge nahe der Tür verschwanden hinter dem düsteren Schleier, leichte erschreckte Laute klangen auf. Tagros packte Dialae und zog sie hinter sich, Ito schob sich vor Ariane. Gemeinsam mit den anderen wichen sie halb in den Gang mit den leuchtenden Schriftzeichen zurück. Sie hatten den Eingang fast erreicht, als die Schwärze sie erreichte.
Die Dunkelheit war kalt und klamm, tatsächlich wie dichter Nebel. Erstaunt stellte Tagros fest, das die schimmernden Schriftzeichen als einziges die Finsternis durchdrangen und ein fahles Licht auf die Gruppe warfen. Für einen Moment hielten alle den Atem an, dann passierte alles auf einmal.
In der Finsternis klang ein bestialisches Geschrei auf. Es dauerte eine Sekunde, bis Tagros begriff, das es von keinem angreifenden Tier, sondern von einem der Zwergen kam. Ein schreckliches, berstendes Geräusch erklang, dann prallte etwas Schweres, unförmiges gegen ihn. Im bleichen Licht erkannte er, das es der abgetrennte Oberkörper eines Zwergen war. Tagros hob das Schwert. Aus dem Dunkel klangen weitere Schreie auf, dazwischen das hohle Fauchen von irgendetwas Nichtmenschlichem. Etwas Massiges sprang aus der Finsternis, und Tagros ließ sich nach hinten fallen.
Direkt neben ihm flammte rot Itos Stab auf. Er zog eine funkensprühende Spur durch die Finsternis und traf das Wesen dort, wo bei einem Menschen das Brustbein wäre.
Die Wirkung war durchschlagend. Das Ding flammte auf wie ein Fackel und wurde schreiend gegen die Wand geschleudert. Dort brannte es einige Augenblicke wie Zunder, bevor es erlosch wie eine Kerze im Wind. Nichts blieb zurück.
Tagros erhob sich schwankend auf ein Knie. In einem Reflex stieß er das Großschwert vor, als ein weiterer massiger Schatten aus der Dunkelheit auf ihn zusprang. Die geweihte Klinge erstrahlte als silberner Spiegel, wie damals, als Tagros den Feuerball des Magiers aufgefangen hatte, und der Schatten knickte ein, in der Mitte durchbohrt. Die Wucht des Anpralls warf den Krieger zurück, und im Fallen nutzte er das Schwert als Hebel, um den Schatten über sich inwegzuschleudern. Das Wesen wurde an Ariane vorbei in den Gang geschleudert, wo es sich abrollte. Kreischend sprang es auf und fuhr herum. Trotz des fahlen Lichtes der Schriftzeichen war nur eine schwarze Silhouette wie die eines Bären zu sehen. Das Wesen tat einen Schritt vor, um erneut anzugreifen, dann blieb es abrupt stehen.
Die Schriftzeichen strahlten einen Moment lang heller. Dann flammten sie kurz auf. Für einen Moment waren die Gefährten geblendet, dann sahen sie, das der Gang leer war. Das Wesen war verschwunden.
Ito begriff als erster. „Schnell! In den Gang!“ Er stieß Ariane vor. Die anderen folgten, so schnell sie konnten. Als ein Schatten aus der Dunkelheit trabte, schlug Tagros in Kopfhöhe zu. Die Klinge zischte durch leere Luft und traf die Wand, ein empörter Aufschrei Nounts, über die er hinweggeschlagen hatte, war die Folge. Tagros zischte ärgerlich und zog sie unsanft an sich vorbei, bevor er sich rückwärts in den Gang bewegte. „Parack Ghezarkha!“ war alles, was Nount von seinem Gezische verstand. Geführt von Ito liefen sie zügig den Gang entlang. Die Finsternis folgte ihnen nicht, wohl aber das Gebrüll der Bestien - und die Schreie sterbender Zwerge.
„Keine Zeit für Nettigkeiten“, schallte Itos Stimme vor Tagros auf, „Tagros, nimm mit Dialae die Spitze, Waffen voraus! Shaniqua, Zwerg, dahinter! Ariane, wir nehmen die Nachhut!“ Arianes erschrockenes Gesicht ignorierend lies er die anderen laufend vorbei und nahm Ariane bei der Hand, um sofort mit ihr zu folgen. „Das ist etwas, das Du Dir merken solltest!!!“, zischte der junge Magier zu Ariane. Wie schon damals vor der Festung, merkte Ariane, wie sich Ito ihre Kraft bediente. Seine Hand umschloß ihre fester und wurde merklich heißer. Noch im vollen Lauf wandte sich Ito um und aus seiner freien Hand schoß eine Welle magischer Energie, die sich wie eine Wand auf den Eingang des Tunnels zu bewegte. Dort angekommen, begannen die Steine zu bersten und der Tunnel einzustürzen. „Lauft weiter!“ rief er hörbar angestrengt. Das laute Krachen vernahmen die sechs nur noch als entferntes Grollen in dem dunklen Stollen hinter sich. Auch das letzte Licht hinter ihnen war nun geschwunden. Doch weit in der Ferne nahmen Tagros und Dialae als Spitze der Gruppe einen Punkt aus Licht war.
Ariane merkte, wie Ito zusehens mehr Mühe hatte, mit dem Tempo der Gruppe schritt zu halten. Nur noch mit größter Mühe konnte sie seine vage, gehetzte Stimme neben sich wahrnehmen: „Das war mein letzter Zauber für heute. Was auch immer noch hinter uns ist, werdet ihr aufhalten müssen. Hilf ihnen.“ Ariane spürte, wie ein Zucken durch Itos Hand ging, und sah, wie ein roter Funke von seiner zu ihrer Hand übersprang. Dann erschlaffte die Hand des Magiers und sie hörte ihn stolpern und fallen. Sie blickte sich um und sah in der Dunkelheit nur, dass ihre Hand begann, violett zu schimmern.
Tagros und Dialae hetzten den Gang entlang, der zu dem merkwürdigen Lichtpunkt in der Ferne führte. Der Ordenskrieger warf der Elfe einen kurzen Blick zu. Sie war blaß und hatte Schweißperlen auf der Stirn, doch ihr Blick verriet Entschlossenheit. Sie war regelrecht paralysiert gewesen, als die Finsternis sie eingehüllt hatte, doch sie hatte keine Miene verzogen. „Was ist dort unten, Tagros?“ fragte sie ihn beinahe stimmlos, während sie weiter liefen mit den blanken Klingen in den Händen. „Was haben die Zeichen für eine Bedeutung?“ Doch der Krieger schwieg.
Schließlich kamen sie an einen Durchlaß, hinter dem sich eine riesige Höhle erstreckte, groß genug, um eine Stadt darin unterzubringen. Sie befanden sich nun auf einer Art Sims, der in eine steile Felswand gehauen war, und neben dem es nahezu senkrecht in die Tiefe ging. Immer noch weit entfernt, auf der anderen Seite des Abgrundes, leuchtete die Lichtquelle, auf die sie schon die ganze Zeit zugelaufen waren.
„Keine Zeit für Nettigkeiten“, schallte Itos Stimme vor Tagros auf, „Tagros, nimm mit Dialae die Spitze, Waffen voraus! Shaniqua, Zwerg, dahinter! Ariane, wir nehmen die Nachhut!“ Arianes erschrockenes Gesicht ignorierend lies er die anderen laufend vorbei und nahm Ariane bei der Hand, um sofort mit ihr zu folgen. „Das ist etwas, das Du Dir merken solltest!!!“, zischte der junge Magier zu Ariane. Wie schon damals vor der Festung, merkte Ariane, wie sich Ito ihre Kraft bediente. Seine Hand umschloß ihre fester und wurde merklich heißer. Noch im vollen Lauf wandte sich Ito um und aus seiner freien Hand schoß eine Welle magischer Energie, die sich wie eine Wand auf den Eingang des Tunnels zu bewegte. Dort angekommen, begannen die Steine zu bersten und der Tunnel einzustürzen. „Lauft weiter!“ rief er hörbar angestrengt. Das laute Krachen vernahmen die sechs nur noch als entferntes Grollen in dem dunklen Stollen hinter sich. Auch das letzte Licht hinter ihnen war nun geschwunden. Doch weit in der Ferne nahmen Tagros und Dialae als Spitze der Gruppe einen Punkt aus Licht war.
Ariane merkte, wie Ito zusehens mehr Mühe hatte, mit dem Tempo der Gruppe schritt zu halten. Nur noch mit größter Mühe konnte sie seine vage, gehetzte Stimme neben sich wahrnehmen: „Das war mein letzter Zauber für heute. Was auch immer noch hinter uns ist, werdet ihr aufhalten müssen. Hilf ihnen.“ Ariane spürte, wie ein Zucken durch Itos Hand ging, und sah, wie ein roter Funke von seiner zu ihrer Hand übersprang. Dann erschlaffte die Hand des Magiers und sie hörte ihn stolpern und fallen. Sie blickte sich um und sah in der Dunkelheit nur, dass ihre Hand begann, violett zu schimmern.
Tagros und Dialae hetzten den Gang entlang, der zu dem merkwürdigen Lichtpunkt in der Ferne führte. Der Ordenskrieger warf der Elfe einen kurzen Blick zu. Sie war blaß und hatte Schweißperlen auf der Stirn, doch ihr Blick verriet Entschlossenheit. Sie war regelrecht paralysiert gewesen, als die Finsternis sie eingehüllt hatte, doch sie hatte keine Miene verzogen. „Was ist dort unten, Tagros?“ fragte sie ihn beinahe stimmlos, während sie weiter liefen mit den blanken Klingen in den Händen. „Was haben die Zeichen für eine Bedeutung?“ Doch der Krieger schwieg.
Schließlich kamen sie an einen Durchlaß, hinter dem sich eine riesige Höhle erstreckte, groß genug, um eine Stadt darin unterzubringen. Sie befanden sich nun auf einer Art Sims, der in eine steile Felswand gehauen war, und neben dem es nahezu senkrecht in die Tiefe ging. Immer noch weit entfernt, auf der anderen Seite des Abgrundes, leuchtete die Lichtquelle, auf die sie schon die ganze Zeit zugelaufen waren.
Erstaunt blickte Ariane auf Ihre Hand und fühlte ein Kribbeln das langsam ihren ganzen Körper erfasste während das Schimmern immer mehr verblasste. Vorhin hatte sie in ihrer Angst gar nichts mehr von den Blessuren ihres Sturzes gefühlt, aber auch jetzt waren sie kaum noch zu spüren. Aber sie war erschöpfte und so waren sie und Ito weiter hinter der Gruppe zurückgeblieben als er vermutet hatte. Sie sah in der Ferne wohl ein blasses Licht auf das sie zugerannt waren, aber keinen der anderen. Sie wollte rufen, aber wer weiß wer oder was sie noch hören würde.
Deshalb verwarf sie die Idee und ging hinunter in die Knie und tastete nach Ito der ja nicht weit entfernt sein konnte. Bald schon stieß sie auf ihn. Vorsichtig strich sie das Haar aus seiner schweißnassen Stirn. Er fühlte sich kalt an, sein roter Funke und seine Worte kamen ihr wieder in den Sinn ´Mein letzter Zauber´. Sie schluckte und ihre Augen tränten, nicht nur wegen des Staubes welches das zusammenkrachende Gestein aufgewirbelt hatte. Mutlos sank sie neben ihm nieder. Dann aber bemerkte sie einen flachen Atem und langsam tastete ihre Hand sich unter das Tuch an seinem Hals. Ein Lächeln was niemand sah flog über ihr Gesicht. Vorsichtig versuchte sie ihn bequemer zu betten. Sie würde über ihn Wache halten und hoffen, dass bald die anderen nach ihnen suchen würden. Vorsichtshalber zog sie ihr Schwert und legte es direkt an ihr Bein. Sie dachte darüber nach was er gemeint hatte. ´Es wäre etwas was ich mir merken soll.´ Sie rief sich das Gefühl und seine Worte ins Gedächtnis mit denen er den Stollen zum Zusammenbruch gebracht hatte. Schon stieg ein Kribbeln aus ihrem Bauch auf als wolle es sich den Weg hinaus aus ihrem Mund bahnen. Erschrocken zwang sie das Gefühl nieder. Lieber wollte sie Ito fragen wenn er erwachte, denn der Brandfleck an der Decke war ihr noch gut in Erinnerung. Aus der Richtung in die sie gerannt waren hörte sie leise Geräusche. Sie ging in die Hocke und nahm ihr Schwert. Dann flüsterte sie leise Shaniqua, Frau Zwerg seid ihr es? und wartete angstvoll ab.
Tagros und Dialae hetzten den Gang entlang, der zu dem merkwürdigen Lichtpunkt in der Ferne führte. Der Ordenskrieger warf der Elfe einen kurzen Blick zu. Sie war blass und hatte Schweißperlen auf der Stirn, doch ihr Blick verriet Entschlossenheit. Sie war regelrecht paralysiert gewesen, als die Finsternis sie eingehüllt hatte, doch sie hatte keine Miene verzogen. Was ist dort unten, Tagros?“, fragte sie ihn beinahe stimmlos, während sie weiter liefen mit den blanken Klingen in den Händen. Was haben die Zeichen für eine Bedeutung?“ Doch der Krieger schwieg.
Schließlich kamen sie an einen Durchlass, hinter dem sich eine riesige Höhle erstreckte, groß genug, um eine Stadt darin unterzubringen. Sie befanden sich nun auf einer Art Sims, der in eine steile Felswand gehauen war und neben dem es nahezu senkrecht in die Tiefe ging. Immer noch weit entfernt, auf der anderen Seite des Abgrundes, leuchtete die Lichtquelle, auf die sie schon die ganze Zeit zugelaufen waren.
Deshalb verwarf sie die Idee und ging hinunter in die Knie und tastete nach Ito, der ja nicht weit entfernt sein konnte. Bald schon stieß sie auf ihn. Vorsichtig strich sie das Haar aus seiner schweißnassen Stirn. Er fühlte sich kalt an, sein roter Funke und seine Worte kamen ihr wieder in den Sinn: Mein letzter Zauber. Sie schluckte und ihre Augen tränten, nicht nur wegen des Staubes, den das zusammenkrachende Gestein aufgewirbelt hatte. Mutlos sank sie neben ihm nieder. Dann aber bemerkte sie einen flachen Atem und langsam tastete ihre Hand sich unter das Tuch an seinem Hals. Ein Lächeln, das niemand sah, flog über ihr Gesicht. Vorsichtig versuchte sie ihn bequemer zu betten. Sie würde über ihn Wache halten und hoffen, dass bald die anderen nach ihnen suchen würden. Vorsichtshalber zog sie ihr Schwert und legte es direkt an ihr Bein. Sie dachte darüber nach, was er gemeint hatte. Es wäre etwas, was ich mir merken soll. Sie rief sich das Gefühl und seine Worte ins Gedächtnis, mit denen er den Stollen zum Zusammenbruch gebracht hatte. Schon stieg ein Kribbeln aus ihrem Bauch auf, als wolle es sich den Weg hinaus aus ihrem Mund bahnen. Erschrocken zwang sie das Gefühl nieder. Lieber wollte sie Ito fragen, wenn er erwachte, denn der Brandfleck an der Decke war ihr noch gut in Erinnerung. Aus der Richtung, in die sie gerannt waren, hörte sie leise Geräusche. Sie ging in die Hocke und nahm ihr Schwert. Dann flüsterte sie leise: Shaniqua, Frau Zwerg, seid Ihr es?, und wartete angstvoll ab.
Nount lief hinter Tagros und Dialae her, als plötzlich ein lautes Grollen erscholl. Sie hielt inne. Irgendwo hatte sie so etwas schon gehört. Ja! Es erinnerte an das, was sie während des Einsturzes ihrer Stollendecke vernommen hatte. Wenn sie genauer darüber nachdachte, war es exakt das gleiche Geräusch. Neugierig, wer denn wohl die Idee gehabt hätte, das begonnene Werk der Zerstörung zu vollenden, machte sie kehrt. Dabei fiel ihr auf, dass Ito und Ariane verschwunden waren. Sie schnappte sich Shaniqua und schlich in die Richtung, aus der sie gekommen waren.
Schon aus einiger Entfernung hörte sie, wie jemand ihren Namen flüsterte. Schnell kam sie näher, dann sah sie Ito auf dem Boden liegen. Ariane hockte neben ihm.
Die Zwergin sah Ito an. Dann wanderte ihr Blick zum eingestürzten Stollen hinter den beiden. Vor ihren Augen tauchte das Bild des bereits zerstörten Teils des Hauptstollens auf. Ihr Gehirn begann bereits, erste Bilder zu verknüpfen.
Euch Menschen trau noch mal einer!, grummelte sie. Dann blitzte Zorn in ihren Augen auf. Was fällt euch eigentlich ein?!, schrie sie. Erst brecht ihr in meine Wohnung ein und nehmt die ganze Decke mit! Dann brecht ihr die Türen auf! Die anderen Zwerge die einzigen Vertrauten, die ich je hatte! - stecken auch noch mit euch unter einer Decke Xaragosch hat in eurer Sprache gesprochen, das hab ich genau gehört! Ihr habt auch gleich ein paar Ungeheuer mitgebracht. Und auf der Flucht vor euren eigenen Schatten nehmt ihr gleich noch den nächsten Stollen mit! Wenn ihr euch überall so benehmt, wundert es mich überhaupt nicht, dass ihr verfolgt werdet! Wer sagt überhaupt, dass ihr auf der gleichen Seite steht wie ich? Womöglich seid ihr einem Kerker entflohen! Vielleicht sollte ich hoffen, dass sie euch erwischen! Wütend stieß sie einen sehr unanständigen zwergischen Fluch aus. Dann stieß sie mit dem Fuß gegen den reglos daliegenden Ito. Und jetzt erwartest du im Ernst, dass ich dir helfe? Benutze doch deine verfluchte Magie! Wenn sie nicht ohnehin nur zur Zerstörung nütze ist!
Nount lief hinter Tagros und Dialae her, als plötzlich ein lautes Grollen erscholl. Sie hielt inne. Irgendwo hatte sie so etwas schon gehört. Ja! Es erinnerte an das, was sie während des Einsturzes ihrer Stollendecke vernommen hatte. Wenn sie genauer darüber nachdachte, war es exakt das gleiche Geräusch. Neugierig, wer denn wohl die Idee gehabt hätte, das begonnene Werk der Zerstörung zu vollenden, machte sie kehrt. Dabei fiel ihr auf, dass Ito und Ariane verschwunden waren. Sie schnappte sich Shaniqua und schlich in die Richtung, aus der sie gekommen waren.
Schon aus einiger Entfernung hörte sie, wie jemand ihren Namen flüsterte. Schnell kam sie näher, dann sah sie Ito auf dem Boden liegen. Ariane hockte neben ihm.
Die Zwergin sah Ito an. Dann wanderte ihr Blick zum eingestürzten Stollen hinter den beiden. Vor ihren Augen tauchte das Bild des bereits zerstörten Teils des Hauptstollens auf. Ihr Gehirn begann bereits, erste Bilder zu verknüpfen.
Euch Menschen trau noch mal einer!, grummelte sie. Dann blitzte Zorn in ihren Augen auf. Was fällt euch eigentlich ein?!, schrie sie. Erst brecht ihr in meine Wohnung ein und nehmt die ganze Decke mit! Dann brecht ihr die Türen auf! Die anderen Zwerge die einzigen Vertrauten, die ich je hatte! - stecken auch noch mit euch unter einer Decke Xaragosch hat in eurer Sprache gesprochen, das hab ich genau gehört! Ihr habt auch gleich ein paar Ungeheuer mitgebracht. Und auf der Flucht vor euren eigenen Schatten nehmt ihr gleich noch den nächsten Stollen mit! Wenn ihr euch überall so benehmt, wundert es mich überhaupt nicht, dass ihr verfolgt werdet! Wer sagt überhaupt, dass ihr auf der gleichen Seite steht wie ich? Womöglich seid ihr einem Kerker entflohen! Vielleicht sollte ich hoffen, dass sie euch erwischen! Wütend stieß sie einen sehr unanständigen zwergischen Fluch aus. Dann stieß sie mit dem Fuß gegen den reglos daliegenden Ito. Und jetzt erwartest du im Ernst, dass ich dir helfe? Benutze doch deine verfluchte Magie! Wenn sie nicht ohnehin nur zur Zerstörung nütze ist!
Wie kannst Du so etwas behaupten. herrschte Ariane sie an Und trete ihn ja nicht noch mal. Er hat fasst sein Leben gegeben um diese Wand zwischen uns und diese Angreifer zu bringen. wütend blitzten ihre Augen in Richtung der Zwergin. Hätte er euch lieber dort lassen sollen? Habt ihr denn nicht gesehen was mit euren Freunden passiert ist? Habt ihr nicht das Grauen und die Kälte gespürt? Was sind das für Wesen die hier unten bei euch mit in den Stollen hausen? Ihr müsstet sie doch kennen! Ich habe so etwas vorher noch nicht gesehen.“ Aufgebracht fuhr sie fort „Und… wir sind keinem Kerker entflohen! Sie helfen mir meinen kleinen Bruder zu finden. Er wurde eines Nachts aus unserem Haus geraubt und ich werde ihn finden und zurückbringen! Beruhigend legte sich Shaniquas Hand auf ihre Schulter, so dass sich Arianes Wut ein wenig abkühlte. Shaniqua dachte kurz über ihre Lage nach. Nount und ich können ein wenig im Dunkel sehen, ihr beide aber nicht. Hier bleiben können wir nicht, denn wer weiß wie lang diese Barriere halten wird. Außerdem sind Tagros und Dialae schon voraus zu dem Lichtschimmer gerannt. Hier waren doch so Metallkörbe an Schienen an der Decke gewesen. Nount kannst Du sie bedienen? fragte sie, während sie aber laut weiterdachte Dann setzen wir Ito und auch Ariane hinein und nehmen sie so mit. Ob es hier irgendwo Fackeln gibt die wir entzünden können? endete sie murmelnd während sie sich umschaute.
Nount lief hinter Tagros und Dialae her, als plötzlich ein lautes Grollen erscholl. Sie hielt inne. Irgendwo hatte sie so etwas schon gehört. Ja! Es erinnerte an das, was sie während des Einsturzes ihrer Stollendecke vernommen hatte. Wenn sie genauer darüber nachdachte, war es exakt das gleiche Geräusch. Neugierig, wer denn wohl die Idee gehabt hätte, das begonnene Werk der Zerstörung zu vollenden, machte sie kehrt. Dabei fiel ihr auf, dass Ito und Ariane verschwunden waren. Sie schnappte sich Shaniqua und schlich in die Richtung, aus der sie gekommen waren.
Schon aus einiger Entfernung hörte sie, wie jemand ihren Namen flüsterte. Schnell kam sie näher, dann sah sie Ito auf dem Boden liegen. Ariane hockte neben ihm.
Die Zwergin sah Ito an. Dann wanderte ihr Blick zum eingestürzten Stollen hinter den beiden. Vor ihren Augen tauchte das Bild des bereits zerstörten Teils des Hauptstollens auf. Ihr Gehirn begann bereits, erste Bilder zu verknüpfen.
Euch Menschen trau noch mal einer!, grummelte sie. Dann blitzte Zorn in ihren Augen auf. Was fällt euch eigentlich ein?!, schrie sie. Erst brecht ihr in meine Wohnung ein und nehmt die ganze Decke mit! Dann brecht ihr die Türen auf! Die anderen Zwerge die einzigen Vertrauten, die ich je hatte! - stecken auch noch mit euch unter einer Decke Xaragosch hat in eurer Sprache gesprochen, das hab ich genau gehört! Ihr habt auch gleich ein paar Ungeheuer mitgebracht. Und auf der Flucht vor euren eigenen Schatten nehmt ihr gleich noch den nächsten Stollen mit! Wenn ihr euch überall so benehmt, wundert es mich überhaupt nicht, dass ihr verfolgt werdet! Wer sagt überhaupt, dass ihr auf der gleichen Seite steht wie ich? Womöglich seid ihr einem Kerker entflohen! Vielleicht sollte ich hoffen, dass sie euch erwischen! Wütend stieß sie einen sehr unanständigen zwergischen Fluch aus. Dann stieß sie mit dem Fuß gegen den reglos daliegenden Ito. Und jetzt erwartest du im Ernst, dass ich dir helfe? Benutze doch deine verfluchte Magie! Wenn sie nicht ohnehin nur zur Zerstörung nütze ist!
Wie kannst du so etwas behaupten?, herrschte Ariane sie an. Und trete ihn ja nicht noch mal! Er hat fast sein Leben gegeben, um diese Wand zwischen uns und diese Angreifer zu bringen! Wütend blitzten ihre Augen in Richtung der Zwergin. Hätte er Euch lieber dort lassen sollen? Habt Ihr denn nicht gesehen, was mit Euren Freunden passiert ist? Habt Ihr nicht das Grauen und die Kälte gespürt? Was sind das für Wesen, die hier unten bei Euch mit in den Stollen hausen? Ihr müsstet sie doch kennen! Ich habe so etwas vorher noch nicht gesehen.“ Aufgebracht fuhr sie fort: Und … wir sind keinem Kerker entflohen! Sie helfen mir, meinen kleinen Bruder zu finden. Er wurde eines Nachts aus unserem Haus geraubt und ich werde ihn finden und zurückbringen! Beruhigend legte sich Shaniquas Hand auf ihre Schulter, so dass sich Arianes Wut ein wenig abkühlte. Shaniqua dachte kurz über ihre Lage nach. Nount und ich können ein wenig im Dunkel sehen, ihr beide aber nicht. Hier bleiben können wir nicht, denn wer weiß, wie lang diese Barriere halten wird? Außerdem sind Tagros und Dialae schon voraus zu dem Lichtschimmer gerannt. Hier waren doch so Metallkörbe an Schienen an der Decke gewesen. Nount, kannst du sie bedienen?, fragte sie, während sie aber laut weiterdachte: Dann setzen wir Ito und auch Ariane hinein und nehmen sie so mit. Ob es hier irgendwo Fackeln gibt, die wir entzünden können?, endete sie murmelnd, während sie sich umschaute.
Nount starrte die Kabinen an der Decke an. Ich weiß nicht, überlegte sie. Dann erleuchtete eine Erkenntnis ihr rundes Gesicht. Das ist ein Zwergenmechanismus. Ich bin eine Zwergin. Das kann nicht schwer sein. Zufrieden drückte sie Shaniqua ihre Fackel in die Hand und wühlte in ihrem Rucksack herum, um einige weitere zutage zu fördern. Die sollten reichen, stellte sie fest. Sie beäugte nochmals den Mechanismus. Dann begutachtete sie die Hebel, die in regelmäßigen Abständen in die Wände eingelassen waren. Sie wählte willkürlich einen aus und zog an ihm, woraufhin ein Knacken und Quietschen ertönte und sich einer der Karren langsam und schaukelnd auf den Boden senkte. Die Zwergin strahlte die anderen triumphierend an. Habe ichs nicht gesagt? Ich habe alles unter Kontrolle. Jetzt fehlen nur noch Tagros und die Elfe. Beim letzten Wort spuckte sie demonstrativ auf den Boden. Ich hole sie!, beschloss sie und lief in die Richtung, aus der sie eben gekommen war.
Sie beeilte sich mit ihrem Lauf, während in ihrem Kopf noch Bilder der dunklen Kreaturen herumspukten. Gerade noch rechtzeitig konnte sie bremsen, und um ein Haar hätte sie die beiden in den Abgrund gestoßen. Weil sie nicht zu Tagros heraufreichte, stellte sie sich auf die Zehenspitzen und tippte der Elfe nach einiger Überwindung auf die Schulter. Haben die Herrschaften ihre Erkun-dungen beendet?, fragte sie spöttisch, bevor sie einen Blick auf das warf, was die beiden gebannt beobachteten. Sie erschrak zutiefst. So lange hatte sie hier gelebt, und nur wenige Schritte von ihrer Behausung entfernt tat sich etwas auf, was nicht das Entfernteste mit der Zwergenwelt zu tun hatte! Sie mühte sich, ihre Furcht mit einem forschen Tonfall zu überspielen: Wie lange wollt ihr uns noch aufhalten? Ihr zwei seht genauso gut wie ich, dass das hier eine Sackgasse ist! Fordernd zupfte sie an der Kleidung der Angesprochenen, bis ihr Blick auf die Schriftlinien fielen, die unverändert glimmten. Nount war sich nicht sicher, ob sie wissen wollte, was dort stand, aber sie musste trotzdem nachfragen. Sag mir endlich, was dort steht! Ich habe ein Recht darauf!
>Nount lief hinter Tagros und Dialae her, als plötzlich ein lautes Grollen erscholl. Sie hielt inne. Irgendwo hatte sie so etwas schon gehört. Ja! Es erinnerte an das, was sie während des Einsturzes ihrer Stollendecke vernommen hatte. Wenn sie genauer darüber nachdachte, war es exakt das gleiche Geräusch. Neugierig, wer denn wohl die Idee gehabt hätte, das begonnene Werk der Zerstörung zu vollenden, machte sie kehrt. Dabei fiel ihr auf, dass Ito und Ariane verschwunden waren. Sie schnappte sich Shaniqua und schlich in die Richtung, aus der sie gekommen waren.
>Schon aus einiger Entfernung hörte sie, wie jemand ihren Namen flüsterte. Schnell kam sie näher, dann sah sie Ito auf dem Boden liegen. Ariane hockte neben ihm.
>Die Zwergin sah Ito an. Dann wanderte ihr Blick zum eingestürzten Stollen hinter den beiden. Vor ihren Augen tauchte das Bild des bereits zerstörten Teils des Hauptstollens auf. Ihr Gehirn begann bereits, erste Bilder zu verknüpfen.
>Euch Menschen trau noch mal einer!, grummelte sie. Dann blitzte Zorn in ihren Augen auf. Was fällt euch eigentlich ein?!, schrie sie. Erst brecht ihr in meine Wohnung ein und nehmt die ganze Decke mit! Dann brecht ihr die Türen auf! Die anderen Zwerge die einzigen Vertrauten, die ich je hatte! - stecken auch noch mit euch unter einer Decke Xaragosch hat in eurer Sprache gesprochen, das hab ich genau gehört! Ihr habt auch gleich ein paar Ungeheuer mitgebracht. Und auf der Flucht vor euren eigenen Schatten nehmt ihr gleich noch den nächsten Stollen mit! Wenn ihr euch überall so benehmt, wundert es mich überhaupt nicht, dass ihr verfolgt werdet! Wer sagt überhaupt, dass ihr auf der gleichen Seite steht wie ich? Womöglich seid ihr einem Kerker entflohen! Vielleicht sollte ich hoffen, dass sie euch erwischen! Wütend stieß sie einen sehr unanständigen zwergischen Fluch aus. Dann stieß sie mit dem Fuß gegen den reglos daliegenden Ito. Und jetzt erwartest du im Ernst, dass ich dir helfe? Benutze doch deine verfluchte Magie! Wenn sie nicht ohnehin nur zur Zerstörung nütze ist!
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>Wie kannst du so etwas behaupten?, herrschte Ariane sie an. Und trete ihn ja nicht noch mal! Er hat fast sein Leben gegeben, um diese Wand zwischen uns und diese Angreifer zu bringen! Wütend blitzten ihre Augen in Richtung der Zwergin. Hätte er Euch lieber dort lassen sollen? Habt Ihr denn nicht gesehen, was mit Euren Freunden passiert ist? Habt Ihr nicht das Grauen und die Kälte gespürt? Was sind das für Wesen, die hier unten bei Euch mit in den Stollen hausen? Ihr müsstet sie doch kennen! Ich habe so etwas vorher noch nicht gesehen.“ Aufgebracht fuhr sie fort: Und … wir sind keinem Kerker entflohen! Sie helfen mir, meinen kleinen Bruder zu finden. Er wurde eines Nachts aus unserem Haus geraubt und ich werde ihn finden und zurückbringen! Beruhigend legte sich Shaniquas Hand auf ihre Schulter, so dass sich Arianes Wut ein wenig abkühlte. Shaniqua dachte kurz über ihre Lage nach. Nount und ich können ein wenig im Dunkel sehen, ihr beide aber nicht. Hier bleiben können wir nicht, denn wer weiß, wie lang diese Barriere halten wird? Außerdem sind Tagros und Dialae schon voraus zu dem Lichtschimmer gerannt. Hier waren doch so Metallkörbe an Schienen an der Decke gewesen. Nount, kannst du sie bedienen?, fragte sie, während sie aber laut weiterdachte: Dann setzen wir Ito und auch Ariane hinein und nehmen sie so mit. Ob es hier irgendwo Fackeln gibt, die wir entzünden können?, endete sie murmelnd, während sie sich umschaute.
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>Nount starrte die Kabinen an der Decke an. Ich weiß nicht, überlegte sie. Dann erleuchtete eine Erkenntnis ihr rundes Gesicht. Das ist ein Zwergenmechanismus. Ich bin eine Zwergin. Das kann nicht schwer sein. Zufrieden drückte sie Shaniqua ihre Fackel in die Hand und wühlte in ihrem Rucksack herum, um einige weitere zutage zu fördern. Die sollten reichen, stellte sie fest. Sie beäugte nochmals den Mechanismus. Dann begutachtete sie die Hebel, die in regelmäßigen Abständen in die Wände eingelassen waren. Sie wählte willkürlich einen aus und zog an ihm, woraufhin ein Knacken und Quietschen ertönte und sich einer der Karren langsam und schaukelnd auf den Boden senkte. Die Zwergin strahlte die anderen triumphierend an. Habe ichs nicht gesagt? Ich habe alles unter Kontrolle. Jetzt fehlen nur noch Tagros und die Elfe. Beim letzten Wort spuckte sie demonstrativ auf den Boden. Ich hole sie!, beschloss sie und lief in die Richtung, aus der sie eben gekommen war.
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>Sie beeilte sich mit ihrem Lauf, während in ihrem Kopf noch Bilder der dunklen Kreaturen herumspukten. Gerade noch rechtzeitig konnte sie bremsen, und um ein Haar hätte sie die beiden in den Abgrund gestoßen. Weil sie nicht zu Tagros heraufreichte, stellte sie sich auf die Zehenspitzen und tippte der Elfe nach einiger Überwindung auf die Schulter. Haben die Herrschaften ihre Erkun-dungen beendet?, fragte sie spöttisch, bevor sie einen Blick auf das warf, was die beiden gebannt beobachteten. Sie erschrak zutiefst. So lange hatte sie hier gelebt, und nur wenige Schritte von ihrer Behausung entfernt tat sich etwas auf, was nicht das Entfernteste mit der Zwergenwelt zu tun hatte! Sie mühte sich, ihre Furcht mit einem forschen Tonfall zu überspielen: Wie lange wollt ihr uns noch aufhalten? Ihr zwei seht genauso gut wie ich, dass das hier eine Sackgasse ist! Fordernd zupfte sie an der Kleidung der Angesprochenen, bis ihr Blick auf die Schriftlinien fielen, die unverändert glimmten. Nount war sich nicht sicher, ob sie wissen wollte, was dort stand, aber sie musste trotzdem nachfragen. Sag mir endlich, was dort steht! Ich habe ein Recht darauf!
Tagros antwortete immer noch nicht. Mit leerem Blick sah er auf Nount herunter, dann nahm er ihr einfach eine der Fackeln aus der Hand. Sie wollte protestieren, aber sein Blick hielt sie irgendwie davon ab. Tagros entzündete die Fackeln an der, die sie in der Hand hielt, dann ließ er sie einfach in den Abgrund fallen.
Entrüstet über die pure Verschwendung starrte sie sprachlos der Fackel hinterher. Entgegen ihrer Erwartung aber fiel die Fackel nicht ins Bodenlose, sondern prallte nach höchstens 15 Schritt Tiefe auf und blieb liegen. Nount hielt die Fackel hinter sich, um nicht geblendet zu werden. Als sich ihrer aller Augen an das Licht gewöhnt hatten, konnte sie sehen, was den riesigen Felsendom füllte.
Es waren Knochen.
Schädel, anscheinend von Menschen oder Zwergen, Rippen, ganze Arme und Beine, Dutzende, Hunderte, Tausende. Etwas hatte unzählige Leichen hier versammelt und ihre Gebeine benutzt, um diese Halle mit einem grauenhaften Boden zu versehen. Wie tief diese ungeheure Masse an Skeletten einst lebender Wesen reicht, war nicht abzusehen - die Form des Felsendomes, soweit sie im fahlen Dämmerlicht des Schriftbandes entlang des Simses zu sehen war, ließ aber erahnen, das es nicht mit einer dünn verteilten Schicht getan war.
Die drei starrten eine lange Weile wortlos in den Abgrund. Schlußendlich sprach Tagros mit belegter Stimme.
„In dem Teil der Schrift, den ich entziffern konnte, stand in etwa zu lesen, das wir die Hallen des Reinen Unlebens betreten. Und der letzte Satz besagte: ‚Es sei Euch anempfohlen, umzukehren‘.“
Tagros antwortete immer noch nicht. Mit leerem Blick sah er auf Nount herunter, dann nahm er ihr einfach eine der Fackeln aus der Hand. Sie wollte protestieren, aber sein Blick hielt sie irgendwie davon ab. Tagros entzündete die Fackeln an der, die sie in der Hand hielt, dann ließ er sie einfach in den Abgrund fallen.
Entrüstet über die pure Verschwendung starrte sie sprachlos der Fackel hinterher. Entgegen ihrer Erwartung aber fiel die Fackel nicht ins Bodenlose, sondern prallte nach höchstens 15 Schritt Tiefe auf und blieb liegen. Nount hielt die Fackel hinter sich, um nicht geblendet zu werden. Als sich ihrer aller Augen an das Licht gewöhnt hatten, konnte sie sehen, was den riesigen Felsendom füllte.
Es waren Knochen.
Schädel, anscheinend von Menschen oder Zwergen, Rippen, ganze Arme und Beine, Dutzende, Hunderte, Tausende. Etwas hatte unzählige Leichen hier versammelt und ihre Gebeine benutzt, um diese Halle mit einem grauenhaften Boden zu versehen. Wie tief diese ungeheure Masse an Skeletten einst lebender Wesen reicht, war nicht abzusehen - die Form des Felsendomes, soweit sie im fahlen Dämmerlicht des Schriftbandes entlang des Simses zu sehen war, ließ aber erahnen, das es nicht mit einer dünn verteilten Schicht getan war.
Die drei starrten eine lange Weile wortlos in den Abgrund. Schlußendlich sprach Tagros mit belegter Stimme.
„In dem Teil der Schrift, den ich entziffern konnte, stand in etwa zu lesen, das wir die Hallen des Reinen Unlebens betreten. Und der letzte Satz besagte: ‚Es sei Euch anempfohlen, umzukehren‘.“
Unbemerkt war Shaniqua von hinten an sie herangetreten und blickte auch hinunter. Nun ja, aber es scheint uns nicht möglich sein umzukehren. bemerkte sie trocken Der Gang durch den wir hereingekommen sind ist völlig verschüttet und ich habe keinen Abzweig auf dem Weg hierher entdecken können. Anscheinend müssen wir dort hindurch. Sie schluckte kurz und zuckte mit den Schultern. Ich bringe es schon mal Ariane vorsichtig bei. und dann machte sich auf den Weg zurück.
Tagros antwortete immer noch nicht. Mit leerem Blick sah er auf Nount herunter, dann nahm er ihr einfach eine der Fackeln aus der Hand. Sie wollte protestieren, aber sein Blick hielt sie irgendwie davon ab. Tagros entzündete die Fackeln an der, die sie in der Hand hielt, dann ließ er sie einfach in den Abgrund fallen.
Entrüstet über die pure Verschwendung starrte sie sprachlos der Fackel hinterher. Entgegen ihrer Erwartung aber fiel die Fackel nicht ins Bodenlose, sondern prallte nach höchstens 15 Schritt Tiefe auf und blieb liegen. Nount hielt die Fackel hinter sich, um nicht geblendet zu werden. Als sich ihrer aller Augen an das Licht gewöhnt hatten, konnte sie sehen, was den riesigen Felsendom füllte.
Es waren Knochen.
Schädel, anscheinend von Menschen oder Zwergen, Rippen, ganze Arme und Beine, Dutzende, Hunderte, Tausende. Etwas hatte unzählige Leichen hier versammelt und ihre Gebeine benutzt, um diese Halle mit einem grauenhaften Boden zu versehen. Wie tief diese ungeheure Masse an Skeletten einst lebender Wesen reicht, war nicht abzusehen - die Form des Felsendomes, soweit sie im fahlen Dämmerlicht des Schriftbandes entlang des Simses zu sehen war, ließ aber erahnen, das es nicht mit einer dünn verteilten Schicht getan war.
Die drei starrten eine lange Weile wortlos in den Abgrund. Schlußendlich sprach Tagros mit belegter Stimme.
„In dem Teil der Schrift, den ich entziffern konnte, stand in etwa zu lesen, das wir die Hallen des Reinen Unlebens betreten. Und der letzte Satz besagte: ‚Es sei Euch anempfohlen, umzukehren‘.“
Unbemerkt war Shaniqua von hinten an sie herangetreten und blickte auch hinunter. Nun ja, aber es scheint uns nicht möglich sein umzukehren. bemerkte sie trocken Der Gang durch den wir hereingekommen sind ist völlig verschüttet und ich habe keinen Abzweig auf dem Weg hierher entdecken können. Anscheinend müssen wir dort hindurch. Sie schluckte kurz und zuckte mit den Schultern. Ich bringe es schon mal Ariane vorsichtig bei. und dann machte sie sich auf den Weg zurück.
Noch immer starrten Tagros, Dialae und die Zwergin hinunter auf die Knochenebene. Beinahe erwarteten sie, daß sich dort etwas bewegen würde. Aber nichts rührte sich. Kein noch so leises Geräusch drang von unten herauf. Die Elfe lehnte ihren Kopf an Tagros‘ Schulter. „So viel Unheil ist hier geschehen… Und dieser Ort spiegelt es auf uns zurück.“ Durch ihre Seitwärtsbewegung und das Licht, das die Fackel vom Boden an die Wände warf, konnte sie nun erkennen, daß die ganze Felswand mit Vorsprüngen, ähnlich dem auf dem sie standen, gesäumt war. Sie waren unterschiedlich in Höhe und Entfernung, sodaß sie eine Art Treppe bildeten. Jedoch waren deren „Stufen“ nicht für die Schrittlänge Normalsterblicher gedacht, denn sie ragten im Abstand von zwei oder drei Metern aus dem Fels.
Unbemerkt war Shaniqua von hinten an sie herangetreten und blickte auch hinunter. Nun ja, aber es scheint uns nicht möglich sein umzukehren. bemerkte sie trocken Der Gang durch den wir hereingekommen sind ist völlig verschüttet und ich habe keinen Abzweig auf dem Weg hierher entdecken können. Anscheinend müssen wir dort hindurch. Sie schluckte kurz und zuckte mit den Schultern. Ich bringe es schon mal Ariane vorsichtig bei. und dann machte sie sich auf den Weg zurück.
Noch immer starrten Tagros, Dialae und die Zwergin hinunter auf die Knochenebene. Beinahe erwarteten sie, daß sich dort etwas bewegen würde. Aber nichts rührte sich. Kein noch so leises Geräusch drang von unten herauf. Die Elfe lehnte ihren Kopf an Tagros‘ Schulter. „So viel Unheil ist hier geschehen… Und dieser Ort spiegelt es auf uns zurück.“ Durch ihre Seitwärtsbewegung und das Licht, das die Fackel vom Boden an die Wände warf, konnte sie nun erkennen, daß die ganze Felswand mit Vorsprüngen, ähnlich dem auf dem sie standen, gesäumt war. Sie waren unterschiedlich in Höhe und Entfernung, sodaß sie eine Art Treppe bildeten. Jedoch waren deren „Stufen“ nicht für die Schrittlänge Normalsterblicher gedacht, denn sie ragten im Abstand von zwei oder drei Metern aus dem Fels.
Als Shaniqua zu ihnen zurückkehrte standen sie immer noch dort. Sie hat es ganz gut aufgenommen, aber wir haben da ein Problem. begann sie und alle drehten sich zu ihr um Ito hat sich wohl sehr mit seinem letztem Zauber übernommen und ist immer noch ohne Bewusstsein. Wenn wir jetzt gehen, werden wir ihn tragen und Ariane stützen müssen. Sonst müssen wir im Gang rasten bis wir alle wieder mehr bei Kräften sind. Was sollen wir tun? fragend schaute sie die anderen an.
Noch immer starrten Tagros, Dialae und die Zwergin hinunter auf die Knochenebene. Beinahe erwarteten sie, dass sich dort etwas bewegen würde. Aber nichts rührte sich. Kein noch so leises Geräusch drang von unten herauf. Die Elfe lehnte ihren Kopf an Tagros‘ Schulter. So viel Unheil ist hier geschehen … Und dieser Ort spiegelt es auf uns zurück.“ Durch ihre Seitwärtsbe-wegung und das Licht, das die Fackel vom Boden an die Wände warf, konnte sie nun erkennen, dass die ganze Felswand mit Vorsprüngen, ähnlich dem, auf dem sie standen, gesäumt war. Sie waren unterschiedlich in Höhe und Entfernung, sodass sie eine Art Treppe bildeten. Jedoch waren deren Stufen“ nicht für die Schrittlänge Normalsterblicher gedacht, denn sie ragten im Abstand von zwei oder drei Metern aus dem Fels.
Als Shaniqua zu ihnen zurückkehrte standen sie immer noch dort. Sie hat es ganz gut aufgenommen, aber wir haben da ein Problem, begann sie und alle drehten sich zu ihr um: Ito hat sich wohl sehr mit seinem letztem Zauber übernommen und ist immer noch ohne Bewusstsein. Wenn wir jetzt gehen, werden wir ihn tragen und Ariane stützen müssen. Sonst müssen wir im Gang rasten, bis wir alle wieder mehr bei Kräften sind. Was sollen wir tun? Fragend schaute sie die anderen an.
Ich gehe da nicht durch!, verkündete Nount entschieden. Dann deutete sie auf die Kabinen an der Decke. Wir fahren drüber! Ich habe eine von denen da heruntergeholt. Wir setzen uns einfach rein und bringen diesen Mechanismus in Gang. Ein Zwergengewicht sollten die Dinger aushalten, ob sie euch tragen, weiß ich nicht. Das müssen wir einfach ausprobieren. Sie fand ihre Idee großartig und strahlte. Als ihr Blick jedoch auf das Massengrab fiel, erschauderte sie. Ich will hier so schnell wie möglich weg!, erklärte sie. Sie zupfte so lange an der Kleidung der anderen herum, bis diese ihr endlich zu den Wägelchen folgten.
Sie stellte sich neben die Kabine, die am Boden stand, und begann, Ito hineinzuheben. Die anderen sah sie dabei auffordernd an. Na los! Helft mir! Um so eher wir hier weg sind, desto besser!
Ich gehe da nicht durch!, verkündete Nount entschieden. Dann deutete sie auf die Kabinen an der Decke. Wir fahren drüber! Ich habe eine von denen da heruntergeholt. Wir setzen uns einfach rein und bringen diesen Mechanismus in Gang. Ein Zwergengewicht sollten die Dinger aushalten, ob sie euch tragen, weiß ich nicht. Das müssen wir einfach ausprobieren. Sie fand ihre Idee großartig und strahlte. Als ihr Blick jedoch auf das Massengrab fiel, erschauderte sie. Ich will hier so schnell wie möglich weg!, erklärte sie. Sie zupfte so lange an der Kleidung der anderen herum, bis diese ihr endlich zu den Wägelchen folgten.
Sie stellte sich neben die Kabine, die am Boden stand, und begann, Ito hineinzuheben. Die anderen sah sie dabei auffordernd an. Na los! Helft mir! Um so eher wir hier weg sind, desto besser!
Nount ließ Ito der schwerer war als er aussah erst mal wieder zu Boden gleiten. Kopfschüttelnd schaute sie Tagros zu. Unbehagen stand ihm ins Gesicht geschrieben als er sich das Gefährt ansah. Er ging herum und versuchte mit gezielten Schlägen und indem er sich an die Ketten hängte auszuprobieren ob es sie wohl tragen würde. Schließlich machte Shaniqua den ersten Schritt. Sie stieg ein und sagte zu Nount Dann bring mich mal rüber. Sie ging in die Hocke und legte den Bogen griffbereit neben sich. Man konnte nur noch ihr krauses Haar sehen was über den Rand lugte. Nount ging zu den Hebeln und bewegte sie hin und her. Es dauerte ein wenig bis schließlich die Kabine sich anhob und losfuhr. Es war nur ein leises Knarren von den Metallschienen zu hören, die anscheinend lange nicht benutzt wurden.
Ich gehe da nicht durch!, verkündete Nount entschieden. Dann deutete sie auf die Kabinen an der Decke. Wir fahren drüber! Ich habe eine von denen da heruntergeholt. Wir setzen uns einfach rein und bringen diesen Mechanismus in Gang. Ein Zwergengewicht sollten die Dinger aushalten, ob sie euch tragen, weiß ich nicht. Das müssen wir einfach ausprobieren. Sie fand ihre Idee großartig und strahlte. Als ihr Blick jedoch auf das Massengrab fiel, erschauderte sie. Ich will hier so schnell wie möglich weg!, erklärte sie. Sie zupfte so lange an der Kleidung der anderen herum, bis diese ihr endlich zu den Wägelchen folgten.
Sie stellte sich neben die Kabine, die am Boden stand, und begann, Ito hineinzuheben. Die anderen sah sie dabei auffordernd an. Na los! Helft mir! Um so eher wir hier weg sind, desto besser!
Nount ließ Ito der schwerer war als er aussah erst mal wieder zu Boden gleiten. Kopfschüttelnd schaute sie Tagros zu. Unbehagen stand ihm ins Gesicht geschrieben als er sich das Gefährt ansah. Er ging herum und versuchte mit gezielten Schlägen und indem er sich an die Ketten hängte auszuprobieren ob es sie wohl tragen würde. Schließlich machte Shaniqua den ersten Schritt. Sie stieg ein und sagte zu Nount Dann bring mich mal rüber. Sie ging in die Hocke und legte den Bogen griffbereit neben sich. Man konnte nur noch ihr krauses Haar sehen was über den Rand lugte. Nount ging zu den Hebeln und bewegte sie hin und her. Es dauerte ein wenig bis schließlich die Kabine sich anhob und losfuhr. Es war nur ein leises Knarren von den Metallschienen zu hören, die anscheinend lange nicht benutzt wurden.
Quietschend und knarzend bahnte sich das Vehikel unendlich langsam seinen Weg über die Schlucht, ein Meer aus leuchtend weissen Knochen. Shaniqua schluckte, als sie einen kurzen Blick über die Metallwand ihres Gefährtes hinunter warf. An einigen Stellen der abenteuerlichen Bahn rieselte der Staub der Jahrtausende auf den Transportkorb, dennoch lief er langsam, aber beständig, auf den gegenüberliegenden Klippenrand zu. Dort angekommen, wurde er durch einen raschen Hebelzug der Zwergin angehalten. Behende sprang Shaniqua aus dem kleinen Metallkorb. Dann setzte sich nach weiterer Bedienung der Hebel der Korb noch langsamer als zuvor in Bewegung zurück über den weissen Abgrund.
Nount ließ Ito, der schwerer war, als er aussah, erst mal wieder zu Boden gleiten. Kopfschüttelnd schaute sie Tagros zu. Unbehagen stand ihm ins Gesicht geschrieben, als er sich das Gefährt ansah. Er ging herum und versuchte mit gezielten Schlägen und indem er sich an die Ketten hängte, auszuprobieren, ob es sie wohl tragen werde. Schließlich machte Shaniqua den ersten Schritt. Sie stieg ein und sagte zu Nount: Dann bring mich mal rüber. Sie ging in die Hocke und legte den Bogen griffbereit neben sich. Man konnte nur noch ihr krauses Haar sehen, das über den Rand lugte. Nount ging zu den Hebeln und bewegte sie hin und her. Es dauerte ein wenig, bis schließlich die Kabine sich anhob und losfuhr. Es war nur ein leises Knarren von den Metallschienen zu hören, die anscheinend lange nicht benutzt worden waren.
Quietschend und knarrend bahnte sich das Vehikel unendlich langsam seinen Weg über die Schlucht, ein Meer aus leuchtend weißen Knochen. Shaniqua schluckte, als sie einen kurzen Blick über die Metallwand ihres Gefährtes hinunter warf. An einigen Stellen der abenteuerlichen Bahn rieselte der Staub der Jahrtausende auf den Transportkorb, dennoch lief er langsam, aber beständig, auf den gegenüberliegenden Klippenrand zu. Dort angekommen, wurde er durch einen raschen Hebelzug der Zwergin angehalten. Behände sprang Shaniqua aus dem kleinen Metallkorb. Dann setzte sich nach weiterer Bedienung der Hebel der Korb noch langsamer als zuvor in Bewegung zurück über den weißen Abgrund.
Mit wachsender Begeisterung betrachtete Nount das Wägelchen bei seinem Weg über den Abgrund. Von Weitem winkte ihnen Shaniqua, woraus die Zwergin schloss, dass sie dort vorerst auf nichts Lebensgefährliches treffen mochten. Sie forderte einen nach dem anderen auf, sich auf die Reise über den Abgrund zu begeben; dies gelang auch ohne nennenswerte Unfälle, wobei allerdings die Kabine mit steigendem Gewicht des jeweiligen Insassen das eine oder andere Mal gefährlich zu ruckeln begann und beinahe umzukippen drohte. Nachdem schließlich all ihre Mitstreiter auf die andere Seite angekommen waren, betätigte sie ein letztes Mal den Hebel und sprang mit einem halsbrecherischen Satz in den langsam vorwärts kriechenden Wagen. Die Fahrt ging schnell vorüber, und der hohe Rand, der weit über ihrer Augenhöhe endete, verbarg gnädigerweise den grauenvollen Inhalt des Abgrunds, über den sie transportiert wurde.
Als das Ruckeln des Gefährts endete, hoffte Nount, dass der Wagen bereits die gegenüberliegende Ebene erreicht hatte und nicht etwa mitten über der Schlucht stehen geblieben war. Sie sprang vertrauensvoll aus dem Wagen, erreichte festen Boden und sah sich um.
Mit wachsender Begeisterung betrachtete Nount das Wägelchen bei seinem Weg über den Abgrund. Von Weitem winkte ihnen Shaniqua, woraus die Zwergin schloss, dass sie dort vorerst auf nichts Lebensgefährliches treffen mochten. Sie forderte einen nach dem anderen auf, sich auf die Reise über den Abgrund zu begeben; dies gelang auch ohne nennenswerte Unfälle, wobei allerdings die Kabine mit steigendem Gewicht des jeweiligen Insassen das eine oder andere Mal gefährlich zu ruckeln begann und beinahe umzukippen drohte. Nachdem schließlich all ihre Mitstreiter auf die andere Seite angekommen waren, betätigte sie ein letztes Mal den Hebel und sprang mit einem halsbrecherischen Satz in den langsam vorwärts kriechenden Wagen. Die Fahrt ging schnell vorüber, und der hohe Rand, der weit über ihrer Augenhöhe endete, verbarg gnädigerweise den grauenvollen Inhalt des Abgrunds, über den sie transportiert wurde.
Als das Ruckeln des Gefährts endete, hoffte Nount, dass der Wagen bereits die gegenüberliegende Ebene erreicht hatte und nicht etwa mitten über der Schlucht stehen geblieben war. Sie sprang vertrauensvoll aus dem Wagen, erreichte festen Boden und sah sich um.
Dialae stützte Ariane und Tagros trug Ito. Shaniqua konnte sie nicht sehen, denn sie war voraus geeilt um den Gang auszukundschaften. Sie gingen langsam hinter ihr her und waren noch nicht weit gekommen als Shaniqua zurück kam. ´Dort vorne wäre bessere Luft und auch ein stetiger Luftzug. Vielleicht lässt sich ja doch bald ein Ausgang finden. Aber was noch wichtiger ist, dort ist eine kleine Höhle in der wir rasten können. Sie liegt ein wenig zurück und man sieht sie nicht direkt, da sie nur einen kleinen Eingang hat. Diesen kann auch leicht einer verteidigen.´ Der Weg dorthin war länger als gedacht, denn sie waren wesentlich langsamer als Shaniqua alleine. Als sie endlich dort waren rollte sich Ariane zusammen und murmelte nur noch etwas wie letzte Wache und war sofort eingeschlafen. Tagros legt Ito vorsichtig nieder und deckte ihn zu. Dann berieten sie, wer wann Wache halten solle. Shaniqua begann und die anderen ruhten sich auch aus. Sie kauerte am Höhleneingang und lauschte in die Dunkelheit. Es war still, was sie aber nicht in Versuchung brachte unvorsichtig zu sein. Sie gab die Wache an den nächsten weiter und legte sich schließlich auch nieder.
Es war Nount die Ariane ziemlich rüde wachrüttelte. Diese rieb sich den Schlaf aus den Augen während Nount brummte Deine Wache ist jetzt. Ariane nickte nur, streckte sich und ging an den Eingang. Sie setzte sich auf einen Vorsprung und versuchte etwas zu erkennen. Es schimmerte aus der Richtung in die sie gingen leicht. Ob das vielleicht ein neuer Morgen war? Ihr war ein wenig das Zeitgefühl hier unten verloren gegangen. Ein leises Geräusch ließ sie aufschrecken. Es war gleichmäßige und hörte sich wie das Tropfen von Wasser an. Aber es war ihr vorher nicht aufgefallen, und es war gewiss nicht nur Wasser. Erschrocken sprang sie auf um die anderen zu wecken.
Dialae stützte Ariane und Tagros trug Ito. Shaniqua konnte sie nicht sehen, denn sie war voraus geeilt, um den Gang auszukundschaften. Sie gingen langsam hinter ihr her und waren noch nicht weit gekommen, als Shaniqua zurück kam. Dort vorne ist bessere Luft und auch ein stetiger Luftzug. Vielleicht lässt sich ja doch bald ein Ausgang finden. Aber was noch wichtiger ist, dort ist eine kleine Höhle, in der wir rasten können. Sie liegt ein wenig zurück und man sieht sie nicht direkt, da sie nur einen kleinen Eingang hat. Diesen kann auch leicht einer verteidigen. Der Weg dorthin war länger als gedacht, denn sie waren wesentlich langsamer als Shaniqua alleine. Als sie endlich dort waren, rollte sich Ariane zusammen und murmelte nur noch etwas wie letzte Wache und war sofort eingeschlafen. Tagros legt Ito vorsichtig nieder und deckte ihn zu. Dann berieten sie, wer wann Wache halten solle. Shaniqua begann und die anderen ruhten sich auch aus. Sie kauerte am Höhleneingang und lauschte in die Dunkelheit. Es war still, was sie aber nicht in Versuchung brachte, unvorsichtig zu sein. Sie gab die Wache an den nächsten weiter und legte sich schließlich auch nieder.
Es war Nount, die Ariane ziemlich rüde wachrüttelte. Diese rieb sich den Schlaf aus den Augen, während Nount brummte: Deine Wache ist jetzt. Ariane nickte nur, streckte sich und ging an den Eingang. Sie setzte sich auf einen Vorsprung und versuchte etwas zu erkennen. Es schimmerte leicht aus der Richtung, in die sie gingen. Ob das vielleicht ein neuer Morgen war? Ihr war ein wenig das Zeitgefühl hier unten verloren gegangen. Ein leises Geräusch ließ sie aufschrecken. Es war gleichmäßig und hörte sich wie das Tropfen von Wasser an. Aber es war ihr vorher nicht aufgefallen, und es war gewiss nicht nur Wasser. Erschrocken sprang sie auf, um die anderen zu wecken.
Als die Zwergin die Schlaftrunkenheit abgeschüttelt und Arianes Bericht gehört hatte, lachte sie, erleichtert, nach all den erschütternden Überraschungen, die sich plötzlich in ihrem Heim ereignet hatten, wieder etwas Vertrautes zu hören. Das ist nur Regen, klärte sie die Anwesenden auf. Das Wasser sickert an einigen Stellen in den Stollen und wird durch Kanäle in einen unterirdischen See geleitet. Dort gibt es auch Dämme, mit der im Notfall einige Tunnel geflutet werden können.
Sie sprang auf und deutete in eine bestimmte Richtung, als sie bemerkte, dass die meisten schon wieder gähnten und die Kunst der Zwerge wohl in der Nacht niemanden interessierte. So legte auch sie sich wieder schlafen.
Nount erwachte kurze Zeit später von einem anderen Geräusch. Das hingegen klang nicht vertraut, sondern eher bedrohlich. Zunächst glaubte sie, es sich nur einzubilden, aber es hielt beharrlich an und als sie genauer hinhörte, wurde es erschreckend real. Es klang wie ein leises Scharren, Knacken und Klappern, und es schwoll erst langsam, dann immer stärker an. Die Zwergin stand leise auf und ging den Weg ein Stück zurück; dann blieb sie hinter einer Kurve stehen und spähte um die Ecke.
Was sie sah, ließ sie entsetzt aufschreien.
Die Knochen in der Ebene hatten begonnen, sich zusammenzusetzen. Mehr und mehr Skelette erhoben sich und wankten auf ihren Tunnel zu.
Dialae stützte Ariane und Tagros trug Ito. Shaniqua konnte sie nicht sehen, denn sie war voraus geeilt, um den Gang auszukundschaften. Sie gingen langsam hinter ihr her und waren noch nicht weit gekommen, als Shaniqua zurück kam. Dort vorne ist bessere Luft und auch ein stetiger Luftzug. Vielleicht lässt sich ja doch bald ein Ausgang finden. Aber was noch wichtiger ist, dort ist eine kleine Höhle, in der wir rasten können. Sie liegt ein wenig zurück und man sieht sie nicht direkt, da sie nur einen kleinen Eingang hat. Diesen kann auch leicht einer verteidigen. Der Weg dorthin war länger als gedacht, denn sie waren wesentlich langsamer als Shaniqua alleine. Als sie endlich dort waren, rollte sich Ariane zusammen und murmelte nur noch etwas wie letzte Wache und war sofort eingeschlafen. Tagros legt Ito vorsichtig nieder und deckte ihn zu. Dann berieten sie, wer wann Wache halten solle. Shaniqua begann und die anderen ruhten sich auch aus. Sie kauerte am Höhleneingang und lauschte in die Dunkelheit. Es war still, was sie aber nicht in Versuchung brachte, unvorsichtig zu sein. Sie gab die Wache an den nächsten weiter und legte sich schließlich auch nieder.
Es war Nount, die Ariane ziemlich rüde wachrüttelte. Diese rieb sich den Schlaf aus den Augen, während Nount brummte: Deine Wache ist jetzt. Ariane nickte nur, streckte sich und ging an den Eingang. Sie setzte sich auf einen Vorsprung und versuchte etwas zu erkennen. Es schimmerte leicht aus der Richtung, in die sie gingen. Ob das vielleicht ein neuer Morgen war? Ihr war ein wenig das Zeitgefühl hier unten verloren gegangen. Ein leises Geräusch ließ sie aufschrecken. Es war gleichmäßig und hörte sich wie das Tropfen von Wasser an. Aber es war ihr vorher nicht aufgefallen, und es war gewiss nicht nur Wasser. Erschrocken sprang sie auf, um die anderen zu wecken.
Als die Zwergin die Schlaftrunkenheit abgeschüttelt und Arianes Bericht gehört hatte, lachte sie, erleichtert, nach all den erschütternden Überraschungen, die sich plötzlich in ihrem Heim ereignet hatten, wieder etwas Vertrautes zu hören. Das ist nur Regen, klärte sie die Anwesenden auf. Das Wasser sickert an einigen Stellen in den Stollen und wird durch Kanäle in einen unterirdischen See geleitet. Dort gibt es auch Dämme, mit der im Notfall einige Tunnel geflutet werden können.
Sie sprang auf und deutete in eine bestimmte Richtung, als sie bemerkte, dass die meisten schon wieder gähnten und die Kunst der Zwerge wohl in der Nacht niemanden interessierte. So legte auch sie sich wieder schlafen.
Nount erwachte kurze Zeit später von einem anderen Geräusch. Das hingegen klang nicht vertraut, sondern eher bedrohlich. Zunächst glaubte sie, es sich nur einzubilden, aber es hielt beharrlich an und als sie genauer hinhörte, wurde es erschreckend real. Es klang wie ein leises Scharren, Knacken und Klappern, und es schwoll erst langsam, dann immer stärker an. Die Zwergin stand leise auf und ging den Weg ein Stück zurück; dann blieb sie hinter einer Kurve stehen und spähte um die Ecke.
Was sie sah, ließ sie entsetzt aufschreien.
Die Knochen in der Ebene hatten begonnen, sich zusammenzusetzen. Mehr und mehr Skelette erhoben sich und wankten auf ihren Tunnel zu.
Mit ihren Fingerknochen gruben sie sich in den Stein, um den Sims zu erreichen auf dem die Gefährten mit der Grubenbahn gelandet waren. Einige von ihnen waren mit rostigen Eisenstangen bewaffnet, die vielleicht einmal Schwerter gewesen sein mochten und die sie in ihren lippenlosen Mäulern hielten. Als die Zwergin durch den kurzen Gang zurückgeeilt war, um die anderen zu wecken und zu warnen, bemerkte sie, daß Ito und Tagros gerade dabei waren, ihre Sachen zusammenzusuchen und sich kampfbereit zu machen. Die Elfe kniete neben Ariane und Shaniqua, um auch diese aus ihrem Schlummer zu holen. Dabei ging Dialaes Atem stoßweise, und Schweißperlen bedeckten ihre Stirn. Erneut tat die dunkelste Magie ihre Wirkung.
Mit ihren Fingerknochen gruben sie sich in den Stein, um den Sims zu erreichen auf dem die Gefährten mit der Grubenbahn gelandet waren. Einige von ihnen waren mit rostigen Eisenstangen bewaffnet, die vielleicht einmal Schwerter gewesen sein mochten und die sie in ihren lippenlosen Mäulern hielten. Als die Zwergin durch den kurzen Gang zurückgeeilt war, um die anderen zu wecken und zu warnen, bemerkte sie, daß Ito und Tagros gerade dabei waren, ihre Sachen zusammenzusuchen und sich kampfbereit zu machen. Die Elfe kniete neben Ariane und Shaniqua, um auch diese aus ihrem Schlummer zu holen. Dabei ging Dialaes Atem stoßweise, und Schweißperlen bedeckten ihre Stirn. Erneut tat die dunkelste Magie ihre Wirkung.
Kurz schilderte Dialae den beiden was sie wusste. Ariane hätte sich am liebsten in die hinterste Ecke verkrochen. Aber als sie die anderen bei ihren Vorbereitung sah, versuchte auch sie sich fertig zu machen. Sie bemerkt Ito erst als er ihr die Hand auf die Schulter legte. Leicht erschrocken fuhr sie zusammen und drehte sich zu ihm um. Er sah immer noch bleich und müde aus. Er sagte nur leise Der Tunnel. Zusammen. und machte eine entsprechende Handbewegung. Ja, es war so einfach. Daran hatte Ariane gar nicht gedacht. Ein leichtes Lächeln umspielte ihre Lippen, was ihr einen missmutigen Blick von Tagros einbrachte.
Er sah aus wie ein erzürnter Kriegsgott, so wie er mit dem Schwert in der Hand vor ihr stand. Tagros wusste schon nach wenigen Worten was Ito vor hatte. Schon eilten er und die anderen fort, während er ihnen erzählte was Ito tun wollte. Dialae glaubte nicht noch mal an so einen leichten Erfolg, aber man konnte es ja versuchen.
Ruhig und gelassen gingen Ito und Ariane den wandelnden Knochen entgegen. Nur so ruhig war Ariane gar nicht. Sie hatte wahnsinnige Angst bekommen als sie die anderen fortlaufen sah. Kurz vor einer engen Stelle des Ganges hielt Ito an und fasste ihre Hand. Er murmelte die Formeln, während sie mit angstgeweiteten Augen auf die näherkommenden Gegner schaute. Gerade als Ito den Spruch mit Hilfe ihrer Kraft vollenden konnte riss sie sich los und wollte fortlaufen. Ein kleines Beben ließ sie allerdings stolpern und hinfallen. Ito stellte sie unwirsch auf die Beine und schüttelte sie. Das solltest Du nicht wieder tun! waren seine Worte aber sein Blick sagte viel mehr. Sie konnte sich ihm nicht entziehen, selbst nicht als er wieder die Formel sprach und sein Blick in die Ferne rückte. Es war diesmal kein sanftes Ziehen, sondern ein forderndes Zerren. Als er die magischen Wellen den Gang hinunterschickte ging Ariane in die Knie und keuchte. Doch Ito zog sie fort mit sich ,den anderen entgegen. Der Gang wackelte und es fielen immer mehr große und kleine Felsbrocken von der Decke herab. Selbst als sie schon weit gelaufen waren hörte es nicht auf. Die anderen hatten auf sie gewartet und sahen wie die beiden aus einer Staubwolke herauskamen. Nun eilten sie gemeinsam weiter bis die Erde langsam aufhörte zu Beben. An einer breiteren Stelle des Ganges hielten sie an. Ariane ließ sich weinend auf den Boden fallen, während Tagros über sein Schwert strich und es anschaute als hätte er es lieber gebraucht. Fragend schauten sie einander an ´Waren sie wirklich entkommen?´
Ariane war zu sehr in ihrem Selbstmitleid gefangen um zu merken, dass Shaniqua versuchte sie zu trösten. Sie fühlte sich so elend und leer unter der Erde. Alles war irgendwie tot. Doch selbst das was tot war versuchte sie zu selbigem zu machen. Sie spürte Shaniquas Hand auf ihrer Schulter als sich plötzlich ihr Tonfall veränderte. Shaniqua sprang so ruckartig auf, dass sie Ariane beinahe umstieß. Ariane schaute ihr fragend hinterher und wunderte sich als sie kurz über dem Boden mit bloßen Händen anfing zu graben. Es häufte sich schon ein kleiner Erdhügel hinter ihr auf als sie zurücktrat und alle den fahlen Lichtschein aus dem kleinen Loch sehen konnten.
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